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22.02.2012 14:16
 
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Sperrmüll als Waffe: Tobendes Trio macht Krawall in Karlsruher Oststadt [56]

Symbolbild
Bild:Fotolia/Simon Ebel

Karlsruhe (dpa/lsw) - Drei junge Randalierer haben in Karlsruhe mehrere Menschen verprügelt und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Die Beamten brachten das 13-jährige, strafunmündige Mädchen aus Karlsruhe und zwei Brüder im Alter von 15 und 20 Jahren aus dem benachbarten Linkenheim-Hochstetten anschließend zu ihren Eltern, wie die Polizei am Mittwoch berichtet.
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Die Polizei hat in der Nacht zum Aschermittwoch nach mehreren Sachbeschädigungen und Körperverletzungen in der Karlsruher Oststadt ein äußerst aggressives Trio vorläufig festnehmen können.

Trio wirft mobiles Toilettenhäuschen umher

Die jugendlichen Täter - zwei aus Linkenheim-Hochstetten stammende Brüder im Alter von 15 und 20 Jahren in Begleitung einer 13-Jährigen aus der Karlsruher Südstadt - waren kurz vor Mitternacht in der Ostendstraße von Zeugen beim Umwerfen eines mobilen Toilettenhäuschens beobachtet worden.

Während sich der Toiletteninhalt auf die Straße ergoss, warfen die Täter dort noch mehrere Fahrräder um und traten auf die Zweiräder ein. Nachdem das Trio von geschädigten Radbesitzern wie auch Zeugen auf ihr Handeln angesprochen worden waren, reagierten die jungen Leute sofort aggressiv. Unvermittelt erhielt zunächst ein 23-jähriger Mann von dem 15-Jährigen einen Faustschlag ins Gesicht.

Sperrmüll dient als Waffe

Die Jugendlichen entfernten sich, wurden aber mit etwas Abstand von den Zeugen wie auch Geschädigten verfolgt. Unterdessen nahm sich der 20-jährige Täter aus bereitgestelltem Sperrmüll ein Stuhlbein, ging auf einen 41-jährigen Verfolger zu und schlug ihm mit dem massiven Kantholz gegen Gesicht und Oberkörper. Als dessen Freund zu Hilfe eilte, erhielt auch der 23-Jährige mit dem Holzstück Schläge in Richtung seines Kopfes, die er jedoch abwehren konnte. Nun griff der 15-jährige Mittäter wieder ins Geschehen ein, stieß den 23-Jährigen zu Boden und traktierte sein Opfer unter tatkräftiger Unterstützung der strafunmündigen Komplizin mit Fußtritten.

Auch ein ebenfalls der Verfolgergruppe angehörender 21-Jähriger erhielt noch einen Schlag ins Gesicht. Anschließend flüchteten die drei Angreifer in Richtung Spielplatz Ostend-/Frühlingstraße, wo sie nach Alarmierung der Polizei letztlich von Beamten der Polizeidiensthundestaffel gestellt wurden. Glücklicherweise trugen die drei von Schlägen betroffenen Verfolger allesamt nur leichtere Blessuren davon. Vorsorglich kamen aber die zwei mit dem Holzknüppel traktierten Verletzten im Alter von 23 und 41 Jahren unter Einsatz eines DRK-Rettungsteams zur Erstversorgung in ein Krankenhaus.

Jugendliche waren alkoholisiert

Ersten Erhebungen zufolge waren der 15-Jährige mit einem Promille und sein 20-jähriger Bruder, der im Übrigen erst vergangenen Oktober aus der Haft entlassen worden war, mit rund 0,8 Promille alkoholisiert. Die hinlänglich amtsbekannte 13-Jährige wurde noch in der Nacht an ihre Mutter überstellt. Auch das Bruderpaar kam anschließend in die Obhut der Familie. Derzeit ist der Jugendsachbearbeiter des Polizeireviers Südweststadt mit den weiteren Ermittlungen beschäftigt.

Mehr zu: Kriminalität Polizei Oststadt Sperrmüll Gewalt



Kommentare [56]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (9654 Beiträge) | 22.02.2012 15:06
    Bewerten: (0)
    Spielplatz...
    die haben halt schon vorher angefangen zu spielen.
  • (1 Beiträge) | 22.02.2012 15:07
    Bewerten: (0)
    was ist denn nur los?
    Was ist denn in letzter Zeit in KA nur los?
    Fast jeden Tagl liest man hier über ähnliche Zwischenfälle.

    Solche Taten müssen eindeutig härter bzw. sinnvoller bestraft werden.
    Es kann nicht sein, dass dann hinterher immer die Täter wie Opfer behandelt werden.
    Wie kann man von der Bevölkerung Zivilcourage fordern, wenn es immer häufiger passiert, dass diejenigen, die sich einmischen so verprügelt werden? Irgendwann traut sich bald niemand mehr den Mund aufzumachen.

    Dem 15 Jährigen würde ich auf alle Fälle mal sinnvolle Sozialstunden aufbrummen, wo er auch wirklich mal zum Nachdenken über seine taten kommt. Bisschen Müll aufsammeln hilft da wenig.
    Bei dem Mädel muss man auf jeden Fall die Eltern stärker in die Pflicht nehmen. Insbesondere da sie ja scheinbar bei der Polizei schon so bekannt ist.

    Bei dem 20jährigen scheint ja schon alles verloren zu sein, wenn er gerade erst aus dem Knast raus ist und schon wieder so loslegt....
  • (1247 Beiträge) | 22.02.2012 17:07
    Bewerten: (0)
    Geringer Promillegehalt...
    Zitat:
    Die hinlänglich amtsbekannte 13-Jährige

    Strafunmündig hat hier eigentlich nix mehr zu suchen. Die Eltern kriegen es offensichtlich nicht in den Griff. Hier muss der Staat ran.

    Der Promillegehalt ist mit 1 Promille auch recht gering um diese Tat ausschließlich dem Alkohol zuzuschreiben...
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 22.02.2012 17:13
    Bewerten: (0)
    Alkohol
    Aber mit Haschisch wäre das nicht passiert, dann wären die drei Burschen ganz friedlich an der Haltestelle gesessen und hätten 'nen Dübel geraucht - aber so. Alkohol ist schuld!

    Außerdem wird jeder (Kuschel)richter anerkennen daß ab 0,1 Promille (also ein halbes Pils oder so) sämtliche Straftaten zu rechtfertigen sind!
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 22.02.2012 17:10
    Bewerten: (0)
    Machen Sie sich nichts draus...
    Das sind einfach die normalen Einzelfälle. Wer damit ein Problem hat soll halt wegziehen! Wir müssen sowas in einem Rechtsstaat ertragen!

    >> Solche Taten müssen eindeutig härter bzw. sinnvoller bestraft werden.

    Auch noch härtere Strafen? Aber sie meinen hoffentlich nicht das tobende Trio sondern die Gesellschaft, die daran schuld ist, oder?

    Keiner macht sich einfach so den Spaß und randaliert in der Oststadt. Entweder hatten sie eine schlechte Kindheit oder der Vater_in war Alkoholiker_in, oder gar eine Kombination aus beiden. Stellen Sie sich vor, im Rahmen des Gendering hat so ein Bursche zwei Väter_innen, einer ist schwul, der andere war vorher die Mutter und hat sich geschlechtsumgewandelt und dann kommt noch erschwerend hinzu, daß beide zum Islam übergetreten sind - da würde ich dann wohl auch randalieren grinsen
  • (1061 Beiträge) | 22.02.2012 15:13
    Bewerten: (0)
    basse mol uff...
    ...mit B e n z i n griegsch alles weg!! Alla guud
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 22.02.2012 17:15
    Bewerten: (0)
    Benzin
    Aber doch nicht bei diesen Spritpreisen! Der ökologisch korrekte Mitbürger verwendet Wasserstoff - Null Treibhausgase, heiße Flamme, leicht herzustellen!
  • (2505 Beiträge) | 22.02.2012 15:54
    Bewerten: (0)
    Man sollte sich
    allen Ernstes überlegen, ob die Strafmündigkeit net von 14 auf 12 heruntergesetzt werden sollte. Guckt euch doch heut mal so 12/13 jährige Früchtchen an, was die so alles treiben und wie die auftreten, da muss dringend gegengesteuert werden.
  • (1440 Beiträge) | 22.02.2012 22:23
    Bewerten: (0)
    Schwachsinn,
    immer das gleiche, Und schon wird wieder eine Sau durchs Dorf getrieben.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 23.02.2012 13:21
    Bewerten: (0)
    In etwa...
  • (4994 Beiträge) | 22.02.2012 16:05
    Bewerten: (0)
    Ich bin....
    ...ja was Strafen für Jugendliche angeht liberal eingestellt. Aber in letzter Zeit denke ich darüber nach, ob solche Erziehungscamps - wie man sie aus den USA kennt- nicht auch das richtige für Deutschland wären. So mit Erziehern, die vorher Unteroffiziere beim Bund waren oder ähnliches. Ich meine, mit Arbeitsstunden bekommt man wohl niemanden zum Nachdenken und durch Knast wird auch keiner besser. Aber so ein Zwischending - diese Camps eben- mit früh um fünf aufstehen, Frühsport bis um sieben, kalt duschen, 10 Minuten Frühstück, den Vormitttag arbeiten, am Nachmittag Schule bis zum Abendessen, um 21 Uhr geht das Licht aus, kein Handy, kein PC.....so drei Monate oder ein halbes Jahr....ich denke, das würde bei einem 15 jährigen Wunder wirken. Oder was denkt ihr?
  • (9654 Beiträge) | 22.02.2012 16:16
    Bewerten: (0)
    Sehr gut! Ich bin bei dir.
    Und keinen Kontkat zu Familie oder Freunden. Einmal im Monat gibts Post und kann geschrieben werden.
    Nur wer schlägt sowas öffentlich vor, setzt es um und vertritt es gegenüber den Gutmenschen_Innen?
  • (5602 Beiträge) | 22.02.2012 16:25
    Bewerten: (0)
    frag mal
  • (9654 Beiträge) | 22.02.2012 16:27
    Bewerten: (0)
    Muhahaha....
  • (1440 Beiträge) | 22.02.2012 22:25
    Bewerten: (0)
    Super!
    Und was uns nicht tötet macht uns härter.

    Ich will nicht erfahren wie die drauf sind, die so eine Bootcamp durchgestanden haben.
  • (29964 Beiträge) | 22.02.2012 17:40
    Bewerten: (0)
    Wichtig ist,
    dass diese Unteroffiziere unehrenhaft entlassen wurden. Also so richtige Drecksäcke sind. grinsen

    Mit 13 polizeibekannt, gibts ja wohl net.
  • (3802 Beiträge) | 23.02.2012 01:08
    Bewerten: (0)
    Gabs da nicht
    mal die Schleifer aus Nagold ?
  • (643 Beiträge) | 22.02.2012 18:45
    Bewerten: (0)
    ja arbeiten
    aber nur grosse steine klopfen. Bei der Bundeswehr haben wir am Wochende von Freitags bis Sonntags 38 Tonnen Sand in Sandsäcke füllen müssen. Als wir sie Montags durch den OVD gezählt hatten ,mußten wir Sie wieder entlerren.Unsere Strafen für solche Krawallmacher sind einfach zu human.
  • (1993 Beiträge) | 22.02.2012 23:27
    Bewerten: (0)
    und danach kamt ihr euch vor wie Navy Seals?
    Maaan, wenn man jemand sagt, er soll Sandsäcke einfüllen und dann wieder ausleeren und der son Scheiss auch noch macht ist Hopfen und Malz verloren.

    Weil das was da dann beim nachdenken rauskommt dünner ist als der Sand in dem ihr gebuddelt habt.
  • (643 Beiträge) | 23.02.2012 07:39
    Bewerten: (0)
    Waren Sie bei der Bundeswehr ?????
    Man hat viele Dinge machen müssen die hirnlos waren. Das Problem bei der Bundeswehr meisten ein Uffz oder Stuffz das waren bei uns in der Kaserne die dümmsten Hohlblocks, aberdie hatten halt mehr Streifen oder Balken. in meiner Dienstzeit hatte ich sogar in Offizierskantine Alkohol an Alki ausschenken müssen. Heute ginge das nicht mehr,aber lange ist her. Und das mit den Sandsäcke stimmt. War übriges in der Kaserne in Karlsruhe bei Luftwaffe in der Waldstadt bei KSC-Stadion. Name der Kaserne Luftwaffenunterstützung Gruppe Süd. Kleiner Haufen keiner wollte was,nur die Hohlblocks von Uffz+Stuffz.

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