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25.05.2012 11:34
 
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Gegner der zweiten Rheinbrücke: Vorliegende Planung ist unzulässig [20]

(Symbolbild)
Bild:trs

Karlsruhe/Wörth (ps/mda) - Die geplante zweite Rheinbrücke bei Karlsruhe ist mit der von den Planungsbehörden vorgelegten Trassenführung nicht zulässig, behauptet das länderübergreifende Bündnis gegen eine weitere Straßenbrücke in einer Pressemitteilung. Das Bündnis beruft sich dabei auf das Ergebnis einer ihm vorliegenden vorläufigen Stellungnahme der Oberen Naturschutzbehörde in Rheinland-Pfalz zum Planfeststellungsverfahren.
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Dem Umgang der Planungsbehörden mit einigen elementaren, streng geschützten Tierarten könne nicht gefolgt werden, heiße es dort. Das Bauvorhaben sei daher nicht gesetzeskonform. Die Obere Naturschutzbehörde zweifele gleichzeitig an, dass die von den Planern vorgesehene Schaffung von Ersatzbiotopen durchgeführt werden könne. Damit sieht das länderübergreifenden Bündnis gegen eine zweite Rheinbrücke seine Bedenken, die die Umwelt- und Naturschutzverbände in ihrer gemeinsamen 110-seitigen Einwendung gegen die Planungsunterlagen erhoben haben, bestätigt.

Stellungnahme fehlte beim Faktencheck

Die Stellungnahme der Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd in Neustadt samt der vorläufigen Stellungnahme der Oberen Naturschutzbehörde trage das Datum vom 7. Juni 2011 und sei an den Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) adressiert, der linksrheinisch für das Planfeststellungsverfahren zuständig ist, heißt es weiter. Sie hätte daher zwingend beim Faktencheck "Leistungsfähige Rheinquerung" im November 2011 vorgelegt werden müssen.

"Dass der LBM und das Land Rheinland-Pfalz diese vernichtende Stellungnahme der Oberen Behörden verschwiegen haben, bestätigt den bereits von den Verbänden beim Faktencheck gewonnenen Eindruck, dass die rheinlandpfälzischen Behörden genauso wie das Regierungspräsidium Karlsruhe wenig Interesse daran hatten, die Fakten offen zu präsentieren und zu hinterfragen", kritisiert der BUND. Eine politisch motivierte Vorgehensweise stand bei beiden eindeutig im Vordergrund, so die Einschätzung der im Bündnis zusammengeschlossenen Bürgervereine, Naturschutzinitiativen und Umweltverbände.

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Kommentare [20]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (1250 Beiträge) | 25.05.2012 11:45
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    Die
    Rheinbrückengegner sollen sich bitte ab 01.06.2012 bis 30.09.2012 täglich in den Stau stellen. Vielleicht geht ihnen dann mal ein Licht auf!! Man wie dumm sind doch so manche Menschen. Selbst die größten Benzinschleudern fahren, aber die Natur schützen wollen. Irgendwie haben die sie nicht alle an der Murmel!
  • (104 Beiträge) | 25.05.2012 12:05
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    wie wäre es, mit der Bahn zu fahren?
    oder per Mitfahrer zu viert ins Auto setzen... klappt nicht bei jedem Beruf/Anlaß zugegeben. Aber wenn es alle machen würden, bei denen es problemlos geht, wäre viel Verkehr vermieden. Und der Stau entsteht durch Sanierungsmaßnahmen. Die verursachen auf jeder Autobahn/Bundesstraße Stau. Baut man deshalb eine zweite Straße direkt daneben?
    Und das Vorurteil mit der Benzinschleuder ist ja wohl mehr als haltlos!
  • (19 Beiträge) | 25.05.2012 19:14
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    Den Stau..
    gibt es jeden Morgen und Abend zur Rushhour.
    Dazu bedarf es keiner Sanierungsmaßnahmen um einen Stau zu provozieren.
    Ach ja, und am Wochenende; wenn die Badener in die schöne Pfalz strömen ......

    Und günstig wohnen kann man in der Süd-Pfalz auch schon lange nicht mehr.... kann mich diesbezüglich nur JuliusM anschließen...
  • (492 Beiträge) | 25.05.2012 12:27
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    @JuliusM Dann such Dir
    doch einen Job auf Deiner Rheinseite!

    Günstig Wohnen, aber die Bevölkerung von Karlsruhe mit den Abgasen und Schadstoffen belästigen und auch noch einen Parkplatz benutzen.
    Aber motzen wenn es einen Stau gibt an dem noch nicht einmal die Brücke schuld hat. Und die Neue Brücke würde Dir auch keine Entlastung geben.
  • (1250 Beiträge) | 25.05.2012 12:41
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    @elch
    ich muss dich enttäuschen, in der Pfalz wohnt es sich schon lange nicht mehr günstig, denn die BaWüler haben bei uns die Immo-Preise in die Höhe getrieben. Zum Parkplatz benutzen: Ich parke auf einem Firmenparkplatz, also zählt dein Argument in dieser Richtung nicht, des weiteren belästige ich keine Ka'ler mit Abgasen, denn mein Auto hat einen Co2 Ausstoß von gerade mal 105 und eine Verbrauch von 4,5 Litern. So noch was zu motzen? Ach ja: Bitte tue uns einen Gefallen und setze keinen Fuss in unsere schöne Pfalz, denn du würdest unsere Natur zerstören und uns Pfälzer mit deinen Co2 Außstößen belästigen.
  • (1250 Beiträge) | 25.05.2012 12:44
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    @knoblauchpresse
    Der Vorwurf mit der Benzinschleuder ist nicht haltlos!! Bei uns wohnen Mitglieder der Grünen - er fährt einen dicken Mercedes, sie einen großen Volvo und die Söhne fahren jeder auch einen Mercedes. Willst du mir nun sagen, dass diese Autos keine Benzinschleudern sind?
  • (104 Beiträge) | 25.05.2012 13:16
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    doch, das sind Benzinschleudern
    geb ich zu. Aber lässt sich daraus schliessen, dass pauschal die Rheinbrückengegner mit Benzinschleudern rumfahren? meiner Meinung nach nein. Ich selber habe kein Auto und fahre höchsten mal mit einem Carsharing-Auto und bin den noch Gegner einer zweiten Rheinbrücke - zumindest auf Karlsruher Gebiet. Und ich kenne auch mehrere "Grüne" (um bei Deinem Beispiel zu bleiben), die ebenfalls kein Auto fahren, genauso, wie ich "CDUler" kenne, die Fahrrad und Bahn fahren. Und noch einen drauf: es gibt sogar CDUler, die gegen die zweite Rheinbrücke sind. Man muss nur in den entsprechenden Ortsverband reinschauen (z.B. Knielingen).
  • unbekannt
    (8066 Beiträge) | 25.05.2012 14:21
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    Was ist eine Benzinschleuder?
  • (2473 Beiträge) | 25.05.2012 14:31
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    Vielleicht ...
  • (110 Beiträge) | 25.05.2012 12:28
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    Planfeststellung
    Was soll denn die ganze Aufregung? Wenn das Ganze so klar ist, dann kann das Aktionsbündnis gleich nach Erteilung das Planfeststellungsbeschlusses vor die Verwaltungsgerichte ziehen. Ein Sieg sollte ihnen sicher sein, wenn sie richtig liegen.
    Also, so schnell wie möglich Anhörungsverfahren und Schluss mit dem Rumgeeiere damit endlich Klarheit herrscht.
  • (5021 Beiträge) | 25.05.2012 13:02
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    Wobei es .....
    ....gar nicht so selten ist, dass zwei Behörden unterschiedliche Auffassungen haben. Die Planungsbehörde ist der Auffassung das es geht und die staatliche Naturschutzbehörde ist eben anderer Auffassung. Hinzukommt: das "länderübergreidende Bündnis" interpretiert die Stellungnahme der staatlichen Naturschützer eben so wie es in der Meldung von ka-news steht. Eventuell kann man diese Stellungnahme auch anders interpretieren. Kann sein, kann nicht sein. Das heißt für mich momentan: ist ist noch alles drin.
  • (6567 Beiträge) | 25.05.2012 15:58
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    !
    Zitat:
    Eventuell kann man diese Stellungnahme auch anders interpretieren.
    Wäre sie bei den Faktencheck-Unterlagen mit dabei gewesen, könnte jeder selbst die Interpretation überprüfen ...
  • (1214 Beiträge) | 25.05.2012 14:11
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    110 seitige Einwendung
    gegen diese Planung: http://www.rp.baden-wuerttemberg.de/servlet/PB/show/1326345/rpk24_plf_b10_2.rheinbruecke_02_uebersichtskarte.pdf ist doch einiges!

    Daher würde ich diese gerne mal genauer betrachten. Weiß jemand wo man dieses 110 seidiges Dokument mit den Einwendungen (die nicht nur Umweltschutz beinhalten werden) runter laden kann?
    An alle die hier jetzt sofort wieder blind für und wieder verschiedener Varianten diskutieren... Hier wird nur von der dem Gemeinderat vorgelegten Planung gesprochen (Plan siehe oben), die eine Parallelbrücke vorsieht und kurz hinter dem Pförtner dann in die 2-spurige Südtangente mündet.

    Beste Grüße
  • (6567 Beiträge) | 25.05.2012 17:17
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    !
    Hier unter 8. Juni 2011 finden sich mehr aös hundert Mängel auf mehr als hundert Seiten
  • (695 Beiträge) | 25.05.2012 15:20
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    An alle Rheinbrückengegner und befürworter
    Beide Seiten haben recht es mus eine Neue Brücke kommen,aber und nochmals aber nicht über die Karlsruher Südtangende. Es gibt nur eine Lösung!!! Endweder im Süden zwischen Hagenbach und Rheinstetten und dann auf die Autobahn oder im Norden zwischen Jockgrim und Linkenheim und dann auf die Autobahn. Gestern war ich beruflich in Offenburg und da habe ich gehört ihm Radio,die Stadt Freiburg C Grüner Bürgermeister und änliche Lage wie die S-Tangende) eine Stadtautobahn unter die Erde legen will. Kosten cirka 300 Millionen. Warum kann man sowas nicht in Karlsruhe und dann müßte der Bund bezahlen bevor unsere Steuergelder nach Griechenland oder Afghanistan gehen und Arbeitsplätze gibts auch noch.
  • (110 Beiträge) | 25.05.2012 15:29
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    B10
    Die B10 wird im Zuge der Kombilösung für 200 Mio unter die Erde gelegt. Der Bund soll dafür 60% zahlen. Also ist doch Alles im grünen Bereich.
  • (1168 Beiträge) | 25.05.2012 17:34
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    Das sehe ich auch so!
    aber es ist halt bequemer die Kosten auf die Stadt zu legen, nach Hause zu kommen und frische Luft atmen!
  • (6676 Beiträge) | 25.05.2012 15:33
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    Solche
    "streng geschützte Tierarten-Argumentiererei ist gefährlich, denn sie erschlägt eine mögliche weitere Eisenbahnbrücke gleich mit.

    Und wie der Faktencheck offenbarte ist die Eisenbahnbrücke nicht nur ein paar wenige Stunden am Tag, sondern von früh bis spät zwar nicht ganz aber ziemlich voll.

    Und am Ende reut einen die eigene Interpretation eines Gutachtens, weil man eine Eisenbahnbrücke ja doch gerne gehabt hätte.

    Das beste Argument gegen die bestehende Planung ist ein Blick auf die Pläne selbst. Es wird nicht der Flaschenhals erweitert, sondern die Flasche. Wobei "Flasche" jetzt hoffentlich keiner in den falschen Hals bekommt.
  • (6567 Beiträge) | 25.05.2012 17:23
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    !
    Die Tierschutzargeumente gelten i.d.R. nur für NEUE Trassen, dort wo es bisher keine oder nur unbedeutende Straßen gibt.
    Ein Brückenneubau an gleicher Stelle als Ersatz für die offensichtlich nicht besonders wartungsfreundliche Brücke oder eine Erweiterung der Bahnbrücke an gleicher Stelle ist von den Argumenten nicht betroffen.
  • unbekannt
    (8066 Beiträge) | 25.05.2012 19:59
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    Bis es zur zweiten Brücke kommt, oder auch nicht, ist der Rhein eh verdunstet und alle können mit Birkenstocksandalen, ÖkoSUV oder der transpfälzerischen Eisenbahn Carls Rest den Rest geben.
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