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25.05.2012 11:52
 
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"Fensterbohrer" mit Hubschrauber geschnappt - Rumäne in U-Haft [32]

Karlsruhe (pol/mda) - Mindestens 18 vorwiegend in den Karlsruher Stadtteilen Rüppurr, Wolfartsweier und Grünwettersbach verübte Wohnungseinbrüche mit einem Schaden von rund 140.000 Euro gehen nach den Ermittlungen der Polizei auf das Konto eines in der Nacht zum Donnerstag festgenommenen 40 Jahre alten Rumänen. Das teilte die Polizei und Staatsanwaltschaft Karlsruhe mit.
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Eingeschaltetes Blaulicht
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(Symbolbild)
Foto: Stephan Jansen/Archiv
Der im Bundesgebiet wohnsitzlose Mann wurde noch am Donnerstag dem zuständigen Richter des Amtsgerichts vorgeführt, der einem Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe entsprach und gegen ihn Haftbefehl erließ. Inzwischen wurde der Beschuldigte in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Seit Anfang April hatte die Polizei zunächst in Rüppurr und Wolfartsweier vermehrt nächtliche Einbrüche festgestellt, wobei der Täter immer nach demselben Strickmuster zu Werke ging. Der Unbekannte suchte sich freistehende Einfamilienhäuser in Randlagen aus und bohrte zum Wald beziehungsweise zum Feld hin gelegene Holzfenster im Erdgeschoss auf.

"Bussard 805" verfolgte den Einbrecher

Dabei machte er sich zunutze, dass die Eigentümer die Roll- oder Fensterläden nicht geschlossen hatten. Dass die Bewohner anwesend waren und meist über den heimgesuchten Räumen schliefen, ließ den Täter unbeeindruckt. Nachdem er Notebooks, Mobiltelefone, Bargeld oder Schmuck an sich gebracht hatte, verschwand er regelmäßig auf dem Wege, auf dem er gekommen war. In den letzten Tagen hatte der Langfinger dann sein Tätigkeitsfeld auf Grünwettersbach ausgedehnt.

Die Ermittlungsgruppe Eigentum Süd hat bereits in einem frühen Stadium die Ermittlungen übernommen und ein von Kräften in Uniform und Zivil gestütztes Fahndungskonzept erarbeitet. Dieses Konzept brachte in der Nacht zum Donnerstag gegen 1.45 Uhr den erhofften Erfolg. In Grünwettersbach wurde ein Mann entdeckt, der zunächst flüchtete. Nach längerer Verfolgung mit Unterstützung der Hubschrauberbesatzung "Bussard 805" konnte er aber schließlich widerstandslos festgenommen werden. Dabei fanden die Beamten denn auch noch entsprechendes Einbruchswerkzeug.

Die Ermittler gehen davon aus, dass der Festgenommene einen oder mehrere Hintermänner hat. Zu diesen wie auch zu dem Unterschlupf des Einbrechers und dem Verbleib der Beute laufen die Ermittlungen derzeit noch auf Hochtouren.

Siehe auch:

Einbruchserie durch Fensterbohrer geht weiter: Rolläden runter!

Einbruchserie in Rüppurr und Wolfartsweier: Unbekannter Fensterbohrer gesucht

Mehr zu: Fensterbohrer Polizei Diebstahl



Kommentare [32]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (4936 Beiträge) | 25.05.2012 11:59
    Bewerten: (0)
    18 Einbrüche...
    ....und ein Schaden von 140.000 EUR. Dies heißt ja rechnerisch pro Einbruch ein Schaden von 7.777,- EUR. Heftig.
  • (5339 Beiträge) | 25.05.2012 12:10
    Bewerten: (0)
    Dann
    muss der ziemlich viel Bargeld und Schmuck gefunden haben,für Mobiltelefone und Notebooks kann man nicht so viel bekommen.
  • (3689 Beiträge) | 25.05.2012 12:24
    Bewerten: (0)
    In der Schadenssumme
    sind bestimmt die beschädigten Fenster und Terrassentüren mit
    eingerechnet.
    Gut dass der Fensterbohrer gefasst ist.
  • (4092 Beiträge) | 25.05.2012 12:41
    Bewerten: (0)
    Wenn sie die vermuteten
    Hintermänner auch noch bekommen wär's noch besser.
  • (1550 Beiträge) | 25.05.2012 14:39
    Bewerten: (0)
    Wieso
    Der Schaden berechnet sich ja aus dem Neuwert der gestohlenen Sachen, nicht danach, wieviel der Dieb dafür noch kriegt.
  • (6400 Beiträge) | 25.05.2012 12:29
    Bewerten: (0)
    seltsame Zeitgenossen gibt es doch,
    die Einen bohren sich in aller Öffentlichkeit seelenruhig in der Nase, die Anderen bohren fremde Fenster auf...

    :-(
  • (82 Beiträge) | 25.05.2012 13:11
    Bewerten: (0)
    wichtig ist,
    dass es die eigene Nase ist, in der man bohrt, sonst kanns Ärger geben grinsen

    oder gibts dazu schon einen passenden Fetisch?
  • (667 Beiträge) | 25.05.2012 12:59
    Bewerten: (0)
    Lieber rumänischer Einbrecher...
    ...in Villen darf man nicht einbrechen! Mein Tipp für Deine zukünfige Einbrecher-Karriere: Oberreut! Dort hast Du auch nach dem 100. Einbruch noch lange keine Fahndungsgruppe mit Hubschrauber am Hals. Deine Beute dort ist ebenfalls lukrativ: Rauschgift, Waffen, leere Flaschen (Pfand!). Immer erst ka-news.de lesen! grinsen
  • (5486 Beiträge) | 25.05.2012 15:47
    Bewerten: (0)
    In Oberreut sind
    scheinbar aktuell die Gartenhäuser dran. Mein Kumpel hat mir erzählt da gehts zur Zeit einbruchsmäßig richtig ab.
  • (667 Beiträge) | 25.05.2012 16:35
    Bewerten: (0)
    Auch schon gehört...
    ...aber wegen der Gartenhäuschen kommt wohl auch nach dem 100. Einbruch kein Helikopter. Dabei mag der 'gefühlte' Schaden der Kleingärtner ähnlich schwer wiegen wie der Schaden in den Villen.
  • (5486 Beiträge) | 25.05.2012 18:01
    Bewerten: (0)
    das ist auch gut so
    ist ja wohl ne Sache der Vverhältnismäßigkeit.
  • unbekannt
    (1820 Beiträge) | 25.05.2012 14:45
    Bewerten: (0)
    Passend dazu:
    http://www.spiegel.de/sptv/magazin/ "Der lukrative Trick mit der Gewerbeanmeldung"
  • (667 Beiträge) | 25.05.2012 16:17
    Bewerten: (0)
    Den skandalösen Trick mit der Gewerbeanmeldung...
    ...um an Kindergeld 'ranzukommen konnte er Gott sei Dank nicht auch noch anwenden. Dazu hätte er einen festen Wohnsitz in Deutschland nachweisen müssen. Der Schaden, den er angerichtet hat, war aber schlimm genug. Da war der erfolgreiche Helikoptereinsatz sicher richtig. Allerdings bezweifle ich, dass man das in einem ärmeren Viertel so prophylaktisch durchgezogen hätte.
  • (10716 Beiträge) | 25.05.2012 16:59
    Bewerten: (0)
    --
    Der Kollege haette lieber noch drei mal mit seinen Bohrer ansetzen muessen um die fiesen fisteln den Gar auszumachen
  • (667 Beiträge) | 25.05.2012 17:18
    Bewerten: (0)
    Nein, nicht töten - keinem hier sollte sein Feindbild abhanden kommen...
    ...denn erst die Extremen bringen doch Reibungsflächen und Spaß! Wie sagt das Sprichwort: 'Keiner ist unnütz. Er kann immer noch als schlechtes Beispiel dienen'. Die Rechts- und Linksaußen neutralisieren sich gegenseitig. Da sollte keiner ausfallen, sonst wird's einseitig und langweilig. Stell' Dir vor, hier wären alle derselben Meinung...
  • (10716 Beiträge) | 25.05.2012 17:42
    Bewerten: (0)
    --
    es geht ja nur um einen medizinischen Eingriff auf rumaenisch. Mehr nicht.
  • (1 Beiträge) | 25.05.2012 15:47
    Bewerten: (0)
    In unserre strGefunden
    in meiner strasse wurde der einbrecher gefasst! er wäre wahrscheinlich in unserhaus eingebrochen, da wir das haus am ende der sackgasse haben und wir das einsamste sind!!!einglück dass wir die wertsachen schon versteckt haben!!!
  • (667 Beiträge) | 25.05.2012 18:03
    Bewerten: (0)
    Kommentar...
    ...ist leider nach unten verrutscht. Sorry!
  • unbekannt
    (5089 Beiträge) | 26.05.2012 00:10
    Bewerten: (0)
    Welcher denn, hähä?
  • (667 Beiträge) | 26.05.2012 11:15
    Bewerten: (0)
    Das Sorry steht genau dort wo es hingehört...
    ...nämlich unter May123, 25.05., 18:03 Uhr. Mein O-Kommentar für May123 war nach unten verrutscht, 25.05., 18:01 Uhr. Leicht nachvollziehbar für May. Est nachdenken, dann lachen!

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