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Karlsruhe Kombi-News: Im Westen und Osten wächst der Schienenstrang an der Oberfläche

An den beiden Enden der Ost-West-Achse des Stadtbahntunnels unter der Kaiserstraße wächst das Gleisnetz täglich um einige Meter. Während am Mühlburger Tor das nördlich der in den Tunnel führenden Rampe liegende Umfahrungsgleis bereits verlegt ist, sind die Arbeiter in der Durlacher Allee damit beschäftigt, das südliche Umfahrungsgleis in den Straßenraum einzubauen. Am Mühlburger Tor werden in der nächsten Woche auch auf den Verkehrsinseln auf der Südseite der östlichen Kaiserallee Bäume angepflanzt, so die Kasig in ihrer wöchentlichen Pressemeldung.

Gleichzeitig werden auch hier letzte Pflasterarbeiten an den Gehwegen vorgenommen. Unterirdisch bauen die Arbeiter an den endgültigen Wänden im Tunnelabschnitt zwischen der Kreuzung und dem Beginn der Tunnelröhre. Während in der künftigen unterirdischen Haltestelle Europaplatz Spritzbeton auf die Bohrpfahlwände aufgetragen wird, läuft neben diesen Arbeiten in den Haltestellen Lammstraße und Kronenplatz sowie im Gleisdreieck der Erdaushub. In der Haltestelle Marktplatz ist der letzte Sohlenblock betoniert. Zudem werden bereits die Gerüste und Wandschalungen für den Einbau der endgültigen Wände angeliefert.

Fortschritte macht auch der Tunnel unter der Karl-Friedrich-Straße: Inzwischen sind 97 Meter der Kalotte, also des oberen, zuerst zu bauenden Teils der Tunnelröhre, vorgetrieben worden. Der Vortrieb erreicht in wenigen Tagen den Bereich der Karl-Friedrich-Straße nördlich vom Rondellplatz: Dann wird hier die jeweils über der Ortsbrust – dem vorderen Teil des Tunnels, in dem der Vortrieb erfolgt - liegende Straßenfläche abschnittsweise für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Die Zufahrt für Anlieger wird für diese Zeit aus Richtung Marktplatz erfolgen.

Am Ettlinger Tor entstehen die endgültigen Wände

Beim Kombi-Bauwerk in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor werden aktuell noch die Schlitzwände nach Norden und Süden hin abgestemmt und gleichzeitig das Planum hergestellt zum Bau der Zwischendecke, die den Stadtbahntunnel unten gegen den Straßentunnel darüber trennt. Im Südkopf Ettlinger Tor werden abschnittsweise die endgültigen Wände hergestellt. In dem sich südlich anschließenden Tunnelabschnitt werden die ersten Aussteifungen zwischen den Schlitzwänden entfernt, da die eingebauten endgültigen Wände und die Decke dem Bauwerk die notwendige Festigkeit verleihen.

Direkt nördlich der Kreuzung Baumeister- und Hermann-Billing-Straße mit der Ettlinger Straße läuft noch der Bau der endgültigen Sohlen und der Wände. Südlich der Kreuzung ist der Abwassersammler nun in die Tunneldecke einbetoniert.

An der Haltestelle Kongresszentrum wird Spritzbeton auf die Schlitzwände aufgetragen und der Bau der endgültigen Sohle vorbereitet. Im sich südlich anschließenden Tunnelabschnitt werden die endgültigen Sohlen und die Wände betoniert. Bilder: Neuer Stadteingang: Während auf der Südseite der Durlacher Allee (links) bereits am neuen Umfahrungsgleis für die Tunnelrampe Richtung Kaiserstraße gearbeitet wird, fahren die Bahnen noch auf den alten Umfahrungsgleisen auf der Nordseite (rechts).Ab 12. September ist aber auch damit Schluss: Dann liegt auf der Nordseite ebenfalls das endgültige Umfahrungsgleis für die Rampe.

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  •   wolkenschauer
    (1279 Beiträge)

    Hört mit diesem selbtbeweihräuchernden Brei auf !
    Und nach wie vor Durchhaltegeschreibsel; wenig Konkretes was erwartbare Endtermine der einzelnen Bauabschnitte anbelangt. Dann läuft es wohl ganz auf BER-Format und Elbphilharmonie-Verspätungen hinaus. Vom Nichtnutzen des Torso und der erwartbar krassen Unwirtschaftlichkeit ganz zu schweigen. Aber es liest sich hier schon wieder ohne jedweden Zeitplanbezug bzw. -vergleich ein 'bereits' : Läuft hier irgendwas schneller als mal vor Jahren mit riesen Werbekampagne und Bauausführungslügnerei angepriesen? Und beim Kriegsstrassenteil tut man pseudoahnungslos weiterhin so, als wenn hier alles noch irgendwo Realitätsbezugsnähe hätte.

    Habt ihr keine Vorgaben mehr und ewig Zeit ? 97 Meter GesamtWACHSTUM der Kalotte. Die 250 Meter (also das 2 1/2-fache des jetzigen Zwischenstandes Anfang Juli) sollten mal im Spätsommer diesen Jahres fertig gebuddelt sein.

    Und Nichts ist klar, ausser einem nachhaltigen Megaschaden und einem KSC-Stadion, das trotzdem auf Teufel komm raus gebaut werden muss.
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  •   Heidschnucke
    (181 Beiträge)

    Es wird kein
    Stadion gebaut, da brauchst du keine Angst zu haben. Also es wird schon gebaut, aber nicht 2017, nicht 2018 und auch nicht 2019. Das Geld muss ja ins Theater fliessen, für diejenigen bei denen eine Flasche Bordeaux 26 Semester Philosophie'Studium' ersetzt hätte.
    Und die sich damit abfinden müssen, dass nicht jedes Rumgehampel auf der Bühne automatisch Kunst ist (sonst könnte man ja gleich Hiphop als Musik bezeichnen) und man sich als Schauspieler und Reschischör tunlichst mit moralinsauren Äusserungen zurückhalten sollte, denn es glaubt eh keiner. Schauspiel, die haben das gelernt. Wer darauf reinfällt hat eben Pech gehabt.

    Diese selbsternannte grosskotzige Intellektuellenelite, subventioniert bis unter die Haarspitzen, kann kein Mensch ernstnehmen. Sie sollen auch leben können, ok, aber zu sagen haben sie nichts. Zumindest nicht solange sie durchgeschleppt werden wie zB der Lebenskünstler Kühn.
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  •   candyman
    (7188 Beiträge)

    Oh je
    Frustriert von Sohle bis Läppchen und mit dem verbalen Bulldozer stur gegen alle, die nicht der gleichen Kaste entstammen...

    Setzen Sie sich doch erst mal mit dem auseinander, gegen das Sie so wütend wettern. Dann sehen Sie, dass a) das Angebot sehr breit ist und mittlerweile für fast jeden Geschmack was dabei ist und b) bei den meisten Stücken (russische Opern ausgenommen, das ist wirklich nicht meins) das Publikum aus ganz normalen Menschen besteht.

    Aber ich weiß... Feindbild ist Feindbild. Das will gepflegt sein.
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  •   Heidschnucke
    (181 Beiträge)

    Nichts auf der Pfanne
    aber ständig weltpolitisch aktiv als gäbs kein Morgen.

    Sportler sind wenigstens ehrlich und reden nicht drüber. Ich will nicht wissen was zusammenkommt wenn man die Engagements von Hopp, Ronaldo, Messi, Schumacher, Ibrahimovic und etwa 1000 anderen zusammenrechnet. Aber die reden nicht drüber. Schauspieler müssen das, die müssen drüber reden wofür sie sie sich alles engagieren. Sind eben Schauspieler. Schausteller. Schiffschaukelbremser.
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  •   ALFPFIN
    (5607 Beiträge)

    Mit 90 sein Denkmal einweihen?
    da muss er viel Glück haben. Und solange wie zum Beispiel der stramme Reiter am Mühlburger Tor wird sein Denkmal auch nicht stehen, denn da ist das Tunnele schon längst wieder zugeschüttet.

    Da sollte er sich doch überlegen, ob er nicht einfach so "stramm" weiterleben soll, Tunnele hin oder her. grinsen
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  •   ALFPFIN
    (5607 Beiträge)

    Das erleben die
    Karlsruher, die schon zu den "frühen Senioren" gehören, laut Werbung also ab 50 Jahren vermutlich nicht mehr. Denn so viele 100 jährige gibt es nun auch wieder nicht. Vor allen Dingen keine 100jährigen, die dann noch das Bedürfnis haben, mit dem Karlsruher U-Bähnle zu fahren und schon gar nicht durch den Tunnel. grinsen

    Sollte jemand meinen, das wäre Ironie, hat er recht.
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  •   Malerdoerfler
    (3621 Beiträge)

    Leute
    Bis das Ding fertig ist..........
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  •   Heidschnucke
    (181 Beiträge)

    ...ist auch
    der letzte Kombigegner an Altersschwäche gestorben...

    Wenn der ehemalige OB, dessen Name nicht mehr genannt werden darf, sein Denkmal noch selbst einweihen will sollte er fortan extrem auf seine Ernährung achten, sich viel bewegen und keinesfalls Alkohol trinken, Zigaretten rauchen, autofahren oder sonstige lebensverkürzende Aktionen durchführen.
    Weil 90 muss er werden.
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