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Karlsruhe Fortschritt für Kriegsstraßen-Tunnel: Aufsichtsrat einigt sich auf Bieter

Die Kriegsstraße ist ihrem Umbau zu einer Verkehrsachse mit einer komplett neuen Straßenbahntrasse und darunter liegendem Autotunnel gestern Abend ein Stück näher gekommen: Wie die Karlsruher Schieneninfastruktur-Gesellschaft (Kasig) mitteilt, hat der Aufsichtsrat dem Vergabevorschlag für die Ausführung der Rohbauleistungen für den Straßentunnel in der Kriegsstraße zugestimmt.

Welche Bietergemeinschaft zum Zuge gekommen ist, darf aus vergaberechtlichen Gründen noch nicht öffentlich benannt werden. "Das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen schreibt nämlich vor, dass zunächst die Bieter oder Bietergemeinschaften, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen, informiert werden", so die Erklärung der Kasig.

Erst nach Ablauf einer Frist von mindestens zehn Tagen könnten die Verträge dann geschlossen beziehungsweise der Zuschlag erteilt werden. Mit dem Bau könnte nach aktueller Planung, sollte es zu keinem Widerspruch anderer Bieter kommen, im April 2017 beginnen. 

 

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  •   ALFPFIN
    (5612 Beiträge)

    Es war ja einmal geplant,
    im Osten und Westen die S-Bahnen wieder wenden zu lassen und nur mit Straßenbahnen im Innenstadtnetz zu fahren, Rüppurrer,- Karl,-Kriegsstraße. Dazu war schon ein gut getakteter Fahrplan ausgearbeitet. Aber der ehemalige KVV-Chef hat von einer U-Bahn geträumt. Habe ich selbst bei einem Vortrag von ihm gehört. Der Stadtrat und der ehemalige OB Fehnrich hatten nicht realisiert, dass das nur ein Traum war bzw. sie wollten sich alle ein Denkmal setzen.

    Und so kostet uns das jetzt hunderte von Millionen Euro.
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  •   betonmischer
    (262 Beiträge)

    Hört
    sich sehr vernünftig und intelligent an. Aber dann hätten die von ausserhalb kommenden ja umsteigen müssen. Und das ist in Karlsruhe bekanntlich unzumutbar.
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  •   armeshundele
    (523 Beiträge)

    Das wäre
    sicher möglich gewesen. Und man hätte auch die Autofahrer mit einbeziehen können, dass sie das Auto vor der Stadt stehen lassen müssen um dann in die Tram umzusteigen.
    Gleichbehandlungsprinzip !
    Mit der Bahn ist man immer länger unterwegs als mit demn Auto.
    Und mit Umsteigen dauerts noch länger.
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  •   betonmischer
    (262 Beiträge)

    Das Gleichbehandlungsprinzip
    greift hier nicht, eher die Vernunft.
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  •   armeshundele
    (523 Beiträge)

    Vernunft ?
    Ist es nicht Vernünftig den ÖPNV effizient auszubauen ?
    Nachdem das Auto immer mehr verteufelt wird ?
    Haben Sie schon die blaue Plakette ?
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  •   silberahorn
    (9297 Beiträge)

    So ein wunderschönerTunnel
    wäre dann auch niemals entstanden.
    Welche Stadt hat denn sonst noch so etwas? Wir sind einmalig und haben gleich zwei Tunnel passend zum Blick.
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  •   silberahorn
    (9297 Beiträge)

    Ein Tunnelende
    ist zwar noch nicht zu sehen, noch liegen die Seitenbereiche des Gesichtsfelds im Dunkeln. Aber wenn es soweit ist - ich bin davon völlig überzeugt - ist das Tunnelende als helle Fläche deutlich sichtbar.
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  •   mueck
    (8975 Beiträge)

    !
    Ist gar nicht vernünftig und intelligent. Um die Fahrgäste der wendenden Stadtbahn aufzunehmen, braucht man ja genauso viele innerstädtische Bahnen. Damit wäre NICHTS gewonnen ...
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  •   betonmischer
    (262 Beiträge)

    Nicht unbedingt,
    ein Teil würde ja am Wendepunkt aussteigen (wenn diese geschickt gewählt wären) und diejenigen die in andere Richtungen wöllten könnte man um die Stadt herumführen.
    Man will ja nicht nur den Autoverkehr aus der Stadt raushaben sondern auch den Bahnverkehr wieder in vernünftige 'Bahnen' lenken. grinsen

    Schade, dass man nicht in den späten 70ern mit einer richtigen U-Bahn begonnen hat, in Kombination mit oberirdischen Kurzbahnen.
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  •   mueck
    (8975 Beiträge)

    ?
    Wann soll das gewesen sein? Ein solcher Plan ist mir nicht bekannt.
    Wen meinst Du mit ehemalig? DL oder WC?
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