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28.03.2012 00:03
 
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Gemeinderat: Freies Internet für Karlsruhe - die Frage ist nur wann [44]

Beim Kaffeetrinken im öffentlichen W-Lan surfen? Das stellt sich die KAL für die Fächerstadt vor.
Bild:Soeren Stache

Karlsruhe (fn) - An ausgesuchten Plätzen in Karlsruhe könnte künftig per W-LAN kostenlos im Internet gesurft werden. Dies hatte zumindest die Karlsruher Liste (KAL) in einem Antrag an den Karlsruher Gemeinderat gefordert. Die Stadtverwaltung zeigte sich mit diesem Wunsch grundsätzlich d'accord. Zunächst müssen aber die technischen, rechtlichen und finanziellen Voraussetzungen geprüft werden.
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Der Zugang zum Internet gehöre mittlerweile zur technischen Grundversorgung der hochentwickelten Welt, so die Karlsruher Liste in ihrem Antrag an den Gemeinderat. Die Fächerstadt könne hier eine Vorreiterrolle übernehmen und von Seiten der Kommune - gemeinsam mit ausgesuchten Partnern wie der Gastronomie - kostenloses Internet per W-LAN an ausgesuchten Plätzen zur Verfügung stellen.

Kein neuer Vorschlag - kostenloses W-LAN schon seit 2002

Die Stadtverwaltung sah dies in einer Stellungnahme grundsätzlich genau so - weshalb weder weiteres Aufhebens um das Thema gemacht, noch darüber öffentlich diskutiert wurde. Die Projektidee soll nun weiter geprüft werden.

Neu ist der Vorschlag der KAL nicht, kostenloses W-LAN an ausgesuchten Plätzen anzubeiten. Bereits seit 2003 gibt es die Möglichkeit, über Zugangspunkte des Vereins Inka kostenlos per W-LAN im Internet zu surfen. 2009 hatte KAL-Stadtrat Eberhard Fischer in der Kommission zur Vorbereitung des 300. Stadtgeburtstages vorgeschlagen, an ausgesuchten Stellen in Karlsruhe kostenloses Internet per W-LAN anzubieten. Auch die Jungen Union Karlsruhe (JU) hatte sich 2009 schon einmal für kostenloses W-LAN in Karlsruhe ausgesprochen. In einer neuen Pressemitteilung begrüßt die JU nun den Vorstoß der KAL und schlägt vor, das Angebot über Werbung privater Investoren zu finanzieren.

Unterstützung findet der Vorstoß der KAL auch bei den Jungen Liberalen, der Jugendorganisation der FDP. In einer Pressemitteilung begrüßen sie den Gemeinderatsantrag, weisen aber darauf hin, dass unter anderem geklärt werden müsse, wie Missbrauch vorgebeugt werden könne. Wann das kostenlose W-LAN in Karlsruhe nun tatsächlich kommt, ist allerdings völlig offen. Die Stadtverwaltung prüft nun zunächst die rechtlichen, juristischen und finanziellen Voraussetzungen.

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Kommentare [44]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (11977 Beiträge) | 28.03.2012 22:06
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    wie wäre es,
    wir machen eine Hippie-Kommune auf. Es gibt kein Eigentum, jeder darf alles, Strafen gibt es nur in Form von Kur&Therapie.

    Verzeihung, sind die blöd. Die, die für dafür arbeiten müssen sind die Gelackmeierten.

    Nix schaffen und bloß nix bezahlen müssen, aber groß im Spiel mit großer Gosch mitmischen wollen. Lackaffen!
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 30.03.2012 04:10
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    Hippie Kommune
    Gegen normale Hippies und Alternative habe ich nichts, aber die Grünen haben soviel mit Hippietum gemein wie die Linkspartei mit dem Papst...

    Viel skandalöser finde ich es übrigens, daß Milliarden, ja mittlerweile ist von Billionen die Rede, in den Rettungsschirm gesteckt werden. Da wäre ein kostenloses Internet noch das kleinste Problem...
  • (29986 Beiträge) | 28.03.2012 15:23
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    Ausserdem
    ist es schon allein eine moralische Verpflchtung, dass die Stadt allen gemeldeten Einwohnern kostenlosen Wohnraum zur Verfügung stellt. Dann hört auch die Mietwucherei auf.
  • (6342 Beiträge) | 28.03.2012 18:01
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    Aber dann in der Nacht das Licht ausmachen in den Straßen.

    Ich dachte das Angebot soll für Besucher aus anderen Ländern sinnvoll sein. So wie die schönen Geranien auf den Rathausfenstern. Braucht dort auch keiner, wenn man daheim selbst welche hat.

    Offensichtlich denkt jeder nur bis zur eigenen Flat und deren Konditionen.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 30.03.2012 03:55
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    Flat
    Dieses "freie W-Lan am Marktplatz" wäre aber ungerecht, da dann eben nur die Leute aus der unmittelbaren Umgebung in den Genuß kämen.
    Dann müßte man es wenn schon flächendeckend machen, und das lohnt sich nicht da es Flatrates günstig gibt und mir da auch keine Rechtfertigung einfiele, daraus ein Staatsthema zu machen.

    Da gäbe es sinnvollere Dinge, die man kostenlos machen könnte...
  • (9672 Beiträge) | 28.03.2012 15:30
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    Es gibt sicherlich...
    so einen Paragraphen... in einem Rechtsstaat.
  • (616 Beiträge) | 28.03.2012 12:52
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    Und das von
    den Jungen Liberalen! Sind die nicht auf dem Papier für freie Märkte und weniger Staat? Oder haben sie sich vom Opportunismus der "großen" FDP anstecken lassen, die von liberalen Idealen mittlerweile etwa so weit entfernt ist wie vom Marxismus und nur noch an die Selbstversorgung der Parteikader über die nächsten Wahlen hinaus denkt?

    Man könnte doch im Rathaus am Empfang auch ein kostenloses Telefon installieren. Gehört ja auch irgendwie zur Grundversorgung, und welcher Tourist würde nicht gerne mal kostenlos nach Hause telefonieren? Außerdem bin ich für die Einrichtung kostenloser Akkuladestationen in öffentlichen Gebäuden, denn was nutzt mir das WLAN, wenn der Saft ausgeht? So etwas kann man in kleine Schließfächer integrieren, sehr feine Sache. Und könnte man nicht auch den Zoo durch Werbung finanzieren? Ein magentafarbener Elefant oder große Werbetafeln im Stadtgartensee sollten doch machbar sein. Wenn schon, denn schon.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 28.03.2012 15:01
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    Hehehe
    >> und welcher Tourist würde nicht gerne mal kostenlos nach Hause telefonieren?

    Welcher Fremder... alien = fremd grinsen

    Wieso eigentlich keine kostenlose Schwimmbad/Freibadbesuche? Das würde ich mir als Tourist auch nicht nehmen lassen! Vielleicht wäre dann das erste mal überhaupt das Europabad gut gefüllt? Zahlen wa eh genug drauf, kommt's auf die paarhunderttausend Euro auch nicht mehr an und wir wären nicht nur WLAN-Hauptstadt sondern auch noch Schwimmbadhauptstadt!

    Eine Technologieregion sollte sich doch sowas nicht nehmen lassen!

    Ich seh's schon kommen wie die Übernachtungszahlen höher werden als in Berlin. Aber dann gäb es mehr Verkehr und so, wäre auch nciht recht... die müßten dann halt angeradelt kommen in unserer Fahrrahauptstadt...
  • (300 Beiträge) | 28.03.2012 13:48
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    Die "Jungen Liberalen" sprechen sich also gegen den freien...
    ...Wettbewerb aus?
    Kostenloser WLAN wird von einigen gastronomischen Betrieben (z.B. die mit dem großen M) angeboten um gegenüber ihren Mitbewerben einen Wettbewerbsvorteil zu haben! Auf Kosten der Stadt - sprich Steuerzahler - soll nun dieser Wettbewerbsvorteil aufgehoben werden? Ich habe Liberale Wirtschaftspolitik anders verstanden liebe "Jungen Liberalen"!
  • (10716 Beiträge) | 28.03.2012 11:47
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    -->
    Eilmeldung: Sturz auf Salatsauce in der Werkskantine des Arbeitgebers ist nicht als Arbeitsunfall anzuerkennen !!!

    https://www.juris.de/jportal/portal/page/homerl.psml?nid=jnachr-JUNA120300977&cmsuri=%2Fjuris%2Fde%2Fnachrichten%2Fzeigenachricht.jsp
  • (1948 Beiträge) | 28.03.2012 17:51
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    hab ich mir vorhin beigebracht :-)
    Um elegant links zu posten... [url=]klickmich[/url] hehe
  • (13495 Beiträge) | 28.03.2012 20:11
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    hehehe
    Und warum nicht so:
    klick mich
    ...noch eleganter zwinkern
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 28.03.2012 20:28
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    ... oder noch viel eleganter...
  • (29986 Beiträge) | 28.03.2012 12:23
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    Pffhhh,
    das kam gestern schon im Radio...
  • (9672 Beiträge) | 28.03.2012 07:19
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    @ het
    Dem ist nichts, aber auch garnichts hinzuzufügen Danke!

    p.s. Bin gerade wieder online gegangen (DSL mit Kabel aus der Wand in den PC, klassisches Modell vom feinsten). Falls es jemand da draußen interessiert.
  • (2476 Beiträge) | 28.03.2012 12:46
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    auch ps.:
    Bin gerade wieder bei der Ausschuß-für-Arbeitssicherheit-Sitzung gewesen! DSL mit Kabel aus der Wand in den PC = Gaaaanz gefährliches Beispiel. STOLPERFALLE!!!!
    Gesamtgesellschaftlich gesehen ist Wireless auf jeden Fall die weitaus kostengünstigere Variante
  • (9672 Beiträge) | 28.03.2012 12:56
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    Ohne genaue...
    Kenntnis des lokalen Einsatzes und der Situation vor Ort, halte ich diese Ihre Aussage für grob fahrlässig.
    Die Verbindung von Dose-Kabel-PC ist nach arbeitsrechtlichen und sicherheitstechnischen Vorgaben und Verordnungen auf dem neuesten Stand der Technik. Stolperfallen sind nahezuausgeschlossen, da die Kabel von der Wand direkt in den Boden und in einem Schacht bis zum PC unterirdisch verlaufen. Die wenigen Zentimeter an der Oberfläche sind mit ausrechend Sollbruchstellen versehen, so daß ein normalgewichtiger Mensch_In nicht stolpern kann, sondern das Kabel zerstören würde. Mit diesem Hintergrundwissen sollten Sie Ihre Aussage nochmals überdenken.
  • unbekannt
    (11392 Beiträge) | 28.03.2012 15:09
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    Sollbruchstellen
    Haha wie alles dreifach gesichert und nochmals gesichert sein muß - da frag ich mich wie ich daheim überlebe zwinkern

    Wenn man einen neuen Job in einer anderen Fabrik anfängt bekommt man erstmal einen halben Tag erklärt wo es welche Sicherheitsbestimmungen gibt. Paßt aber auch irgendwie zu einem Volk, wo es erwachsene Leute schaffen sich von der Straba-Schleich-Bimmelbahn überfahren lassen oder Autofahrer mal ebend auf'm Gleis wenden...
  • (29986 Beiträge) | 28.03.2012 02:01
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    Oder ich
    hätt was Gscheits gelernt, oder Mut gehabt, oder noch mehr gschafft - hauptsach sich diesen Scheiss hier nicht mehr antun (grüne Plaketten - pfffh) und in der Bretagne ein Haus am Strand haben, Füss hochlegen und gut.

    Stattdessen muss ich mich mit Schnapsideen wie WLAN für alle am Marktplatz von KA rumschlagen. Vollkommen schwachsinnig,
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 28.03.2012 08:33
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    Und zur Zeit träumt hetfield davon,
    wie er mit dem Bolzenschneider die Vebindungskabel sämtlicher WLANs durchbeißt! grinsen

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