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Karlsruhe Blaue Leitung: Rohre verschwinden aus Karlsruher Innenstadt

Schon seit einiger Zeit zieht sich eine blaue Leitung vom Kronenplatz durch die Karlsruher Innenstadt bis zum Europaplatz. Schon bald sind die Rohre allerdings Geschichte: Noch in diesem Monat sollen die Leitungen wieder abgebaut werden.

Wie die Karlsruher Schieneninfrastruktur Gesellschaft (Kasig) mitteilt, schreitet der Ausbau der unterirdischen Haltestellen weiter voran. So habe man am Donnerstag mit der Betonage des westlichen Sohlenabschnitts in der Haltestelle Europaplatz begonnen. Die Arbeiten sollen am morgigen Samstag beendet sein. Damit sind nach Aussage der Bauherrin die letzten beiden Sohlen betoniert. 

"Das Ende des Baus der endgültigen Sohlen bedeutet gleichzeitig auch das Ende für die Havarieleitung, deren blaues Rohr sich von dem Durlacher Tor bis zum Europaplatz zieht", kündigt die Kasig in ihrem wöchentlichen Baustellenbericht an. Ab dem 19. Juni werde im Bereich zwischen Durlacher Tor und dem Kronenplatz die Demontage stattfinden. Wie viel Zeit für den Abbau der blauen Leitung benötigt wird, geht aus der Stellungnahme nicht hervor. 

Die blaue Leitung erstreckte sich über rund anderthalb Jahre auf einer Länge von 1.500 Metern vom Durlacher Tor bis zum Europaplatz. Die Havarieleitung war eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme im Zuge des Aushubs der zukünftigen unterirdischen Haltestellen. Beim Eintritt von Grundwasser in die Haltestellen wäre es der Kasig möglich gewesen, Wasser in die Baustellen zu leiten und so einen Gegendruck zu erzeugen. 

 

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Kommentare (6)
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  •   ka-lex
    (1512 Beiträge)

    Schade.
    Ich hab mich sooo daran gewöhnt ... grinsen
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  •   mueck
    (8972 Beiträge)

    Wir werden sie vermissen:

    ... oder auch nicht ...
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  •   mueck
    (8972 Beiträge)

    !
    Mir wär's wohler, wenn auch die Wände fertig wären, nicht nur die Sohle, und erst dann die Leitung weg käme ...
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  • unbekannt
    (427 Beiträge)

    ich glaube
    die wissen recht gut was sie tun lol
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  •   Ultimac
    (1 Beiträge)

    Nicht Gegendruck, sondern Gewicht
    Soweit ich weiß diente die Havarieleitung dazu, die Stationen beschweren zu können wenn sie (trotz der Anker) im Grundwasser aufgeschwommen wären (wie 1993 der Schürmann-Bau in Bonn während des Rheinhochwassers). Mit den Stahlbetonsohlen sind die Stationen schwerer als das verdrängte Grundwasser, auch wenn es außen bis zur Decke hoch stehen sollte.
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  •   haku
    (3773 Beiträge)

    Wären die Stützpfeiler graziler...
    ...wäre das ganze eine hübsche Großskulptur, die man auch stehen lassen könnte. Vielleicht sogar was fürs Guinness Buch... grinsen
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