Karlsruhe
Frau stirbt auf der Südtangente: Kleinbus verunglückte offenbar schon nachts
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Karlsruhe (pol/feb) - Auf der Südtangente kam es am Freitagvormittag zu einem schweren Unfall, bei der eine Frau tödlich verletzt wurde. Nach Angaben der Feuerwehr Karlsruhe ist sie noch an der Unfallstelle verstorben. Das bestätigt auch die Karlsruher Polizei. Wie die Beamten mitteilen, ist auf der Südtangente in Richtung Stadt, zwischen den Abfahrten Raffinerie und Knielingen, ein Kleinbus verunglückt und im Graben gelandet. Inzwischen geht die Polizei davon aus, dass sich der Unfall bereits in der Nacht ereignet haben soll
Wie die Polizei weiter mitteilt, soll die Frau offenbar aus dem Kleinbus herausgeschleudert und dann eingeklemmt worden sein. Der Notarzt konnte vor Ort nur noch den Tod der Frau feststellen. Die Verkehrspolizei ist noch an der Unfallstelle im Einsatz. Die Feuerwehr war mit fünf Einsatzfahrzeugen und 18 Personen vor Ort.
Die Bergungsarbeiten dauern an. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen. Weitere Informationen der Polizei sollen im Laufe des Tages folgen.
Aktualisierung 15.10 Uhr
Wie die Karlsruher Polizei in einer Pressemeldung mitteilt, hat sich der tödliche Unfall auf der Karlsruher Südtangente offenbar schon in der Nacht zugetragen. Ein Lkw-Fahrer entdeckte den verunglückten VW-Bus der 32-jährigen Frau am Freitagvormittag gegen 10.15 Uhr abseits der Fahrbahn unterhalb eines Abhangs und alarmierte die Polizei. Die Rettungskräfte konnten die Frau nur noch tot bergen, teilen die Beamten weiter mit.
Nach den Erkenntnissen der Verkehrspolizei war die Fahrerin vermutlich im Laufe der vergangenen Nacht in Fahrtrichtung Karlsruhe unterwegs. Kurz nach der Brücke über die Südtangente, die von der "Untere Straße" in Knielingen in das Naturschutzgebiet Burgau führt, kam sie in einer leichten Linkskurve aus unbekannten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. In der Folge fuhr der Wagen eine Böschung hinab, überfuhr einen Baum und blieb letztlich auf der Beifahrerseite liegen.
Eine tote Person - Hubschrauber suchte nach weiteren Opfern
Die nicht angeschnallte Frau wurde den Unfallspuren zufolge dabei offenbar aus dem Fahrzeug herausgeschleudert und unter ihrem Wagen begraben. Weil den ersten am Unfallort eintreffenden Polizisten nicht klar war, ob sich weitere Personen in dem Fahrzeug befunden hatten und möglicherweise herausgeschleudert worden waren, suchte die Polizei die Gegend mit einem Polizeihubschrauber ab. Dabei wurden keine weiteren Opfer gefunden. Zur Bergung der Fahrerin musste die Berufsfeuerwehr den verunfallten VW-Bus mit Hilfe eines Krans anheben. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod der Frau festzustellen.
Während der Bergungsmaßnahmen musste der rechte Fahrstreifen der Südtangente gesperrt werden. Hierdurch entwickelte sich ein Rückstau, der teilweise bis zur Rheinbrücke zurückreichte. Kurz vor 13 Uhr konnte der Verkehr dann wieder ohne Behinderungen rollen.




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