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Karlsruhe Karlsruher Zoobrand: Sommerferien wieder mit Streichelzoo

Nach dem Zoobrand im November 2010, bei dem alle 26 Tiere des Streichelzoos ums Leben kamen, erfolgte am Freitag der Spatenstich für den Neubau des Streichelzoos. Bereits in den Sommerferien sollen die Zoobesucher Schafe, Esel und Ziegen in dem neuen Gehege besuchen können. In den letzten Monaten sammelte der Verein der Zoofreunde rund 800.000 Euro für den Wiederaufbau.

"Der neue Streichelzoo wird schöner und größer als der alte", sagte Baubürgermeister Michael Obert am Freitagnachmittag beim Spatenstich im Karlsruher Zoo. Der neue Streichelzoo werde mehr als ein "Holzstall". Künftig sollen auf rund 3.050 Quadratmetern zwei Stallungen und ein überdachter Besucherhof entstehen. Der Streichelzoo entsteht hinter der Schwarzwald- und Gartenhalle.

Streichelzoo öffnet in den Sommerferien

Neben Ponys, Ziegen, Schafen, Schweinen und Eseln werden die Zoobesucher auch Kaninchen und Hühner streicheln können. Einen eigenen Stall bekommen die südamerikanischen Alpakas. Schautafeln sollen die Besucher über die Haustierrassen und Tierhaltung informieren. Bereits in den Sommerferien sollen Zoobesucher sich an der neuen Anlage erfreuen können.

Nach dem Brand war der Neubau des Streichelzoos, ein Baustein des Zookonzepts, vorgezogen worden. Der Verein der Zoofreunde sammelte rund 800.000 Euro für den Wiederaufbau. Insgesamt soll der neue Streichelzoo etwa 1,5 Millionen Euro kosten.

Die Bauarbeiten begannen bereits am 5. Mai. In den nächsten Wochen soll mit dem Rohbau begonnen werden. "Wenn wir bei den Bauarbeiten keine Bombe finden, dann wird der Streichelzoo bereits vor den Sommerferien eröffnet", verspricht Baubürgermeister Obert. Denn laut Kampfmittelräumdienst sei es möglich, dass sich auf der Baustelle noch der ein oder andere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg befinden könnte.

Interims-Streichelzoo seit Ende März

Ein Großbrand im Karlsruher Zoo hatte im November 2010 enormen Schaden angerichtet. Durch das Feuer kamen 26 Tiere des Streichelzoos ums Leben, der Streichelzoo wurde vollständig zerstört. In einer dramatischen Rettungsaktion konnten die ebenfalls von dem Brand betroffenen Elefanten und Flusspferde aus dem Elefantenhaus nach draußen geführt und in Sicherheit gebracht werden. Das Elefantenhaus wurde teilweise zerstört. Die Ursache für das Feuer war ein technischer Defekt.

Ende März 2011 wurde mit den Mini-Shetlandponys und Zwergschafen beim Raubtierhaus ein Interims-Streichelzoo eröffnet.

Archiv:

Genesung der Karlsruher Elefanten macht gute Fortschritte

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Kommentare (20)
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  • unbekannt
    (355 Beiträge)

    Zweiseitige Medaillie 2
    Zoos sind eine gute Möglichkeit, Verständnis für die Tiere zu bekommen. Vom Erhalt der Arten im TV zu hören, ist vielen egal, weil sie niemals ein solches Tier aus der Nähe sehen konnten. Sie haben keinen Bezug dazu.
    Es ist wie unser Mitleid, sofern wir keinen Bezug zu einem Opfer haben oder einer anderen Person, hegen wir auch kaum Gefühle für dessen Schicksal.
    Wenn ein Freund stirbt weint ihr/trauert ihr. Wenn ihr eine Todesanzeige eines X-beliebigen Menschen seht, so sagt ihr nur "oh, schade" ohne jegliche weitere Gedanken zu Verschwenden.

    Gute Zoos und anständige Streichelzoos befürworte ich, denn so können die belange der Tiere auch den Menschen nahegebracht werden....
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  • unbekannt
    (355 Beiträge)

    Zweiseitige Medaillie 1
    Also, alles hat zwei Seiten. So auch ein Zoo.

    Es ist wie bereits erwähnt, mit den Haustieren. Wir sperren unsere Haustiere auch in den goldenen Käfig für unser Vergnügen und Seelenheil. Es kommt auf das WIE an. Sorgen wir für ausreichend gesundes und natürliches Futter, Ablenkung und Platz oder nicht...

    So ist es auch bei den Zoos. Einige sind unter aller Sau. Die Tiere haben keinen Platz und laufen auf Beton rum obwohl es bspw. Steppentiere sind.
    In anderen Zoos war ich erstaunt, wie viel Platz diese Tiere bekommen. Löwen und Geparden hatten sogar ein Freigehege mit Wiese, Wald und Co. Und bekamen dann auch noch Frisches Fleisch vom Hauseigenen Metzger spielerisch verpackt und so platziert, das sie sich was überlegen mussten. Wahnsinn.
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  •   ALFPFIN
    (5611 Beiträge)

    Dailyerror,
    waren Sie schon öfter im Wald, um die "Sonntagsbälger mit den Mäcfress-Eltern" zu beobachten, möglichst noch mit freilaufendem Hund, da kann man jedem Waldtier bis zum Eichhörnchen nur raten, so schnell wie möglich zu verschwinden. Was sie Gott sei Dank ja auch meistens machen.Glücklicherweise haben die Tiere ein gutes Gehör und hören die Mäcfressmanschaft schon rechtzeitig. Da ist es mir noch lieber, sie besuchen Zoos. Da ist wenigstens ein Zaun dazwischen.

    Hofläden sind nicht so zahlreich, dass alle bequem mit dem Fahrrad zu erreichen sind. Schön, wenn Sie Ihren Hofladen Ihres Vertrauens mit dem Fahrrad umkreisen können. Viele Grüße an denselben.
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  • unbekannt
    (142 Beiträge)

    Streichelzoo
    ich finde es schön, dass es wieder einen Streichelzoo geben wird, aber
    1.500000 Euro -eineinhalb Millionen - sind viel Geld. Wofür diese Summe letztendlich verbraucht wird, werden wir wohl nicht erfahren.
    Ich finde es nur mehr als übertrieben, eine solche Summe auszugeben.
    Aber dies ist ja nichts neues in der Finanzpolitik von Karlsruhe.
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  • unbekannt
    (104 Beiträge)

    Tiere in lebenslanger Haft voll schön toll!
    Hartmut:

    http://www.spiegel.de/video/video-1090227.html

    http://www.dailymotion.com/video/x9fp8d_hartmut-muller-die-bewusstseins-rev_tech

    http://www.youtube.com/watch?v=G3oVhcrr2NY

    http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut

    http://www.youtube.com/watch?v=PPCHiAdMMgg
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  •   joka
    (9833 Beiträge)

    Kannst du auch...
    eigene Worte benutzen um dich zu artikulieren? Das ist ein Kommentarbereich und keine c+p-Linksammlung, das geht anders.
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  • unbekannt
    (104 Beiträge)

    Zitat von joka:
    'Kannst du auch... eigene Worte benutzen um dich zu artikulieren? Das ist ein Kommentarbereich und keine c+p-Linksammlung, das geht anders.'

    Also ich dachte es handelt sich hier um eine Smilie Verteil-, Pöbel-, Angeber-Plattform in der zur Belegung der eigenen Artikulation immer wieder nach beweisbaren Quellenlinks gerufen wird. Und Du weißt ja selbst wie das ist, die Leute klicken gerne, wenn Du hier mehr als zwei Zeilen schreibst, besteht durchaus die Gefahr, dass ein Großteil der Leser und Mitkommentatoren bei einer gewissen Zahl von Worten und Inhalten vorzeitig aussteigt, warum auch immer!
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  • unbekannt
    (104 Beiträge)

    Zurück zum Thema:
    Tiere gehören in die Natur und nicht in ein lebenslanges Gefängnis um von uns begafft und begrapscht und von irgendwelchen Deppen mit Menchenidustienahrung gefüttert zu werden um sich dann zu wundern, warum die blöden Viecher fett werden, mit dem Kopf gegen das Panzerglas rennen oder dem Sonntagsbalg auf das Dirndl kotzen.

    Wenn das Sonntagsbalg von den Mäcfress Eltern auch ab und an in den Wald verfrachtet
    wird, kann man dort noch wunderbar Tiere und Natur sehen und erleben, aber da gibt es halt kein Softeis.
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  • unbekannt
    (104 Beiträge)

    Leider
    findet man etliche Tierarten nur bzw. bald nur noch in zoologischen Einrichtungen. Die Ausrottung der Tiere findet durch den Menschen statt, weshalb die Rechtfertigung der Existenz der Tierknäste als Argument nicht gelten kann. Wenn, dann bitte in einem Rahmen der auch ansatzweise etwas mit artgerechter Tierhaltung zu tun hat. Also mit natürlichem ausreichendem Lebensraum, in der Umgebung und mit der Nahrung, die von der Evolution dafür vorgesehen sind. Es kann mir niemand erzählen, dass es für die Tiere schon nicht so schlimm ist, wenn wir sie für unsere Zwecke, Wohnungshaltung, Zoos, Zirkus, Sport usw. missbrauchen um uns zu vergnügen.
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  •   joka
    (9833 Beiträge)

    Da hab ich auch noch einen...
    gegen Zoos !!!
    Die Zucht in Gefangenschaft sorgt für einen Überschuss an Tieren. Babys sind nämlich Kassenmagneten und ziehen massenweise Besucher an, die zusätzlich zum Eintrittsgeld auch noch Geld in den Geschenkeshops und Snackbars der Zoos ausgeben. Zoos können vielleicht größere und feudalere Anlagen bauen, aber es sind und bleiben doch Gefängnisse. Viele "Verbesserungen" sind eher kosmetischer Art und dienen eher den Besuchern als den Tieren. Die meisten Tiere in Gefangenschaft leiden unter Frustration und Langeweile. Anstatt Millionen darauf zu verschwenden, Unmengen an Tieren einzusperren, sollten wir uns für die Erhaltung und Wiedereinrichtung dessen einsetzen, was wir Menschen den Tieren genommen haben: ihren ursprünglichen Lebensraum.
    Quelle: fuertiere, (246 Beiträge) | 25.11.2010 12:39
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