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20.02.2016 19:00
 
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Kombi-News: Erdaushub bestimmt das Geschehen entlang der Kaiserstraße [8]

Schaufel um Schaufel wird das Erdreich unter dem Haltestellendeckel auch im Bereich der Lammstraße auf LKW verladen.
Bild:Kasig

Karlsruhe (ps/cob) - Der Aushub unter den Deckeln der künftigen unterirdischen Kombilösungs-Haltestellen bestimmt nach wie vor das Baugeschehen entlang der Kaiserstraße: Am Europaplatz wird die Tunnelröhre mit dem Aushubmaterial befüllt und auch an der Lammstraße sowie am Marktplatz wird die Erde abtransportiert.
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Die Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft (Kasig) informiert in ihrer wöchentlichen Pressemitteilung über die Fortschritte der Kombilösung: Während am Europaplatz mit dem Aushubmaterial unter dem Deckel zunächst auch die Tunnelröhre befüllt wird, um diese gegen Auftrieb zu sichern und gleichzeitig die notwendige Arbeitsfläche innerhalb des Haltestellenbauwerks zu schaffen, wird im Bereich der Andienöffnung für die Haltestelle Lammstraße und unter dem Marktplatz der Aushub fortgesetzt. Unter dem Berliner Platz im Bereich der Haltestelle Kronenplatz beginnt in der übernächsten Woche der Aushub, wenn der Vor-Aushub der Andienöffnung abgeschlossen ist.

Gleichzeitig entstehen die Wände für den Rohbau der Tunnelabschnitte "vor" beziehungsweise "hinter" der von der Tunnelvortriebsmaschine "Giulia" hergestellten zwei Kilometer langen Tunnelröhre: Am Mühlburger Tor zwischen Rampe und dem ehemaligen Zielschacht, am Durlacher Tor zwischen Rampe und der Haltestelle Durlacher Tor. Auf der Südseite neben der Rampe am Mühlburger Tor laufen derzeit die Tiefbauarbeiten für den Gleisbau. Die Gleise werden derzeit bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) im Betriebshof vormontiert und ab übernächste Woche eingebaut. Auf der Nordseite wird der Arbeitsraum verfüllt.

In der Haltestelle Durlacher Tor wiederum werden Zug um Zug die endgültigen Sohlen gebaut. Außerhalb der Tunnel- und Rampenwände wird in der Durlacher Allee auch noch in der nächsten Woche der Arbeitsraum verfüllt. An der Haltestelle Lammstraße südlich der Kaiserstraße laufen die Arbeiten am Fahrgastzugang.

Auf dem Südabzweig gehen die Arbeiten am "Sabine"-Tunnel weiter. Auf den ersten Metern des Tunnels wird der komplette Querschnitt ausgebrochen, um für Arbeiter und Maschinen eine Rampe hinauf zur höher liegenden Ebene der "Kalotte", des oberen Tunnelteils, zu schaffen. Im nördlichen Teil der Karl-Friedrich-Straße werden die Injektionen von Feststoff und Weichgel zur Vorbereitung des Bodens für den bergmännischen Ausbruch des „Sabine“-Tunnels fortgesetzt.

Beim Kombi-Bauwerk in der Mitte der Kreuzung Ettlinger Tor läuft der Aushub für den Kriegsstraßentunnel in diesem Bereich bis hinunter zur obersten Ankerlage an. Im Südkopf der Haltestelle Ettlinger Tor werden die Arbeiten an der endgültigen Sohle fortgesetzt.

Im südlich sich daran anschließenden Tunnelabschnitt zwischen Kriegsstraße und der Kreuzung der Ettlinger mit der Baumeister und Hermann-Billing-Straße wird am Bau der endgültigen Sohlen und der Wände gearbeitet. Im Tunnelabschnitt von der Kreuzung bis zur Haltestelle Kongresszentrum werden die Anker für die Schlitzwände gespannt.

Innerhalb des Haltestellenbauwerks Kongresszentrum wird das Restwasser abgepumpt, damit mit dem Aushub unter Deckel begonnen werden kann. Im sich südlich der Haltestelle anschließenden Tunnelabschnitt werden die Schlitzwände in der tiefsten Lage verankert. An der Rampe bis zur Augartenstraße werden weitere Wände und Sohlenabschnitte betoniert.

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Kommentare [8]
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  • (8063 Beiträge) | 21.02.2016 09:16
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    !
    Hab's 2002 schon bilanziert aus den PLänen und damals hier oft genug verlinkt Jeder konnte also wissen, was "punktuell" beudeutet, wenn er wollte ...
    55% gehören mit angeklagt, entweder wegen absichtlicher Mitäterschaft oder Blauäugigkeit und Nachplappern der Obrigkeit ...

    Ob davon alles auf den m genau eintraf, habe ich nun nicht geprüft, aber die Dimension mit 32% nur rein unterirdisch passt (aber selbst da wurde bissele gebuddelt oder Rohre verlegt etc.).
    Das 250 m davon in anderem unteridischen Bauverfahren mit geringen oberirdischen Baustellen" traf aber so nicht ein, das hatte ähnliche Dimensionen wie ein Tunnelbau ...
  • (1182 Beiträge) | 21.02.2016 10:16
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    Ein herzlichstes Dankeschön !!!
    Dazu die ganzen Abgase der Bagger und Baumaschinen, die jahrelang (besser wohl jahrzehntelang) die 'Luftqualität' zusätzlich zu und mit u. a. krebserrefenden Stickoxiden vergiften. Was da für ein Dreck täglich von den Anwohnern, Besuchern bzw. Dauershoppenden (o. k. an der Ettlinger Str. gibts ja kaum noch Leut, die da unterwegs sind, 'dank' der GR-Mehrheit naturliebender Provinzpolitiker). Dazu kommt noch das billige Benzin. Mittlerw. sind auch immer öfter (Autos ohne Zulassung und anscheinend ohne Kontrolle im Oberwald anzutreffen. Die Vermüllung nimmt ständig zu auch dank 'Mein Kind darf alles' , ebenso wie die Verrohung der sog. Verkehrsteilnehmer (Kreuzungs-, Gehweg- und anderes Falsch- / Zuparken, die Generation cooles (z. T. forsches) Fahrradfahren ohne Licht (in Gegenrichtung), blind auf die Fahrbahn dappende SmartphonsklavInnen...). Dank der naturliebenden Abholzungen und dem Betonblockweltstadtfetischismus sieht jetzt alles hier sehr liebenswürdig und angenehm aus ! BRAVO !
  • (1182 Beiträge) | 21.02.2016 10:57
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    Sorry...
    Der Dreck in der Luft wird natürlich auch eingeatmet, ich ersetze ein f durch ein g und lasse eine Klammer weg. Und das billige Benzin fördert den zusätzlichen, meist völlig übertrieben, überflüssigen Gebrauch von grossmotorigen, sinnbefreiten (?!), emissionslastigen (Protz-)Karossen. Stichwort Hausfrauenpanzer, Försterschlitten, Grosswildjäger, Trumpis und andere (proletige) Angeber.
  • (1182 Beiträge) | 21.02.2016 10:34
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    Schöne neue Welt...Die Dauerbaustellen als Symbol und Förderer
    Statt selbstständiges Bewusstsein, Höflichkeit und Rücksichtnahme vermehrt egozentrisches, aufmerksamkeitssüchtiges uneigenständiges Lemmingengebaren, Vermassung, materieller, unruhiger, getriebener Dauerkonsum.

    Wenig Sensibilität / Aufmerksamkeit für Zuhören, Kritik, Natur, Soziales. Ich sehe vermehrt digitalmediengesteuerte unfreie, instabile, unausgeglichene, oberflächliche, hochgradig fremdbestimmte Abhängige.

    Aber immerhin wachsen so natürlicherweise auch die Freunde gegenbeweglichen Erlebens... grinsen
  • (8063 Beiträge) | 21.02.2016 09:21
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    !
    ... wobei, wie mir gerade noch auffällt, da eigentlich noch die Baustelleneinrichtugnsflächen paar m vor den Haltestellenbauwereken etc. fehlen und die in den Seitenstr., also eher unter 30%
  • (8063 Beiträge) | 21.02.2016 09:17
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    !
  • (563 Beiträge) | 21.02.2016 03:17
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    Ich war
    heute in der Ettlinger Strasse und habe die 'punktuellen Aufgrabungen' bewundert.

    Ex OB Heinz F. und Entourage geschlossen ins Gefängnis. Wegen vorsätzlicher Stadtmisshandlung, Zerstörung und Mord. Das sind Kapitalverbrechen.
    Ich betone, dass der amtierende OB Frank M. dafür nicht verantwortlich ist.
  • (14 Beiträge) | 21.02.2016 14:20
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    Und in 5 Jahren dann...
    ...fahren die ganzen Schreihälse wie selbstverständlich durch den Tunnel. "Stadtmißhandlung", mein Gott, Karlsruhe ist sicher die erste Stadt der Welt, in der eine Unterpflasterbahn gebaut wird. Deren Bürgermeister wurden übrigens auch alle ins Gefängnis gesteckt, wegen "Stadtmißhandlung"... LOL.
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