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01.05.2012 06:11
 
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www.karlsruhe.de: CDU fordert internationaleren Internetauftritt [27]

Den Internetauftritt der Stadt Karlsruhe findet die CDU-Fraktion zu sachlich.
Bild:dpa

Karlsruhe (ps/trs) - Chinesisch, Russisch oder Türkisch - der Internetauftritt der Stadt Karlsruhe soll ansprechender und internationaler werden. Das stellt sich die Karlsruher CDU-Fraktion im Gemeinderat vor. Sie fordert deshalb in einem Antrag an die Stadtverwaltung, dass die Webpräsenz der Stadt weiterentwickelt werden soll. Der bisherige Auftritt sei zu sachlich und diene nur Karlsruhern, nicht jedoch Auswärtigen.
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"Die Verwaltung soll den Auftrag erhalten, die Webpräsenz der Stadt so weiter zu entwickeln, dass - parallel zum Webauftritt als Bürgerportal - ein ansprechender internationaler Auftritt erfolgt", gibt die CDU-Fraktionsvorsitzende, Gabriele Luczak-Schwarz, in einer Pressemitteilung bekannt.

Neue User: Touristen, Unternehmer

Momentan sei der Internetauftritt der Stadt als Informationsportal für Bürger ausgerichtet, die ganz bestimmte städtische Dienstleistungen nachfragten, diagnostiziert Klaus Heilgeist. "Damit kann man aber keinesfalls Nicht-Karlsruher ansprechen, schon gar nicht aus dem Ausland", moniert der CDU-Stadtrat. Dazu zählten Touristen, die vor ihrer Reise nach Karlsruhe sich ein Bild von ihrem Reiseziel machen wollen, aber auch Unternehmer, die sich für den Wirtschaftsstandort Karlsruhe interessierten. Auf Investoren wirke es eher abschreckend, wenn sie nichts auf Englisch auf den Seiten einer Stadt erfahren könnten.

Weil kein Auswärtiger sich durch ein virtuelles und vielschichtiges Bürgerportal klicken möchte, soll der Webauftritt nach dem Willen der CDU-Fraktion erweitert werden. In diesem internationalen Bereich könnten dann auch Inhalte verschiedener Kooperationen rein, zum Beispiel vom ZKM oder dem KIT. Notwendig ist für die CDU-Fraktion hierbei auch eine Sprachauswahl von allen Seiten des neuen internationalen Bereichs: "Denkbar wären neben Deutsch, Englisch und Französisch auch weitere Versionen, etwa auf Chinesisch, Russisch oder Türkisch", blickt Luczak-Schwarz abschließend in die Zukunft.

Mehr zu: CDU Internet Webpräsenz Gemeinderat



Kommentare [27]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 01.05.2012 06:28
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    Stimmt!
    Längst überfällig, daß solch eine internationale Weltstadt, die zugleich in einer Technologieregion liegt und neben dem Sänger aus der Südstadt auch noch den neuen Bachelor hervorgebracht hat, eine ansprechende Internetpräsenz bekommt.

    Wir sind ja schließlich Internethauptstadt!
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 01.05.2012 06:33
    Bewerten: (0)
    Ich finde aber...
    ...wenn schon Karlsruhe sich das Label einer "internationalen Stadt" zulegt, sollten auch Ettlingen, Bruchsal und Rastatt eine Webseite in verschiedenen Sprachen unterhalten. Oder Waldbronn, Eggenstein, Ötigheim... sind auch in etwa so international wie Karlsruhe...
  • unbekannt
    (8066 Beiträge) | 01.05.2012 08:47
    Bewerten: (0)
    Bruchsal
  • (3045 Beiträge) | 01.05.2012 10:59
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    Rastatt hatte das meines Wissens auch mal
    Aber man scheint sich dort inzwischen an Karlsruhe angepasst zu haben.

    Grundsätzlich mag ein internationaler Internetauftritt sinnvoll sein. Das habe ich schon vor einigen Jahren hier geschrieben. Mich verwundern nur die von der CDU priorisierten Sprachen ein wenig. Wie wäre es, mit Englisch und Französisch statt mit Chinesisch und Russisch zu beginnen?
  • unbekannt
    (8066 Beiträge) | 01.05.2012 11:49
    Bewerten: (0)
    Steht doch im Artikel
    "Denkbar wären neben Deutsch, Englisch und Französisch auch weitere Versionen, etwa auf Chinesisch, Russisch oder Türkisch"
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 01.05.2012 15:07
    Bewerten: (0)
    Chinesisch
    Au weia, ich wäre noch dafür die Forschungsergebnisse des KIT gleich mit auch chinesisch zu veröffentlichen, dann haben es die Wirtschaftsspione nicht so schwer...
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 01.05.2012 18:10
    Bewerten: (0)
    Kosten
    >> Grundsätzlich mag ein internationaler Internetauftritt sinnvoll sein.

    Bei großen, etablierten Touristenstädten wie Berlin oder HH mag das sinnvoll sein, aber jedes Provinznest? Die Stadt muß Leute einstellen, die diese Sprachen beherrschen (oder einen Übersetzer beauftragen) usw., wozu, daß sich mal drei Leute drauf verirren?

    Außerdem bezweifle ich überhaupt, daß Touristen auf die Homepage der Stadt gehen, die sie bereisen. Oder ist auch nur einer auf "palma-de-mallorca.de" gegangen um mal ein Beispiel zu nennen? V.a. gibt's heutzutage für Touristen ganz andere Möglichkeiten, Zielorte zu finden (Navis, google-maps, Smatphone-apps), die sind schon mehrsprachig, da braucht die Stadt nicht noch Geld rauswerfen für etwas, was eh nichts verbessert...
  • unbekannt
    (8066 Beiträge) | 01.05.2012 18:23
    Bewerten: (0)
    palma-de-mallorca und Karlsruhe ist in etwa so wie Katzenberger und Splett grinsen

    Karlsruhe ist, u.a. auch Universitätsstadt und die zu erwartenden ausländischen Fachkräfte wollen bestimmt nicht Urlaub in KA machen.
    Also englisch und französisch ( Rheinschiene ) ist ein Muss. Und wenn Dank der zweiten Rheinbrücke die Pfälzer Fachkräfte den Weg nach Karlsruhe finden ist pfälzisch auch ein Muss grinsen
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 01.05.2012 18:57
    Bewerten: (0)
    Ein Muß
    Ich wollte ja damit auch sagen, daß eben auch jetzt schon genug Leute nach KA kommen, ohne daß die Stadt Geld für mehrsprachige Homepages ausgeben muß. Und was bringt es uns, noch mehr Leute anzulocken, wenn es schon jetzt an Wohnraum mangelt?

    Außerdem kann ich mir nicht vorstellen, daß die Seiten der Universität usw. nicht auch auf englisch wären. Und ein Student sucht sich eine Uni anhand verschiedener Kriterien aus, aber dürfte weniger auf karlsruhe.de nachschauen, wann die Termine der Müllabfuhr sind...

    Außerdem sollten nach der Logik dann auch griechisch und spanisch "eingeführt" werden, weil dort unten viele Arbeitslose sind die bei uns arbeiten könnten.

    Ich denke, das ist alles Käse. Lieber sollte man den Leuten, die hier seßhaft werden wollen einen Sprachkurs anbieten, dann können sie die Sachen auch auf Deutsch lesen und sich mit den Einheimischen unterhalten... ist doch sinnvoller, als 300 Sprachen für jeden zu übersetzen...
  • (3045 Beiträge) | 01.05.2012 19:40
    Bewerten: (0)
    Dann aber bitte konsequent sein
    Man sollte z.B. die Stadtrechte abgeben. Aus den Hauptstadtschildern einfach Hauptdorfschilder machen. Karlsruhe - größtes Dorf Deutschlands.
  • (11650 Beiträge) | 01.05.2012 07:21
    Bewerten: (0)
    Was ist
    denn das für ein Unfug. Chinesisch, türkisch, russisch. Wo steht denn da was von Englisch?

    Und am Besten noch eine mehrsprachige Kurzanleitung zum Schutzgeldgeschäft.

    Karlsruhe, die Torte die gerne abgegriffen werden würde.
  • (6625 Beiträge) | 01.05.2012 09:37
    Bewerten: (0)
    naheliegend
    dass Englisch mit der Forderung implizit mitgemeint ist, oder?
  • (6625 Beiträge) | 01.05.2012 09:45
    Bewerten: (0)
    hier zum Beispiel
    http://www.youtube.com/user/TechnologieRegion/videos

    Deutsch, Englisch, Russisch, Chinesisch, Französisch. Wobei die Filme offenbar nur produziert und eingestellt, aber nirgendwo verwendet wurden. Die Klickzahlen sind nicht gerade berühmt. grinsen

    Man muss einen Weg eben immer ganz gehen.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 01.05.2012 18:17
    Bewerten: (0)
    Ich stell mir grade vor...
    ...so ein potentieller Investor, 20. Stock in Tokio, sucht einen Standort für seine deutsche Niederlassung. Er hockt sich an seinen PC, macht das Fenster auf und los gehts...

    1. Ah, schaun wa mal, Deutschland, da gibt's ja viele Städte...
    2. Ok, geben wa mal in google "Hannover" ein. Oh, die ham ja eine englische webpräsenz, ist schonmal gut
    3. Ok, da sind ja die Grundstücke sauteuer, mal andere Städte eingeben
    4. Oh, "Karlsruhe", des liegt da unten an der Grenze, mal schauen was in karlsruhe.de steht
    5. Oh Mist, nur auf Deutsch - ÜBERSETZER, komm mal bitte Raum 457
    6. Ja, was gibts?
    7. Guck mal, da hab ich 'ne Stadt gefunden, aber die ham keine englische Homepage
    8. Ja, dann gibt doch mal in youtube ein
    9. Gute Idee!
    10. Siehste, da sind doch ansprechende Filmchen!
    11. Cool! Jetzt müssen wa dort nur noch ein Grundstück finden und dann machen wa dort die Niederlassung!
    12. Ja, aber guck mal die Preise
    13. Stimmt! Dann schauen wa mal rastatt.de, das liegt in der nähe...
  • (362 Beiträge) | 01.05.2012 08:09
    Bewerten: (0)
    bin ganz der Meinung von frischluftschneise
    aber
    man sollte sich hier ganz genau die entsprechenden Seiten von anderen Städten ansehen welche nicht nur Großstädte sind sonst ist vorprogrammiert >Karlsruhe - viel vor, ...dahinter<
    und die Lächerlichkeit ist perfeckt
  • (1142 Beiträge) | 01.05.2012 09:13
    Bewerten: (0)
    www. karlsruhe.komm
    Das wäre die bessere Domäne
  • (6625 Beiträge) | 01.05.2012 09:42
    Bewerten: (0)
    Nicht nur die Internetseite
    soviel ich weiß gibt es auch diverse touristische oder stadtmarketingische Printmaterialien nur auf Deutsch. Zumindest war das vor einiger Zeit noch so.

    Die Unternehmen arbeiten international. Viele Kongresse der KMK sind international. Zwischen Freitag- und Sonntagabend spricht jeder zweite Besucher im Europabad Französisch.

    Aber die Stadt kann nur Deutsch und ein simpler Faltplan des Stadtzentrums von der Art wie man ihn anderswo grundsätzlich gratis bekommt liegt bei Papier Fischer für 3,50 € aus.

    Unglaublich wie lange und unter wievielen "Führungspersönlichkeiten" eine öffentliche Einrichtung zu pennen in der Lage ist.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 01.05.2012 17:46
    Bewerten: (0)
    Naja
    Ich glaube Investoren orientieren sich nicht danach, ob ein Faltplan drei fuffzich kostet. Wie man sieht, siedeln sich trotzdem genug Unternehmen in KA an, daß es sogar schon an Gewerbeflächen und Wohnraum mangelt.

    Was würde sich denn verbessern, wenn man jetzt wie in FFM "nächster Halt: Hauptwache, next stop: Hauptwache" durchsagt? Das Wort "Hauptwache" versteht in diesem Falle auch ein Ausländer. Tickets kann man auch bei uns in verschiedenen Sprachen lösen.

    Wenn im Europabad französisch gesprochen wird - gut, sollen sie machen. Aber müssen wir deswegen die Aushänge in französisch machen? Wenn ich im Ausland bin interessierts kein Mensch wie ich zurecht komme. Sogar im Elsaß kann man Probleme bekommen, weil manche weder deutsch noch englisch können. Aber wir sollen immer jedem den Brei hinterhertragen, weil wir sind international, weltoffen, Exportnation und weiß ich noch alles...
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 01.05.2012 17:56
    Bewerten: (0)
    Touristen
    Und die Touristen, welches Zeugs haben eigentlich die Herren geraucht, die denken daß wir hier eine Touristenhochburg sind? Sind wir nicht!
    Hier kommen Geschäftsreisende die sich am Wochenende vllt noch das Schloß anschauen und die Gegend etwas angucken, aber bestimmt nicht klassische Touristen. Und das ist auch gut so! Was soll sich daran bessern, wenn am Epplesee noch 500 Pauschalurlauber hocken - aus Norwegen, weils bei denen kälter ist? Wir leben hier ganz gut ohne Touris. Klar, wer sich die Stadt anschauen will (Baustellenfetischisten? Radfahrer? Bahnfreaks?) darf gerne kommen, aber gezielt fördern muß man das wirklich nicht - das ist was für Regionen die sonst keine Wirtschaftszweige haben.

    Redet mal mit Leuten aus Sylt oder anderen Touriregionen, das ist immer auch mit Heimatverlust verbunden. Massentourismus braucht kein Mensch. Ich buche selbst auch nicht so einen Käse, ich gehe dahin wo wenig Leute sind und intakte Natur, verdrecke nichts und genieße die frische Luft..
  • (6625 Beiträge) | 01.05.2012 19:57
    Bewerten: (0)
    Neben Investoren und Touristen
    gibt es auch noch Veranstalter, auf die zum Beispiel die KMK abzielt. Die brauchen ein angenehmes Umfeld und eine starke Infrastruktur. Das schließt sich teilweise sogar aus. Irgendeinen Kompromiss muss man aber immer machen. Insgesamt hat Karlsruhe in der Summe gar keine schlechte Karten meine ich doch. Wenn dann aber sämtliche Informationen nur auf Deutsch vorliegen, wird das unter "unangenehmes Umfeld" verbucht. Dabei ist das der Punkt, der sich am einfachsten ändern lässt. Eine pittoreske Altstadt wird es vor dem Schloss vorerst nicht geben.

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