Karlsruhe
Attac Karlsruhe: Rund 6.000 Kinder leben hier in Armut
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Karlsruhe (kst) - Jedes sechste bis siebte Kind in Karlsruhe kann nicht jeden Mittag eine warme Mahlzeit zu sich nehmen, darauf weist die globalisierungskritische Bewegung Attac hin. Auf dem Kongress gegen Kinderarmut "Elite Macht Krise" wird das Problem am 14. Januar in Karlsruhe diskutiert. Dabei geht es den Veranstaltern nicht darum, dass die Kinder keine Markenjeans tragen können, sondern dass sie durch falsche Ernährung gesundheitlich beeinträchtigt werden.
"Kinder, die in Armut aufwachsen, haben oft mangelhaft ausgebildete Nerven. Der chronische Stress, dem die Kinder ausgesetzt sind, hinterlässt ähnliche Spuren im Gehirn wie ein Hirnschlag", sagt Georg Rommer, Mitglied bei Attac. Kinderarmut sei ein weltweites Problem - auch im reichen Deutschland.
Etwa 70 Prozent der deutschen Bevölkerung hätten kein Vermögen und rund zehn Prozent seien sogar verschuldet. Allein in Berlin lebten 37,4 Prozent in Armut. In einzelnen Stadtteilen liege die Quote sogar bei 71 Prozent, so Rommer. Auch wenn im Süden der Republik weniger Kinder betroffen seien, so lebten auch in Karlsruhe rund 6.000 Kinder unter 15 Jahren in Armut. Neben Attac kümmere sich auch die Stadt um die Problematik. Mit dem Karlsruher Kinderpass ermögliche sie beispielsweise einkommensschwachen Familien kindgerechte Freizeitaktivitäten.
Kinderarmut auf politischer Ebene bekämpfen
Um auf das Problem aufmerksam zu machen, veranstaltet Attac im Tollhaus Karlsruhe einen Kongress. "Deutschlandweit ist das ein einzigartiger Kongress", so Sigi Mutschler-Firl, ebenfalls Mitglied bei Attac. Organisiert wird der Kongress "Elite Macht Krise" vom Arbeitskreis Kinderarmut und Verteilungsgerechtigkeit. Der sechste Kongress "Arme Kinder - reiches Land" sei leider notwendig und aktuell: Die (Kinder-)Armut ist in Deutschland unverändert hoch und die Ungleichheit wachse weiter. Dabei sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, dass "alle Kinder im reichen Deutschland eine warme Mahlzeit bekommen."
"Wir wollen vor allem die Ursachen der Kinderarmut auf politischer Ebene bekämpfen. Dazu gehört auch, dass wir den Legitimationsdruck auf den Staat erhöhen und stellen die Frage: Ist Deutschland wirklich ein sozialer Rechtsstaat?", so Rommer.
Am 14. Januar ab 14 Uhr findet im Tollhaus der Kongress "Elite Macht Krise" statt. Bei einigen Vorträgen wird die politischen Zusammenhänge und die Auswirkungen von Armut und Benachteiligung erörtert.
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- (6849 Beiträge) | 07.01.2012 14:39Vornwegdaisyy ist Jahrgang 48. Und wir waren damals arm. Wirklich arm.
Meine Mutter hat es trotzdem geschafft 2x tägl. eine warme Mahlzeit auf den Tisch zu stellen. Selbstzubereitet und warm, weil eine warme Mahlzeit billiger ist als belegte Brote. Wir waren sauber angezogen, wenn auch nicht modisch, was früher aber auch letztendlich egal war. Und vor allem, trotz Armut, wir waren sauber und hatten keine so schwarzen Nagelränder wie das Kind auf dem Symbolbild. Wir hatten auch keine zweierlei löchrige Strümpfe, wie die Armut ebenfalls allzugerne dargestellt wird. Und was zusätzlich anzumerken wäre, es gab kein Geld vom Staat. Wie gesagt, man war arm. Und es waren fast alle arm. - (6204 Beiträge) | 07.01.2012 15:25Arm...eine kleine (wahre!) Geschichte...Frühjahrsmess Karlsruhe, HatzIV-Papa wird von eigenem Kind gefragt, ob es Geld für eine Fahrt mit XY bekommt. Nein, mein Kind zu teuer! Fünf Minuten später will mich Papa HartzIV auf ein Bier einladen... habe dankend abgelehnt.
Es sind immer viele Faktoren, die es zu berücksichten gilt. Es gibt Arme, die zurecht kommen und andere Arme, die es eben nicht können... oder wollen. - (3004 Beiträge) | 07.01.2012 15:47Hast du die Leute gekannt?
- (2885 Beiträge) | 07.01.2012 16:36Spielet das eine Rolle?Da hat ein arbeitsloser Vater glasklar entschieden, dass es besser wäre joka ein Bier zu zahlen, als einem Kind das Karussell. Der wird schon triftige Gründe dafür gesehen habe.
Sehr schön, wenn joka damals doch noch irgendwie erkannt hat, dass es besser ist seinen Alkoholbedürfnissen aus der eigenen Tasche nachzukommen. - (2885 Beiträge) | 07.01.2012 16:41ohein "e" zuviel und ein "n" zu wenig.
Wie das aber auch immer kommt? - (6204 Beiträge) | 07.01.2012 16:48Antworten@DreiFragezeichen
Ja. Von Fremden lehne ich Einladungen zum Bier grundsätzlich ab. Nachher schlagen sie mich zusammen und rauben mich aus...
@silberahorn
Ich hatte kein Alkoholbedüfnis und bin dem deshalb auch nicht aus der eigenen Tasche nachkommen.
Immer diese Unterstellungen. Unglaublich! - (3004 Beiträge) | 07.01.2012 17:03Wenn du die Leute kennst,hätte ich an deiner Stelle die Einladung zum Bier angenommen und dem Kind die Fahrt spendiert.
- (6204 Beiträge) | 07.01.2012 17:12Ich wollte nicht den Samariter raushängen...dem Kind hab ich die Fahrt bezahlt. Aber pssst! Der Papa hats nicht gemerkt...
der ging alleine Bier trinken... Ich trinke liebrer in Gesellschaft... mit Freunden. s.u.
- (3004 Beiträge) | 07.01.2012 18:08Das hast du gut gemacht, lieber joka!Genau so gut wie die etlichen Hundert anderen, die diese Story im web erzählen!
- (13748 Beiträge) | 07.01.2012 21:41Jokaist kein Dampfplauderer. Wenn er sagt dass es so war, dann wars so.
- (13748 Beiträge) | 07.01.2012 21:52Und ich hätteebenfalls dem Zwerg den Fahrchip in die Hand gedrückt und mein Bier selbst bezahlt. Das geht noch. Ich lade keine Fremden ein und lass mich auch nicht von Fremden einladen. Das ist ein fester Grundsatz.
- (3004 Beiträge) | 07.01.2012 22:30Es geht nicht um den Inhalt der Story,es geht um die Story selbst.
Siehe Porsche für 500 Mark weil verweste Leiche auf dem Fahrersitz! - (13748 Beiträge) | 07.01.2012 22:50Hältst du esfür so abwegig einem Kind einen Fahrchip zu lösen? Auch wenns ein fremdes Kind ist? Ich net. Und ich hab nicht mal eigene. Nur so halbe Patenkinder, aber die leiern mir ausm Kreuz was sie wollen.
Die haben ihren Spass und ich meine Ruhe. Zumindest für fünf Minuten.
Manchmal ist weniger Aufwand mehr. - (3004 Beiträge) | 07.01.2012 23:06Ich halt das nicht für abwegig, sondern für selbstverständlich.Ich kanns nur nicht leiden, wenn irgendwelche Stories kolportiert werden, die ich schon hunderte Male so oder ähnlich anderswo gelesen hab.
- (13748 Beiträge) | 07.01.2012 23:11Das passierthalt eben auch 100000 mal. Man muss ja auch kein Fass aufmachen wenn man mal einem Obdachlosen einen Euro in den Becher geworfen hat.
Passiert doch auch x mal. Joka hats jetzt eben mal erzählt. Was ist denn da dabei? - (13748 Beiträge) | 08.01.2012 01:20Das passiert eben,warum muss man denn da so verklemmt sein? Dann glaub es eben nicht. Dein Problem.
Immer den anderen Kleingeistigkeit und Engstirnigkeit vorwerfen, alle als dumm hinstellen und wenn dann mal einer was schreibt das eigentlich (fast) jeder machen würde ist es unglaubwürdig. Joka hat das ganz normal geschrieben, unaufgeregt, wo ist denn da jetzt das Problem?
Künstliche Entrüstung? Hier gibt es keine Geschichte die wir nicht schon 1000 mal gelesen haben. Zwischen urbanen Legenden und Geschichten die sich wirklich zugetragen haben könnten sollte man schon unterscheiden können.
Nur meine Meinung. - (3004 Beiträge) | 08.01.2012 22:22Ich lege großen Wert auf deine Meinung!Ich wünschte mir allerdings auch, dass man nicht nur die geschriebenen Zeilen liest, sondern auch kurz darüber nachdenkt, was denn die Motivation für die Zeilen sein könnte.
Viele hier würde ich damit überfordern, klar, aber von dir erwarte ich das schon. - (2885 Beiträge) | 07.01.2012 17:04sorrydas kam ja nur, weil du schon so oft geschrieben hast, dass du lieber mit Freunden im Biergarten sitzt. Oder auch schon irgendwas von mehreren Bier und noch ein Bier.
Ich fahre lieber Rad.
- (6204 Beiträge) | 07.01.2012 17:09Du hast hier auch schon oft...geschrieben, daß du dich abmeldest und hier nicht mehr mitliest.
Sorry, aber das mußte jetzt sein.
- (804 Beiträge) | 07.01.2012 17:45so unter Hatzlernhättest du das ruhig annehmen sollen...
deine Geschichte klingt total konstruiert und halte ich auch für frei erfunden
wer die Qualit deiner Postings sonst kennt, wundert sich darüber nicht




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