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Bürgerbefragung: Gute Noten für Karlsruher Polizei [17]

Karlsruhe (pol/sas) - Mehrheitlich positiv bewerten die Karlsruher die Arbeit der Polizei in der Fächerstadt. Das geht aus der Bürgerbefragung hervor, die das Polizeipräsidium Karlsruhe Ende des vergangenen Jahres durchgeführt hat. Wie die Polizei mitteilt, seien die Arbeit und Präsenz der Polizei sowie das Sicherheitsgefühl der Menschen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe als sehr gut bewertet worden.

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Polizei
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(Symbolbild)
Foto: F. Mack

Insgesamt erhielt die Karlsruher Polizei die Note 1,9 auf einer Notenskala von eins bis fünf. "Wir freuen uns über das gute Ergebnis und sind sehr dankbar für die Mitwirkung der Befragten", betonte Polizeipräsidentin Hildegard Gerecke. "Die Bürgerbefragung zeigt, dass wir eine hohe Akzeptanz genießen und als bürgernahe Polizei wahrgenommen werden."

73,5 Prozent bewerten Polizei mit gut und sehr gut

Wie die Polizei berichtet, wurden in der Zeit vom 24. Oktober bis 11. November vergangenen Jahres etwa 1.000 Bürger anonym befragt. Zu 25 Fragen konnten sie ihre Meinung über die Arbeit der Polizei, ihre Kriminalitätsfurcht und das Sicherheitsempfinden abgeben. Nach dem Ergebnis der Bürgerbefragung hatten in den letzten zwölf Monaten rund 25 Prozent der Befragten Kontakt mit den Beamten. Positiv hervorgehoben wurden hierbei insbesondere die Freundlichkeit der Polizisten, ihr Erscheinungsbild sowie ihre Sachkompetenz. Nur ein geringer Teil der Befragten gab Dinge an, die sie beim Kontakt mit der Polizei störten.

Bei der Frage nach der Qualität der Polizeiarbeit bewerteten 73,5 Prozent der Befragten die Arbeit der Ordnungshüter mit den Schulnoten sehr gut oder gut. Auch das Ansehen der Polizei wurde ähnlich gut bewertet. Rund 71 Prozent vergaben bei dieser Frage die beiden besten Noten. Während die Qualität der Polizeiarbeit im Landreis Karlsruhe minimal besser beurteilt wird als im Stadtgebiet, sind die Werte beim Ansehen der Polizei gleich.

Fast alle Befragten fühlen sich tagsüber in ihrem Wohngebiet sicher

Zwei Drittel der Befragten waren mit der sichtbaren Präsenz der Polizei im Stadt- und Landkreis Karlsruhe zufrieden. Grundsätzlich zeigten sich die im Stadtgebiet Karlsruhe Befragten mit der Präsenz der Polizei zufriedener als die Bürger im Landkreis. Die Bereitschaft, die Polizei bei ihrer Arbeit zu unterstützen, ist bei den Bürgern stark ausgeprägt. Rund 95 Prozent der Befragten aller Altersgruppen gaben an, bei Bedarf als Anzeigeerstatter, Zeuge oder Hinweisgeber zur Verfügung zu stehen.

Nahezu 95 Prozent der Befragten fühlen sich tagsüber in ihrer Wohngegend sicher. Immerhin 77 Prozent antworteten auf die Frage, ob sie sich nachts in ihrer Wohngegend sicher fühlen, mit "trifft voll zu" oder "trifft überwiegend zu". Tendenziell fühlt sich der männliche Bevölkerungsteil deutlich sicherer als der weibliche, insbesondere in den Altersgruppen von 18 bis 24 und 25 bis 39 Jahren.

Mehr Einsatz bei Sachbeschädigung, Einbruch und Diebstahl

Bei der Frage, um welche Probleme sich die Polizei mehr kümmern sollte, standen Straftaten wie Sachbeschädigung, Einbruch und Diebstahl sowie schnelles Fahren im Wohngebiet und Ruhestörungen/Lärm an vorderster Stelle. Für über 78 Prozent und damit für mehr als drei Viertel der Bevölkerung waren Örtlichkeiten, die sie aus Furcht um die eigene Sicherheit meiden, kein Thema.

Die übrigen 22 Prozent der Befragten gaben Bereiche an, die bereits im Fokus der Polizei stehen. Dazu zählten an erster Stelle Bahnhofsbereiche, gefolgt von parkähnlichen Anlagen und auch als Treffpunkte von Jugendlichen bekannte Orte. Ebenfalls genannt wurden das Umfeld von Stadt- und Straßenbahnanlagen und öffentliche Plätze in Innenstädten. Insgesamt ist die Kriminalitätsfurcht der Bevölkerung im Stadt- und Landkreis eher gering. Fast zwei Drittel der Befragten haben überhaupt keine Angst, Opfer einer Straftat zu werden, bei 20 Prozent bestehen teilweise Ängste.

Großteil der ka-news-Leser wünschen sich mehr Polizei auf der Straße

Nur rund 15 Prozent der Befragten gaben an, dass sie große Angst haben, Opfer einer Straftat zu werden. Die größte Angst haben Frauen im Alter von 25 bis 39 Jahren. Angst, in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, haben etwa 27 Prozent der Befragten. Vor einem Terroranschlag fürchten sich elf Prozent. Angst vor Gewalt gegen sich oder Angehörige gaben rund 25 Prozent der Bevölkerung bei der Befragung an. Die von insgesamt elf Interviewern durchgeführte Befragung stieß auf große Zustimmung in der Bevölkerung. So fanden es 96 Prozent der Befragten richtig, dass die Polizei die Meinung ihrer Bürger einholt.

In einer nicht-repräsentativen ka-news-Umfrage äußerten sich auch die ka-news-Leser zufrieden über die Arbeit der Karlsruher Polizei. Sie wünschten sich jedoch mehr Polizeipräsenz auf der Straße. Die Rastatter Polizei hatte im November vergangenen Jahres ebenfalls bei den Bürgern nachgefragt, was sie von der Arbeit der Ordnungshüter hielten. Auch die Rastatter stellen ihrer Polizei ein gutes Zeugnis aus, hieß es in einer Pressemitteilung.

Mehr zu: Polizei Bürgerbefragung Sicherheit Kriminalität

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Kommentare [17]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (1400 Beiträge) | 21.02.2012 10:43
    da scheint es wohl nicht allzu viele
    Verbrecher zu fangen geben, wenn die Polizei noch Zeit hat Umfragen zu machen!

    Von mir kriegen die auch eine gute Note!
    Mich lassen die immer in Ruhe. Danke, Polizei!
  • (2368 Beiträge) | 21.02.2012 11:09
    lasst das mal nicht
    den steuerzahlen, den andip und den LaCage hören. Sicher waren die Umfragen gefälscht oder wurden bei den Verwandten der Polizisten oder in Altenheimen gemacht.

    Also ich konnte mich über die Polizei auch noch nie beklagen. Ganz im Gegenteil.ich habe bisher nur gute Erfahrungen gemach, habe aber auch noch keinen Anlass für Maßnahmen gegen mich gegeben. . Von mir aus dürften die ruhig noch etwas härter gehen manchen Klienten vorgehen (dürfen). ich denke wenn sie dürften täten sie es auch.
  • (6204 Beiträge) | 21.02.2012 11:21
    Du bist ein...
    angepasstes Subjekt. Ekelhaft!
  • (2368 Beiträge) | 21.02.2012 13:16
    joka
    du hast den Smiley vergessen.
  • (4352 Beiträge) | 21.02.2012 12:00
    Sag
    bloß, du gehörst auch zu diesen obrigkeitshörigen Opportunisten, die sich sogar an Verkehrsregeln halten und nicht mal mit Kieselsteinen werfen.
  • (2845 Beiträge) | 21.02.2012 12:00
    Tja
    Da 75% der Befragten keinen Kontakt irgendeiner Art mit der Polizei hatten,können die auch nur erschwert antworten,was sie von denen halten.
  • (5873 Beiträge) | 21.02.2012 14:30
    75 %
    Wow, die gehen wohl nie vor die Straße!

    Ich würde sagen so gut wie jeder hatte schon mit der Polizei zu tun. So brav und gesetzestreu kann man garnicht sein daß man nicht doch mal wo in zweiter Reihe parkt oder sonstwas...

    Obwohl, Radfahrer müssen die Polizei ja nicht fürchten, die haben wohl tatsächlich nie Kontakt zu ihnen grinsen
  • (2845 Beiträge) | 21.02.2012 15:22
    Wenn man...
    auf die Strasse geht,bekommt man es nicht ständig mit der Polizei zu tun. zwinkern
    Man sieht vielleicht einen rumlaufen,das war es aber schon.
    Ich habe auch schon Knöllchen fürs Falschparken bekommen,die überweist man und hat seine Ruhe.
    Das letzte Mal,dass ich es unmittelbar mit einem Polizisten zu tun hatte,war vor ca. 20 Jahren,als ich eine Zeugenaussage wegen eines Verkehrsunfalls machte.
  • (4339 Beiträge) | 21.02.2012 12:37
    -->
    zu spät, zu spät ääähm tatü tata --- ja ja die Polente kommt nicht wenn man diese braucht oder wenn es regnet. Bei dem Material kein Wunder Polente
  • (2176 Beiträge) | 21.02.2012 12:56
    Polizisten und Schaffner
    Wenn man sie braucht, sind sie nicht da und wenn man sie nicht braucht, sind sie da.
  • (7144 Beiträge) | 21.02.2012 13:05
    Das hat sich der von der Polizei gefasste Gewaltverbrecher Thomas Feldhofer wohl auch gedacht ^^
  • (5873 Beiträge) | 21.02.2012 14:08
    Polizei
    Kann mich nicht beschweren, ich wurde bisher weder von Polizisten mißhandelt, verschlagen, in ein Loch gesperrt oder andere Horrorstorys die man immer wieder hört im Rahmen urbaner Legenden...

    Ernsthaft: Bis auf ein paar Ordnungswidrigkeiten kam ich mit dem Gesetz auch noch nicht ernsthaft in Konflikt. Würde ich mit Molotowcocktails in der Innenstadt rumwerfen wären sie vllt auch weniger freundlich zu mir...

    Also was die Polizei angeht braucht sich Deutschland nicht zu beschweren... Wenn da mal ein Polizist gewalttätig wird ist das wirklich ein "Einzelfall"...

    PS: Daß man natürlich erstmal sauer ist wenn man wegen ner Kleinigkeit erwischt wird und 20 Euro zahlen muß ist klar... aber ist man halt auch selber Schuld... Aber manche Leute kennen ja noch nichtmal unsere Gewalteneinteilung was will man da machen...
  • (2063 Beiträge) | 21.02.2012 14:50
    Gewalteneinteilung
    Dann erkläre das mal, damit es jeder kennen lernen kann grinsen
  • (2368 Beiträge) | 21.02.2012 15:23
    das ist
    wenn du von 2 Polizisten gleichzeitig 10 Maulschellen kriegst, wobei jeder dir 5 gegeben hat. grinsen Die haben sich die Gewalt geteilt.
  • (2063 Beiträge) | 21.02.2012 15:26
    Nicht ganz...
    ....die haben sich 10 Maulschellen gut eingeteilt.
  • (175 Beiträge) | 21.02.2012 20:31
    Schade,
    dass ich keiner dieser anonymen Umfrageteilnehmer gewesen bin. Da hätte die Polizei durchweg kein "sehr gut" oder "gut" erhalten, allenfalls ein "mangelhaft" - denn "ausreichend" ist es nicht, wenn man bei Verkehrsdelikten bewusst wegsieht! Das nennt sich Ignoranz und sogar die meisten Otto-Normal-Bürger wissen, dass man bei einem Delikt/Unfall jeglicher Art nicht wegschauen sollte, sondern Hilfe anfordern muss (Polizei, Krankenwagen, Notarzt, Feuerwehr, was auch immer). Aber die Herren Beamte müssen das nicht? Ach so, stimmt ja - es heißt Zivilcourage und die Polizei ist kein Zivil. >.>

    Die Radfahrer brausen schlimmer denn je, sogar Autofahrer tuckern mittlerweile über knallrote Ampeln oder biegen ständig irgendwo ab, wo es verboten ist und wo es schon mehrmals deswegen gekracht hat - und die Beamten vor Ort, die es auch sehen KÖNNTEN, schauen einfach weg. Das ist echt die Höhe ...
  • (45 Beiträge) | 21.02.2012 21:00
    was soll man groß befragen
    die polizei soll ihren job machen, dafür werden die leute bezahlt und ganz sicher hat sie niemand zu dem beruf gezwungen.

    ich bin froh, wenn sie ihre macht nicht mißbrauchen wurden, besser ist es immer noch, wenn man den nicht zu viel macht gibt.

    wenn sie wollen, dass die leute sie repsektieren, dann sollen sie ihren job gut machen. einen prügelnden poliszist kann keiner gebrauchen.
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