Karlsruhe
Rechte Szene Karlsruhe: Polizei macht Hausbesuche
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Karlsruhe (pol/trs/fn) - Mitarbeiter der Beratungs- und Interventionsgruppe gegen Rechtsextremismus (BIG Rex) des Landeskriminalamtes (LKA) und Staatsschutzbeamte aus Karlsruhe haben vor einigen Tagen das Gespräch mit Angehörigen der rechten Szene im Landkreis gesucht. Sie befragten dabei Personen, die in der Szene verkehren oder der Kriminalpolizei in jüngerer Vergangenheit wegen einschlägiger Straftaten wie Sachbeschädigungen, Volksverhetzungen oder das Verwenden verfassungswidriger Symbole aufgefallen waren. In der rechten Szene sorgte die Aktion für Aufsehen - auf den einschlägigen Webseiten wurde vor den Hausbesuchen gewarnt und zum Teil sogar Personenbeschreibungen von den Beamten veröffentlicht.
Mit den Ansprachen sollen die Betroffenen laut Polizei einerseits zum Nachdenken gebracht werden, sich von der rechten Szene zu distanzieren - hierbei wurde Hilfe zum Ausstieg angeboten. Andererseits versprechen sich die Staatsschutzermittler des Polizeipräsidiums Karlsruhe eine vorbeugende Wirkung auf potenzielle Straftäter und eine Verunsicherung der rechtsextremistischen Szene. Der Landkreis Karlsruhe ist nach Angaben der Polizei kein Schwerpunkt rechtsextremer Aktivitäten, dennoch werde die Szene von der Polizei genau beobachtet.
Polizei wertet Aktion als Erfolg
Bei den durchgeführten Ansprachen konnten die Beamten nach eigenen Angaben größtenteils positive Resonanz verzeichnen. Die Polizei habe dabei auch die Möglichkeit genutzt, die Familie und den unmittelbaren Freundeskreis der Zielpersonen zu sensibilisieren. Die Teams beantworteten dazu Fragen, wie das Abrutschen in den Rechtsextremismus verhindert werden kann, welche Wege es für Aussteiger gibt oder auch welche Zukunftsperspektiven nach einem Ausstieg bestehen.
Mehrere der angesprochenen Personen hätten der Aktion allerdings skeptisch gegenüber gestanden und schienen tief ideologisch gefestigt zu sein, so die Polizei in einer Pressemitteilung. Trotz dieser Negativbeispiele werde die Aktion von Seiten der beteiligten Dienststellen als Erfolg gewertet. Damit junge Leute erst gar nicht in den Sumpf der rechten Szene geraten, sei intensive Aufklärung und Beratung aber weiterhin dringend erforderlich. Daher wird das Polizeipräsidium Karlsruhe auch über diese Aktion hinaus die Aktivitäten der rechten Szene aufmerksam im Visier behalten.
Rechte Szene reagiert veröffentlicht Personenbeschreibungen der Polizisten
Vor allem die in der Sommersaison häufig veranstalteten einschlägigen Grillfeste und Musikveranstaltungen stehen im Fokus, denn Rechtsextremisten nutzen die gesellige Stimmung bei Lagerfeuer und Grillfesten offensiv für die Anwerbung von zumeist jugendlichen Personen. BIG Rex ist unter der Telefonnummer 0711 5401-3600 oder unter big-rex@polizei.bwl.de erreichbar.
In der Szene selbst wurde die Aktion sehr genau beobachtet. Auf Webseiten der rechten Szene wurde vor den Beamten des LKA gewarnt, teilweise wurden sogar Namen, Personenbeschreibungen der Polizisten und die Kennzeichen der genutzten Fahrzeuge veröffentlicht.
Artikel am Freitag, 3. Februar, um 17:45 aktualisiert und ergänzt.
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- (7144 Beiträge) | 03.02.2012 15:07Gute Aktion! Lob!
Weniger gute Aktion, mir hat ein Polizist heute auch beim Aussteigen geholfen...., ich war nicht angeschnallt :-/
Naja, selbst schuld. - (635 Beiträge) | 03.02.2012 15:34jajahttp://cdn2.spiegel.de/images/image-311109-panoV9free-cgkw.jpg
lol die helfen des glaub ich ...
- (640 Beiträge) | 03.02.2012 15:38Oooochhich würde den Herren auch beim Aussteigen helfen - aus einem fahrenden Zug!!
- (1400 Beiträge) | 03.02.2012 16:21beim Aussteigen helfen?einfach wegsperren, dann sind sie draußen!
- (1715 Beiträge) | 03.02.2012 19:03Polizei macht HausbesucheSollte ausgebaut werden......auf andere Verbrecherszenen.
Gewalt auf der Straße So wit der Kreis bekannt ist ...ich denke, mehr als wir erfahren (bekannt). - (5873 Beiträge) | 03.02.2012 19:26So ist es!Denn ich schätze mal nur die Hälfte wird überhaupt angezeigt...
- (9 Beiträge) | 03.02.2012 19:28Behörde Involviert?Interessanterweise arbeitet eine Mitarbeiterin einer Behörde in Karlsruhe die sich um Famlien u.ä. kümmert, deren Name bei Google in Verbindung mit einem bekannten Neonazi aus Durlach auftaucht....merkwürdig,merkwürdig!
- (5873 Beiträge) | 03.02.2012 19:42Verschwörungstheorien!Die BRD ist ein ganz lieber Staat, ihre Behörden erst recht! Die wollen nur gutes, Leute von Rechtsextremismus fernhalten und Ausländer beschützen! Doch, wirklich!
- (9 Beiträge) | 04.02.2012 16:14karl ottoja genau...und meine Frau heißt Karl Otto
- (5873 Beiträge) | 04.02.2012 16:18Das finde ich ja vorbildlich...... daß Sie sich eine Transsexuelle zur Frau genommen haben

Endlich mal jemand der das moderne Genderleben verinnerlicht hat!
- (2849 Beiträge) | 04.02.2012 17:50Dann gib den....Namen an die Behörde weiter. Dann wird sie sich erklären müssen.
- (1263 Beiträge) | 03.02.2012 19:37früher hatten diese Kameradennoch eine richtige Frisur mit rechten Scheitel und einer Rotzbremse,
heute sinds nur noch affige Glatzen, pfui Deibel - (5873 Beiträge) | 03.02.2012 19:45Haha!Wen jucken Kameraden die den Gröfaz huldigen und das Größte das sie zustandebringen sind ein paar Hakenkreuzschmierereien und Demos mit 50 Hanseln (ok, etwas mehr als bei occupy
)?
Politik lenkt wieder schön ab... und nebenbei wird das Gesetz mit der Internetüberwachung durchgeboxt... juckt aber nicht, ist ja nicht rechts... und Echolon? Für unsere Freunde aus dem Westen? - (318 Beiträge) | 04.02.2012 11:01huldigen und schmierenwäre nicht das Problem.
Leute die Andere Abknallen, nur weil sie türkisch aussehen, sind nur die Spitze des Eisbergs.
Problem sind die, die andersartige einschüchtern und verprügeln ohne jemals Konsequenzen zu spüren. Manchmal von umstehenden sogar noch (auch durch Unterlassen) unterstützt oder gelobt werden. - (5873 Beiträge) | 04.02.2012 13:09Stimmt schonAber diese Mordserie würde ich als eine große Ausnahme sehen, hätte der Verfassungsschutz nicht zwanzig Augen zugedrückt wäre ihnen das niemals gelungen! Da muß man sich doch fragen wie sehr sich dieser Staat auf der Nase rumtanzen läßt - aber das ist doch in allen Bereichen so!
Und wer andere einschüchtert gehört einfach bestraft - ob das Neonatsis, Islamisten oder Antifa'ler sind. Alle in einen Sack...
Aber nein, unser Gutmenschenstaat sucht natürlich wieder "das Gespräch"... Ist immer ganz lieb zu rechtem Gesoxe, zu islamistischen Schariahuldigern und Kalifaten, zu Antifachaoten die Schaufenster einschlagen... laß uns immer Friede, Freude, Eierkuchen machen und nen Dübel rauchen... So läuft das aber nicht..
Und mal ehrlich, hätten wir ein gerechteres Justizsystem, eine akzeptable Arbeitsmarktpolitik und eine gerechte Ausländerpolitik, würden garnicht soviele Leute zu den o.g. drei Extremformen übertreten... - (5873 Beiträge) | 04.02.2012 13:16Ich sag mal so...... ich finde es gut, Aussteigern Hilfe anzubieten - das sollte aber und gerade auch für z.B. Islamisten gelten. Für Frauen, die unter dem in ihrer Familie praktizierten Islamismus leiden, sollte es Aussteigsprogramme geben. Man sollte ihnen eine Wohnung in einer anderen Stadt besorgen und die Möglichkeit zur Namensänderung, damit sie nicht Gefahr laufen "ehrenermordet" zu werden. Gleichzeitig diese Brüder observieren wenn Gefahr besteht, sofort eingreifen sollte ein Ehrenmord versucht werden, dann diese Brüder für immer ausweisen (oder einsperren wenn sie BRD-Paß haben), damit die Frauen sicher sind (und der Rest der Gesellschaft)...
Wenn ich höre, daß Schwarzfahrer in den Knast kommen und andere Einzelfälle bekommen halbes Jahr oder so... oder Kinderschänder nach fünf Jahren draußen sind... WAS SOLL DAS? - (18 Beiträge) | 03.02.2012 20:11Hausbesuche von LVS und LKAmeines Erachtens ist der Zeitpunkt für solche Hausbesuche, durch den Verfassungsschutz und dem Landeskriminalamtes, schlecht gewählt. Bei den offentsichtlichen Verstrickungen der staatlichen Behörden mit der Zwickauer Zelle, will man auch nicht beim Aussteigen geholfen werden.
- (5873 Beiträge) | 03.02.2012 20:37Wer weißVielleicht gibts etwas Knete wenn die Sache im Dienste des BND läuft?
- (18 Beiträge) | 03.02.2012 22:09oder......sie brauchen noch dem Tod der zwei Uwe´s wieder Nachwuchs!
- (580 Beiträge) | 03.02.2012 21:25wow!da hat sich die Polizei was vorgenommen, jahrelange Besuche ... !?




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