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Karlsruhe Zu viel Strom verbraucht: Karlsruher Polizei entdeckt Marihuana-Plantagen

Die Karlsruher Polizei hat in den letzten Tagen gleich zwei professionell betriebene Marihuana-Zuchtanlagen in Wohnungen in der Nordweststadt und in Oberreut entdeckt. Einer der beiden Züchter war durch seinen exorbitanten Stromverbrauch aufgefallen.

Wie aus ermittlungstaktischen Gründen erst jetzt berichtet werden kann, fanden Beamte am vergangenen Mittwoch in der Wohnung eines 25-Jährigen in der Rudolf-Breitscheid-Straße in Oberreut eine Indoor-Anlage mit 65 Cannabispflanzen unterschiedlicher Größe.

Stromverbrauch lässt Züchter auffliegen

Die Pflanzen fanden in der mit automatischer Belüftung und Bewässerung ausgestatteten Anlage optimale Wuchsbedingungen, wie die Polizei mitteilt. Nach der Aberntung und Trocknung der Blüten und der Blätter ergab sich eine Menge von insgesamt 245 Gramm Marihuana. Einen Abnehmer des Züchters erwischten die Beamten mit 16 Gramm der Drogen. Sie beschlagnahmten die Indoor-Anlage ebenso wie aufgefundene Drogenutensilien, die auf einen Handel mit Betäubungsmitteln schließen lassen.

Am Freitag stellten Beamte des Reviers West in der Wohnung eines 28-jährigen Landschaftsgärtners in der Nordweststadt ebenfalls eine professionell betriebene Anlage fest. Dass der junge Mann berufsbedingt ein Händchen für Pflanzen hat, bewiesen die 19 aufgefundenen Cannabispflanzen, die reichlich mit Blüten besetzt waren. Neben 10 Gramm Marihuana fand die Polizei auch geringe Mengen Amphetamin, Streckmittel sowie eine elektrische Feinwaage. Auf die Spur des Drogenzüchters kamen die Beamten durch den exorbitant hohen Stromverbauch des in einem Ein-Personen-Haushalt lebenden Mannes.

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