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Karlsruhe Kombilösung: Gibt es einen Plan B für die Kriegsstraße?

Die Aufregung um die Finanzierung des Kriegsstraßenumbaus verwundert Jürgen Wenzel (Freie Wähler). In vielen Anfragen habe der Stadtrat in den vergangenen Jahren auf die Kostensteigerung und die drohende Finanzierungslücke durch fehlende beziehungsweise einschränkende Zusagen der Landes- und Bundesbehörden hingewiesen, heißt es in entsprechender Pressemitteilung des Freien Wählers.

Auch die finanzielle Schieflage der Stadt sei schon zu den Haushaltsberatungen absehbar gewesen, so Wenzel ein einer Pressemeldung. Als "Liste der Grausamkeiten" bezeichnet Stadtrat Jürgen Wenzel (Freie Wähler) die Maßnahmen zur Haushaltsstabilisierung, wie sie nun offiziell vorliegen. "Vieles davon hätte man sich sparen können, hätte man beim Haushalt 2015/16 einiges auf der Geschenkliste abgelehnt, wie wir es gefordert haben", erklärt Wenzel. Am heutigen Dienstag wird über die Maßnahmen im Gemeinderat abgestimmt werden.

In einer weiteren Anfrage bittet Wenzel nun die Stadtverwaltung darzustellen, welchen "Plan B" man habe, sollten die Zuschüsse durch Bund und Land tatsächlich entfallen. Konkret fordert Wenzel die Verwaltung um Offenlegung der aktuellen Kosten-/Fördermittelausgleiches und um Darlegung der nicht förderungsfähigen Gesamtsumme und wie diese beglichen werden soll, dann der vorgesehene Ausgleich über die KVVH nicht mehr gegeben ist. Außerdem möchte er wissen, ob in allen Berechnungen die von OB Mentrup erwähnte "Umsatzsteuer-Problematik" sowie gestiegene Entschädigungszahlen berücksichtigt wurden.

Wie es mit dem Kriegsstraßen-Tunnel weiter geht, diese Frage ist bislang offen. Die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) wartet noch auf Rückmeldung vonseiten des Bundesrechnungshofs. Sie wird nun für die diese Woche erwartet. Damit verzögert sich der mögliche Baubeginn für den Tunnel unter der Kriegsstraße.

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Kommentare (16)
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  •   Laetschebachschorsch
    (2780 Beiträge)

    Na
    die momentan immer wieder entstehenden Staus auf der Südtangente mit dem Ausweichverkehr über die Wolfartsweierer Brücke usw. reichen.
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  •   Laetschebachschorsch
    (2780 Beiträge)

    Plan B?
    Die Kriegstraße ist heute doch die Entlastungsstrecke für die verstopfte Südtangente und die Verteilerstraße für die Innenstadt. Wenn wir neben der Südtangente eine vernünftige Umgehung im Norden hätten, würde für die Kriegstraße die Funktion der Entlastungsstrecke wenigstens teilweise entfallen. Damit kann der Restverkehr von StraBa und Autos bei entsprechender Fahrbahntrennung gut nebeneinander geregelt werden. Vergleichbares haben wir bereits. Außerdem sehen die Fahrgäste in der StraBa etwas von unserem schönen Karlsruhe.
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  •   andip
    (8127 Beiträge)

    ??
    Die Südtangente wurde gebaut damit der gesamte Durchgangsverkehr eben nicht mehr quer durch die Stadt fahren musste,die ist die Entlastung für die Kriegstrasse und nicht umgekehrt.
    Und im Gegensatz zur Kriegstrasse ist die Südtangente in den seltensten Fällen mal verstopft.
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  •   alpinium
    (5473 Beiträge)

    Plan B
    kommt in CDU-Planungen nicht vor. Zur Durchsetzung von Plan A werden dann schon mal Wasserwerfer und illegale Polizei-Einsätze ins Feld geworfen. Mal sehen was sich die CDU bei uns zum Fenrich-Tunnel einfallen lässt.
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  •   Koi
    (113 Beiträge)

    Bahn
    und Auto oben fahren lassen, wenn die Kriegstr. breit genug ist. Wäre doch die billigste Lösung.
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  •   Eckfaehnchen
    (1885 Beiträge)

    Wenn die Breite nicht ausreicht
    kommen vielleicht einige der Supertüftler auf die Idee die Kriegsstrasse
    mit einer Schwebebahn zu krönen. Die fehlt doch noch in der Sammlung.
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  •   alpinium
    (5473 Beiträge)

    Das hat echt was!
    .
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  •   albern
    (201 Beiträge)

    Sinnlose Illustration: geht um die Kriegstraße, nicht um die Durlacher Allee
    d.h. nicht um den bestehenden Straba-Tunnel, sondern um den Straßentunnel, der oberirdisch für Platz sorgen soll.
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  •   dipfele
    (4072 Beiträge)

    wo ist...
    ... der Kommentar zum eigentlichen Bericht? Das Foto ist ja wohl absolut nebensächlich.
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  •   ALFPFIN
    (5597 Beiträge)

    Plan B
    Man hat doch schon angefangen, Sparplan wird beschlossen. Um Kriegsstraßenumbau selbst zu finanzieren.

    Oder die Hälfte der Karlsruher wandert aus, für die dann hierbleibende Restbevölkerung benötigt man nur noch ein Drittel der Verwaltungsleute, kann man sehr viel sparen, weniger Fahrgäste sind es dann auch, Kriegsstraßenumbau erübrigt sich.

    Oder wir werden alle geschröpft mit höheren Abgaben usw. bis zur übernächsten Generation, dann wird die UStrab ausgemustert und der Tunnel zugeschüttet, der Kriegsstraßentunnel ist nicht mehr sanierungsfähig, Autos fahren wieder oben.

    Aber des koscht dann nimeh so viel, so dass man die Schulde von sellemols für den Bau der Kombi au noch abzahle kann. Dann kommt man im Gedenke an Schäuble zu de schwarze Null:)

    Ironie aus.
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