2  

Karlsruhe Kombi-News: Boden und Wände in den Haltestellen stehen im Mittelpunkt

Die Haltestellen des Stadtbahntunnels nehmen Form an: Im Mittelpunkt der Arbeiten an der Kombilösung stehen derzeit der Bau der Bodenplatten und der Wände in den Haltestellen. Was sich sonst noch auf den Baustellen tut, verrät die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (Kasig) in ihren Kombi-News!

Im Mittelpunkt der Arbeiten am Stadtbahntunnel unter der Kaiserstraße stehen laut Kasig momentan der Erdaushub, die abschnittsweise Herstellung der endgültigen Bodenplatte und der Bau der endgültigen Stationswände in den Haltestellen Europaplatz, Lammstraße und Kronenplatz und im Gleisdreieck. Um schneller voran zu kommen, würde der Erdaushub am Europaplatz über schwere LKW durch die Röhre und über die Rampe in Richtung Mühlburger Tor abtransportiert.

Das tut sich derzeit am Gleisdreieck

In den Haltestellen Lammstraße und Kronenplatz würden Bagger die Erde ausheben und mit einem verlängerten Teleskoparm Kies und Sand auf LKW verladen, die an den Andienöffnungen vorfahren, heißt es weiter. Ist durch den Erdaushub wieder ein Bereich der Bohrpfahl- oder Schlitzwände freigelegt, wird dort in der Nachtschicht Spritzbeton aufgebracht.

Im Gleisdreieck, das direkt östlich an die Haltestelle Lammstraße angrenzt, sei mit der Bewehrung für die Betonage der endgültigen Wände begonnen worden. In der Haltestelle Durlacher Tor, teilt die Kasig mit, stelle man weiterhin die Wände des Fahrgastzugangs Südwest direkt vor der Einmündung der Brunnenstraße in die Kaiserstraße her. 

"Auch das 'Auffüllen' der Röhre im Abschnitt des Tunnels zwischen Durlacher Tor und Kronenplatz mit Aufbeton bis auf eine Höhe von etwa 1,90 Meter ist in der zurückliegenden Woche fortgesetzt worden", so die Bauherrin, "darauf werden dann Schotter und Gleise liegen."

Frost und Kälte machen den Arbeitern weiter zu schaffen

Oberirdisch sei man weiterhin mit dem Rückbau der Baustelleneinrichtung, die für die Tunnelvortriebsmaschine und deren Versorgung konzipiert war, beschäftigt. Oberirdisch würden, trotz Einschränkungen durch frostige Temperaturen, die Aktivitäten in der Durlacher Allee weitergehen: "Während auf der Südseite der Rad- und Gehweg durch das Tiefbauamt erneuert und durch die Arbeitsgemeinschaft Stadtbahntunnel die Einmündung der Buntestraße in die Durlacher Allee gebaut werde, werden die Stadtwerke auf der Nordseite neue Gas- und Wasserleitungen verlegen."

Im Bereich westlich der Bernhardstraße entstünden die neuen Fahrbahnränder mit Bordsteinen und der Straßenentwässerung und das Planum für die Fahrbahn Auch auf dem Südabzweig zwischen der künftigen unterirdischen Haltestelle Marktplatz und der Rampe bis auf Höhe der in die Ettlinger Straße einmündenden Augartenstraße komme man vorwärts.

In der Haltestelle Marktplatz werden laut Kasig nicht nur die endgültigen Stationswände abschnittsweise bewehrt und betoniert, sondern auch die arkadenartig ausgeführten Zwischenwände, die den Bahnsteig für das dritte Gleis von den beiden übrigen Bahnsteigen trennen.

Die Fußgängerbrücke ist Geschichte

Weiter teilt die Kasig mit: Direkt südlich an die Haltestelle Marktplatz anschließend werde beim Tunnelvortrieb unter der Karl-Friedrich-Straße noch am zweiten Rohrschirm gearbeitet, der innerhalb der Aufweitungstrompete dafür sorge, dass auch noch die letzten acht Meter des Tunnels ausgebrochen werden könnten.

Die Schlitzwand im Kombibauwerk und im Nordkopf der künftigen unterirdischen Haltestelle Ettlinger Tor, welche die beide Bauwerke bisher trennte, sei aufgeschnitten worden. Dadurch könne der Erdaushub im unteren Tunnel – jenem für die Stadtbahnen – des Kombibauwerks ab nächster Woche beginnen. Weiter oben werde die Bewehrung für die Decke des Autotunnels des Kombibauwerks aufgebaut. Im Südkopf der Haltestelle Ettlinger Tor würden die Arbeiter weiterhin die endgültigen Stationswände herstellen.

Im sich in der Ettlinger Straße anschließenden Tunnelabschnitt zwischen Kriegsstraße und der Kreuzung mit der Baumeister- und Hermann-Billing-Straße werde noch an der Bewehrung für eine Decke und für die letzten Tunnelwände in dem Bereich, der sich direkt südlich an die Haltestelle Ettlinger Tor anschließe und derzeit als Andienöffnung diene, gearbeitet. Oberhalb dieses im Rohbau nahezu fertiggestellten Tunnelabschnitts würden die Oberflächenarbeiten weitergehen, soweit das Winterwetter diese zulasse, erklärt die Kasig.

Ebenfalls im Entstehen: die endgültigen Wände in der Haltestelle Kongresszentrum. "Über dem Tunnel zwischen der Haltestelle Kongresszentrum und der Rampe werden die Oberflächenarbeiten zur 'Wiederherstellung' der Ettlinger Straße in neuem Gewand beginnen, Der Tunnel wird mit Erdreich überschüttet, die Fußgängerbrücke über die vormalige Baugrube ist entfernt worden, die Spundwände entlang der Rampe sind fast alle gezogen", teilen die Bauherren mit.

Mehr zum Thema
Kombilösung Karlsruhe | ka-news.de: Baufortschritt, Mehrkosten, Sperrungen und Verzögerungen: Mehr Infos und Fotos von der Karlsruher Kombilösung finden Sie in unserem Dossier!
Haben Sie einen Fehler entdeckt?
Unsere Sonderthemen
Das wird gerade bei ka-news heiß diskutiert
Die besten Themen
Kommentare (2)
Hinweis: Kommentare geben nicht die Meinung von ka-news wieder.
Bitte beachten Sie die Kommentarregeln und unsere Netiquette!
  •   Petrolhead
    (955 Beiträge)

    OB Mentrup anlässlich Anschlagsfest "Sabine Tunnel"
    Januar 2016:

    „Ich gehe davon aus, dass, wenn wir uns im September wiedersehen, ein weiterer wichtiger Schritt geschafft ist und der Kombilösung nichts mehr im Wege steht“.

    Ein weiterer Beleg dafür, mit welcher Dreistigkeit über Misserfolge und verschobenen Zeitpläne nonchalant hinweg gegangen wird und man nur noch davon spricht "dass auch noch die letzten acht Meter des Tunnels ausgebrochen werden könnten".

    Erspart uns bitte die zusätzliche Verbreitung der wöchentlichen Lügen-, Verzeihung "Lageberichte" dieser KASIG. Betreibt lieber einen etwas investigativeren Journalismus, an Stelle permanent Pressemitteilungen der KASIG mit der copy paste Taste und ergänzenden Füllwörtern aufzuhübschen. Nicht Euer Job.

    Dafür gibt es bereits das offizielle kommunale Zentralorgan, genannt Karlsruher Stadtzeitung.

    Zurück zum OB: der alte Gag, dass er das Jahr nicht dazu gesagt hatte, ist mir auch in den Kopf gekommen.

    Vielleicht hatte auch er etwas geahnt. Wer weiß ...
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
  •   blaumann
    (791 Beiträge)

    Xxx
    Da hat sich aber jemand wirklich Mühe gegeben die Originalpressemeldung der Kasig in eigene Worte zu fassen. 1000 mal würde, seien, werde usw. Im letzten Abschnitt wurde dies vergessen oder kein Bock mehr gehabt. Da heisst es dann werden und wird. Tztz... Einfach die Originalpressemeldung kopieren oder richtig machen.
    http://diekombiloesung.de/presse/2017.html
    Bewerten:  Lädt... nicht eingeloggt noch nicht bewertet schon bewertet melden antworten
Schreiben Sie Ihre Meinung
Ein neues Posting hinzufügen
Fett Kursiv Link Zitat
Sie dürfen noch Zeichen schreiben