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Karlsruhe Zweite Rheinbrücke: Regionalverbände kritisieren "Verzögerungstaktik"

Die derzeit laufenden turnusmäßigen Instandsetzungsarbeiten an der Rheinbrücke zwischen Karlsruhe und Wörth und die damit verbundenen Staus, legen die Notwendigkeit einer zweiten Rheinbrücke in diesem Bereich eindrucksvoll offen. Das stellten die benachbarten Regionalverbände Rhein-Neckar und Mittlerer Oberrhein in der Sitzung des gemeinsamen Ausschusses fest.

In einer Pressemitteilung erinnern die beiden Verbände an ihre Resolution, mit der sie bereits vor über einem Jahr im Verbund mit der Wirtschaft den schnellstmöglichen Abschluss der beiden Planfeststellungsverfahren gefordert hatten.

Insbesondere die CDU Fraktion vermutet in dem Vorgehen der Landesregierungen von Baden-Württemberg und Rheinland- Pfalz mit den Worten des Germersheimer Landrats Fritz Brechtel eine "gnadenlose Verzögerung". Es gäbe keinen Grund, die im Rahmen der bereits eingeleiteten Planfeststellungsverfahren notwendigen Erörterungstermine zu verschieben.

"Die Landesregierung Baden-Württemberg hatte für das seit Jahrzehnten bekannte Nadelöhr trotz Realisierungszusagen aus Berlin im letzten Jahr einen sogenannten Faktencheck durchgeführt und danach noch eine länderübergreifende Arbeitsgruppe gebildet. Das Planfeststellungsverfahren liegt seither auf Eis", heißt es in der Pressemitteilung. Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe sollten vor der Sommerpause bekannt gegeben werden. Die beiden Verbände kritisieren, dass es noch immer keinen endgültigen Termin gebe.

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Kommentare (39)
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  •   vielfahrer
    (410 Beiträge)

    25.06.2012 20:32
    Umbenennen
    in "Stressless-Blog". Da ärgert sich einer über die vermeintlich laxe Arbeitsmoral der Brückenarbeiter und hat selbst den ganzen Tag über nichts anderes zu tun, als hier Kommentare abzusondern. Köstlich!!
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    25.06.2012 13:32
    eigentlich ein Frevel
    dass dort ausgerechnet am BRÜCKEN-Tag nicht gearbeitet wurde. zwinkern

    Ziemlich spektakulär finde ich, dass die Baufirma jetzt sogar Werbebanner aufhängt. Am besten würden die ein überdimensionales nehmen, dass die kompletten Pfeiler verdeckt.

    Vermutlich werden für die Arbeiten Spezialfachspezialisten benötigt mit Höhentauglichkeit usw. Davon gibt es kaum welche. Kann mal jemand die Brücken in der Republik zählen und den Sanierungsbedarf der nächsten 20 Jahre hochrechnen? Evtl. könnte man auf die Idee kommen bedarfsbezogen Facharbeiter zu qualifizieren. Auf den Bedarf bei Ausbildungsende.

    Aber noch was: kommt der Korb wirklich erst um 12.00 Uhr zur MiPa runter? Müssen die sich nicht mehr auf diese MiPa vorbereiten?

    Wie hier bereits mehrfach angemerkt: In DEutschland werden komplette Start-und Landebahnen an einem Flughafen auf 3 km Länge und 200 m Breite in einer Nacht zwischen 23 und 5 Uhr asphaltiert und um 05.03 Uhr landet das erste Flugzeug sicher....
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  • 0
    unbekannt
    (181 Beiträge)

    25.06.2012 12:51
    Verzögerungstaktik nicht ganz !
    Das Problem denke Ich liegt in der verwendeten Farbe.

    Die arbeiten so langsam, das die Farbe nach einem kurzen Stück ausgetrocknet und somit nicht mehr streichbar ist.

    Da man heute sich nichts mehr auf Lager legt , heißt es jedem Morgen erst ins "Bauhaus und Co." fahren und neue holen, natürlich dann auf dem Rückweg im Stau stehen.

    Deswegen wird nicht schon um 7.00 Uhr gearbeitet bei strahlendem Sonnenschein.

    Der Fehler bzw. die Verzögerungstaktik kommt nicht von der Planung oder den Arbeitern sondern von "Bauhaus und Co." weil die erst um 7.00 Uhr aufmachen.

    So jetzt ist alles geklärt warum es solange dauert und auch am Wochenende bzw. an Feiertag nicht gearbeitet wird.

    Farbe zu schnell trocken - Bauhaus zu spät offen !!! Ganz klar !! grinsen
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    25.06.2012 09:41
    Geht doch
    http://www.ka-news.de/region/bruchsal/A5-Baustelle-hat-ein-Ende-Neue-Fahrbahndecke-zwischen-Bruchsal-und-Kronau;art6011,904767

    Um so wenig Verkehrsbeeinträchtigungen wie möglich zu haben, werden die Arbeiten meist nachts ausgeführt. Es geht doch! Rheinbrückenbaustelle einrichten dauert 20 HALBE Tage.
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  • 0
    unbekannt
    (181 Beiträge)

    25.06.2012 13:08
    Bitte keine Angst machen
    Das UN-Wort

    traurig!!!!! NACHTARBEIT traurig !!!!!!

    in Zusammenhang mit unserer Brückensanierung zu nennen würde ich als "Mobbing" bezeichnen.

    Geht gar nicht, die Franzosen machen das zwar praktikabel vor, aber in DEUTSCHLAND verantwortungslos.

    Da arbeitet die Logistikbranche, die Krankenschwester und viele mehr etc.

    Aber der DEUTSCHE Bauarbeiter schläft sich da aus !! Also Bitte.
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    25.06.2012 13:39
    Brückenmaut
    Ich bin bereit an der Rheinbrücke für jede Brückenüberfahrt 1 € zu bezahlen, sofern zwischen Wörther Kreuz und Ölkreuz alle Spuren in voller Breite zur Verfügung stehen und ich diese Strecke in weniger als 3 Minuten zurücklegen kann.
    Bei normaler Pendlertätigkeit (Mo-Fr) plus einzelner Zusatzfahrten komme ich auf 60 Überfahrten im Monat, also 60 Euro im Monat.

    Tatsächlich würde ich nur etwa 30-40 Überfahrten bezahlen müssen, aktuell vielleicht 10.
    Alles in allem könnte ein Brückenbetreiber so 25 Mio. Euro im Jahr generieren, nimmt man von LKW 4 Euro pro Überfahrt sind wir bei über 30 Mio. Euro, von denen aufgrund der Behinderungen tatsächlich nur etwa 5-10 Mio. zu zahlen sein dürften.

    Klar:
    - wie will man den Zeitbedarf und die Vergütungspflicht nachweisen?
    - wie abrechnen?
    - würden dann nicht alle in der Rush hour fahren, um Geld zu sparen, wenn auch keine Zeit?
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    25.06.2012 09:38
    Situation heute morgen und insgesamt
    Letzte Woche bei stark bewölktem Himmel und mäßigem Wind war um 08.15 Uhr schon der erste Korb oben. Heute morgen. Windstille, Sonne, um 08.30 Uhr steigt der erste Korb.
    An den Übergängen tut sich spürbar gar nichts.
    Aber schön, dass Frau Splett meint, dass die Generalsanierung mit ein paar Tagen an Wochenenden Vollsperrung zu machen sein wird.
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  • 0
    unbekannt
    (181 Beiträge)

    25.06.2012 12:35
    Gut
    Es wurde aber vergessen das der erste Korb um 12.00 Uhr bis 13.00 Uhr zur Mittagspause wieder am Boden ist.

    Und um 15.00 Uhr ist auf der Baustelle Feierabend, da steht keiner mehr auf dem Korb.

    Die sind frisch geduscht um 16.00 Uhr weg. Damit Sie pünktlich ohne Stau zu hause sind.

    Am Fr.-Brückentag gearbeitet NEIN ? Ich habe keinen gesehen !

    Wieso wird nicht am Wochenende bei so einem Projekt gearbeitet ? Da ist auch der Verkehr weniger auf der Brücke.

    Es wird immer gerne als Ausrede genommen, das die Sicherheit vorgeht bei zu viel Verkehr / Gefahr und somit die Arbeit eingestellt wird.

    Nachtbaustellen ein Fremdwort bei so einem Projekt.

    Die Franzosen bauen in der Zeit eine NEUE BRÜCKE ,wo unsere Sie nur an pinseln. Da zahle ich gerne Maut, weil was geht.

    Bei uns Immer zahlen und es geht Nichts.

    Wenn die Arbeiter von unserer Brücke, die Brücke von Millau bauen hätten müssten, würde der erste Pfeiler altersschwach wieder einstürzen bevor es zur Einweihungsfeier kommt.
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  •   Pendler
    (149 Beiträge)

    25.06.2012 07:26
    Hauptsache dagegen, warum ist doch egal
    Aber auch obiger Opa wird -aus persönlicher Betroffenheit- noch zur Vernunft kommen, wenn sein Enkel sein Häuschen in Wörth stehen hat und, warum auch immer, zur Arbeit z.B. nach Rastatt pendeln muss.
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  •   seelenheil
    (482 Beiträge)

    25.06.2012 09:35
    witzige Variante
    So weit habe ich noch gar nicht gedacht. Der Karlsruher, der einen Enkel im Daimler-Werk Wörth als Azubi hat merkt, dass man jenseits des Flusses gar nicht mehr nur von Ackerbau und Viehzucht lebt. Dieser Enkel wird dann - aufgrund der Rheinbrückensituation nahe beim Werk wohnen wollen, in Wörth. Dann kommt der beschriebene Wechsel nach Rastatt (eben, warum auch immer, Riesenkonzern...) und weil inzwischen das Haus in Wörth fertig ist, die Kinder in Wörth die Schule besuchen usw. erfolgt nicht gleich der Umzug. Und Papa steht jeden Tag 2x im Stau. Wobei für viele hier die Schuldfrage klar sein dürfte: Ist der besagte Enkel Pfälzer nimmt er in Rastatt einem Badener einen Arbeitsplatz weg und ggfs. auch einen Bauplatz. Ist er Badener ist die Frau aus der Pfalz schuld, die ihn um den Finger wickelt und wie weiland Eva im Paradies ihn ins Verderben, die Pfalz, lockt...
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