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14.07.2012 06:02
 
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Umfrage zum EnBW-Deal: "Mit den Millionen könnte man in Karlsruhe Löcher stopfen" [17]

Karlsruhe (seb) - Die schwarz-gelbe Landesregierung hat 2010 für den Karlsruher Energiekonzern EnBW mindestens 840 Millionen Euro zu viel bezahlt. Das berichtet die "Stuttgarter Zeitung" und beruft sich auf ein Gutachten der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Warth & Klein Grant Thornton. Der ehemalige Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) hatte damals eigenmächtig und am Landtag vorbei EnBW-Aktien im Wert von 4,7 Milliarden Euro gekauft. ka-news hat sich nun in der Innenstadt umgehört: Was würden Sie mit 840 Millionen Euro machen?

/region/karlsruhe/karlsruhe~/Umfrage-zum-EnBW-Deal-Mit-den-Millionen-koennte-man-in-Karlsruhe-Loecher-stopfen;art6066,919602,B?bn=899939
Straßenumfrage
zum Bilddetail
Reinhard hält die Ermittlung gegen Stefan Mappus für sehr vernünftig.
Foto: (seb)

Horst verrät gegenüber ka-news: "Anfangs fand ich den Medienhype relativ überflüssig, doch je mehr Details ans Licht kommen, desto wichtiger und richtig sind die Ermittlungen gegen Mappus." Auf die Frage, wie er die zuviel bezahlten 840 Millionen Euro investieren würde, kommt eine schnelle Antwort. "Ich würde die Kombilösung zurückbauen", scherzt Horst. "Aber mal ernsthaft: Ein Ausbau der Bahnverbindung in Richtung Basel wäre jedenfalls sinnvoll."

"Betrogen wird heutzutage überall"

"Komplett überflüssig", so sieht Helga den derzeitigen Rummel um die Mappus-Affäre. Die Millionen hätte sie übrigens in Kindergrippen sowie Alten- und Pflegeheime investiert. Zudem könnte nach Helgas Ansicht mit soviel Geld auch Personal ausgebildet und angestellt werden.

Vollkommen gerechtfertigt sieht Reinhard die Maßnahmen gegen Mappus. Allerdings sollten auch die Banken in den Fokus der Ermittlungen geraten, die Mappus ja schließlich "gut" beraten hätten. Des Weiteren betont Reinhard: "Betrogen wird heutzutage ja eh überall. Eine Krähe wäscht die andere."

"Auf Ermittlungsverfahren muss Anklage folgen"

Norbert ist gleicher Meinung und fordert: "Was jetzt folgen muss, ist die Anklage von Mappus." Mit den 840 Millionen könnten in der Politik sicher viele Projekte vorangetrieben werden.

Nicht so vertraut mit dem Thema EnBw und Mappus ist Natalie, doch als sie von der enormen Summe erfährt, meint sie: "840 Millionen sind natürlich kein Pappenstiel, daher kann von überflüssiger Hetze wohl kaum die Rede sein." Löcher stopfen in Karlsruhe, das wäre Natalie's Plan.

Mehr zu: Ticker Mappus EnBW Straßenumfrage Meinung



Kommentare [17]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (283 Beiträge) | 14.07.2012 08:44
    löcher stopfen
    ist sicher sinnvoll und notwendig. ich stimme mit den befragten überein das der ehemalige MP sm überprüft dann angeklagt und dann verurteilt werden sollte, aber nicht nur er sondern alle die an diesem betrug am volk mitgemacht haben (stächele). wie in israel wo es sich herausstellt, dass jeder ministerpräsident und präsident entweder bestechlich oder pädophil ist. und dort werden sie verurteilt
  • (3286 Beiträge) | 14.07.2012 14:00
    Eine Verurteilung
    das lässt das Weltbild der CDU nicht zu, auch wenn es derzeit aus der Partei wenn des möglichen Rufschadens anders klingen mag.
  • (116 Beiträge) | 14.07.2012 08:59
    Stadion...
    ... jetzt weiss man warum hier kein umbau oder kein neues zu stande kommt in Karlsruhe zwinkern aber 15-20 % von der Summe würde doch reichen also auf gehts grinsen
  • (2624 Beiträge) | 14.07.2012 09:18
    Freibier für alle
    das wären für jeden Karlsruher ca. 3.000 Flaschen zwinkern
  • (1717 Beiträge) | 14.07.2012 23:08
    das sind fast soviel Flaschen
    wie Ingo Wellenreuther in seiner Amtszeit als KSC-Präsident schon verpflichtet hat grinsen

    Axo, das Thema ist ja der schwer adipöse CDU-Mann: im S21-Fundament eingraben
  • (5582 Beiträge) | 14.07.2012 09:19
    Die Banken
    werden von den Ermittlern sicher bedacht. Wenn sich da etwas finden lässt, stehen die bei denen auch auf der Matte. Nur die Öffentlichkeit regt sich über die Banken nicht mehr auf. "normaal"
  • (993 Beiträge) | 14.07.2012 12:31
    Über eines muss man sich klar sein,
    vor 100 Jahren hätte sich Mappus als Mann von Ehre erschossen.
    Oder man hätte ihn angeklagt, wenn er Pech gehabt hätte wegen Hochverrats, damit wäre das Problem auch erledigt gewesen.

    Heute aber, man muss nur die Nachrichten hören, hat man Verständnis für diese Aktion. Er hat sich ja nich bereichern wollen, was noch zu beweisen wäre. Er hat an allen Gremien vorbei sein Spiel gespielt, wer dafür Verständnis hat, der muss doch eine gewaltige rosarote Brille aufhaben. Mappus müsst eigentlich mindestens den entstandenen Schaden ersetzen, plus Haftstrafe.

    Aber ich vermute er hatte einen Blackout, die Ermittlungen werden erfolglos eingestellt und bekommt in ein paar Jahren das Bundesverdienstkreuz.

    Um so intellektueller die Führung um so größer der Beschiß!
  • (283 Beiträge) | 14.07.2012 12:56
    er hätte sich erschossen
    wenn er ein mann von ehre wäre, ist er aber nicht. er ist ein ehrloser lump der nur kungelte und seine eigenen interessen verfolgte (ich glaube nicht das er sich bereichert hat). leider wird auch bei ihm alles im sande verlaufen. scheiss auf.......
  • (819 Beiträge) | 14.07.2012 13:16
    Du meintest wohl
  • unbekannt
    (536 Beiträge) | 14.07.2012 13:49
    Das ist die ...
    Panikbrille von Zaphod Beeblebrox. grinsen grinsen grinsen
  • (286 Beiträge) | 14.07.2012 14:26
    Weitere Informationen zum Mappus-Deal - links
    http://www.dradio.de/dlf/sendungen/themenderwoche/
    http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/07/14/dlf_20120714_1315_72f79a57.mp3
    http://www.dradio.de/aod/?station=1&broadcast=213891&playtime=1342264528&fileid=72f79a57&
  • (3160 Beiträge) | 14.07.2012 18:03
    Titanic
    Offensichtlich ist hier versehentlich eine Titanic-Seite reingerutscht.

    Nur unter dieser Sichtweise kann man den Artikel und die Kommentare ertragen.

    Ein vernünftiger Kommentar ist allerdings dabei: der fordert Freibier auf diesen Satireartikel.
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 14.07.2012 18:46
    Wobei Titanic-Satire eigentlich keine ist.
    Titanic-Satire ist für meinen Geschmack zu grobschlächtig.
    Die beste Satire ist die, bei der man erst auf den dritten Blick erkennt, dass es Satire ist und manche es gar nicht merken grinsen
  • (4603 Beiträge) | 14.07.2012 19:17
    Ruhe,
    hier
    wird
    gearbeitet.

    Zwar keine Satire sondern nur Info:
    Ich fahre jetzt mit Monsieur in die Ferien des Monsieur Hulot. Er war zu sehr erschöpft, nachdem er in folgendem Büro Staub wischen sollte.

    Monsieur Hulot au bureau
  • (2030 Beiträge) | 14.07.2012 18:47
    Löcher Stopfen erinnert mich an Reinhard Mey Song.........
    Von den 840 Millionen blieben dann 40 Millionen übrig, den Rest frisst die Verwaltung.

    Gesetze haben Löcher, damit der Reichtum Golf spielen kann.
  • (1065 Beiträge) | 14.07.2012 20:03
    Wer ist
  • (4603 Beiträge) | 14.07.2012 20:55
    Gedanken zum Sonntag
    Wenn schon Raphael als er 1512 die Sixtinische Madonna malte eine Vision vom jungen Mappus hatte, dann ist villeicht nur ein zu schwarzer Hintergrund Schuld, dass später der Mund dieses himmlichen Wesens etwas zugepresst wirkt.
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