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Ramadan: Karlsruher Muslime feiern mit nichtmuslimischen Gästen [166]

Karlsruhe (ps/mda) - Am 20. Juli hat für Muslime der Fastenmonat Ramadan begonnen. "Diese Zeit der Spiritualität und Einkehr wird neben Fasten mit der intensiven Beschäftigung des Korans und mit zusätzlichen Gebeten am Abend begangen", teilt der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe (DMK) in einer Pressemitteilung mit. In Karlsruhe lud der Verein auch Nichtmuslime zum gemeinsamen Fastenbrechen ein.
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Fastenbrechen in Karlsruhe
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Fastenbrechen in Karlsruhe
Foto: (ps)
In den Jahren seit Muslime in Deutschland leben, hat sich laut DMK eine Tradition eingestellt , wonach muslimische Gemeinden zum Iftar - dem gemeinsamen Fastenbrechen im Ramadan - auch ihre nichtmuslimischen Freunde, Nachbarn und Bekannten einladen.

Interkulturellen Dialog fördern

In diese Tradition reiht sich der Deutschsprachige Muslimkreis Karlsruhe seit einiger Zeit ein und lädt seine Dialogpartner und Personen des Öffentlichen Lebens zu einem gemeinsamen Abendessen in seine Vereinsräumlichkeiten ein. So auch am vergangenen Sonntag.

Der diesjährigen Einladung waren unter anderem Staatssekretär Frank Mentrup, in Vertretung des Oberbürgermeisters die Leiterin des Kulturamts, Susanne Asche, die Bundestagsabegordente der Linken, Karin Binder, sowie mehrere Karlsruher Stadträte, Migrationsbeiräte, Bürgervereinsvorsitzende und Vertreter verschiedener Religionsgemeinschaften gefolgt.

Stimmungsvolle Atmosphäre

Nach der Begrüßung der Gäste überbrachte Kulturamtsleiteirn Asche das Grußwort des Oberbürgermeisters und stellte die Wichtigkeit des interkulturellen und interreligiösen Dialogs heraus. Sie betonte, dass das Projekt "Garten der Religionen", das den Publikumspreis beim Wettbewerb zum 300. Stadtgeburtstag gewonnen hatte, diesen Dialog fördere.

Danach stellte Rüstü Aslandur, der Vorsitzende der deutschsprachigen muslimischen Gemeinschaft, den DMK vor und informierte über den Ramadan. Im Anschluss wurde das reichhaltige Buffet eröffnet. Die Veranstalter freuen sich in der Pressemitteilung darüber, dass sie an diesem Abend mit Freunden und Dialogpartnern die stimmungsvolle Atmosphäre des Ramadans mit ihren Gästen teilen konnten.

Allgemeine Infos zum Ramadan unter www.dmk-karlsruhe.de

Mehr zum Islam in Karlsruhe finden Sie in unserem Dossier!

Mehr zu: Ticker Islam Muslime Religion Ramadan Fastenbrechen DMK



Kommentare [166]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (1717 Beiträge) | 27.07.2012 06:44
    angenehm am islamischen Kulturgetümmel
    daß es nicht in Suff, Erbrochenem und Schlägerei endet wie deutsch volkstümliche Ansammlungen.

    Religion an sich ist nichtig wiederum an sich bringt die Menschheit erwiesenermaßen nicht weiter.

    Allein der Ausschluss von Frauen aus relevanten Funktionen zeigt, daß es sich hier wie da um müffelnde Männerclubs handelt.

    Und da sind sich Christen und Muslime dann doch wieder sehr ähnlich.
  • (9607 Beiträge) | 27.07.2012 21:22
    Jojojo ....
    Wohl noch nichts von Massenschlägereien gehört, wenn verfeindete Clans aufeinanderstossen? Ganz ohne Alkohol zwinkern

    Interessant grinsen
    //...daß es sich hier wie da um müffelnde Männerclubs handelt.//
    Also doch! Auch Beschnittene müffeln.
    Es geht nichts über die tägliche Anwendung von Wasser und Seife zwinkern
  • (1717 Beiträge) | 28.07.2012 09:56
    wobei der Islam da mehr hausieren geht mit dem Thema Reinlichkeit
    und - frei nach Darwin - dürften die größten Müffler sich durchsetzen.
    Der höheren sich entwicklenden Widerstandsfähigkeit gegen Infektionen sei Dank!
  • (8661 Beiträge) | 28.07.2012 10:46
    Kann man...
    ...sich auf diesem Folklore Fest eigentlich auch beschneiden lassen? So als Zeichen der Multikulturalität und gegen Rassismus? Neue Antifa-Parole: "Vorhaut ab - gegen Natsis!"
  • (8661 Beiträge) | 28.07.2012 16:14
    Die Entscheidung fällt schwer...
    ...welches Werkzeug man nehmen soll...



    ...wenn man eine ganze Sammlung hat!
  • (50 Beiträge) | 27.07.2012 07:34
    Muslimische Häppchen
    Ich hoffe,es ist den Damen der interreligiösen Delegation klar, dass sie in allen von Mullahs regierten oder kontrollierten Ländern nur mit Kopftuch oder Sack über dem Kopf am Iftar teilgenommen hätten. Selbstverständlich in einen Nebenraum und / oder nachdem Männer und Jungen gespeist haben.
  • (713 Beiträge) | 27.07.2012 10:29
    @Daxlander
    Ich weiss zwar nicht, woher Sie Ihre Weisheiten haben, aber wenn Sie mal die Satzung des DMK lesen würden, hätten Sie Ihren Kommentar so nicht geschrieben. Der DMK richtet sich nicht nach Gepflogenheiten "von Mullahs regierten oder kontrollierten Ländern .... ", die oft sowieso nicht islamisch gerechtfertigt sind. Die weiblichen Gäste im DMK sind jederzeit mit oder ohne Kopftuch willkommen und sitzen und essen selbstverständlich mit allen Mitgliedern und anderen Gästen zusammen und werden nicht in "einen Nebenraum" abgeschoben "nachdem Männer und Jungen gespeist haben".
    By the way: Bei diesem Treffen haben die Männer eingekauft und die Jungs die Tische gedeckt und die Räume dekoriert und die Frauen des DMK haben selbstverständlich mit den Gästen geredet.
    Oder wollten Sie einfach nur darauf hinaus, dass, wenn es irgendwann einmal in ferner Zukunft einen muslimischen Bundeskanzler geben würde, diese Einladungen des DMK sich zum Nachteil der Frauen entwickeln würden?
  • unbekannt
    (5089 Beiträge) | 27.07.2012 11:54
    Maria , kannst du überhaupt lesen,
    bzw. verstehen was du gelesen hast?
  • (682 Beiträge) | 27.07.2012 15:18
    Mann;
    klink´ Dich aus und fahr´dahin wo´s Wasser anschlägt!
  • (50 Beiträge) | 27.07.2012 12:38
    Muslimische Toleranz
    Ich beziehe meine Erkenntnisse aus den tatsächlichen Gegebenheiten. Überall dort wo ein Islamisches ' Rechts 'system herscht ist es vorbei mit den Menschenrechten. Beispiel Religionsfreiheit : Muslim wird man durch Geburt. Kommt man irgendwann zu dem Entschluss, dass man diesen Verein verlassen will droht einem die Todesstrafe. Nennen Sie mir bitte ein islamistisch regiertes Land in dem das nicht der Fall isi. Diese Liste läßt sich leider unendlich fortsetzen. Islam und Menschenrechte passen nur zusammen solange die Mullahs nicht an der Macht sind.
  • (713 Beiträge) | 27.07.2012 13:11
    @Daxlander
    Ich habe wirklich keine Lust tausendmal dasselbe zu schreiben. Wenn Sie keine Ahnung vom Islam haben, dann diskutieren Sie nicht darüber oder schulen Sie sich. Der Islam verlangt keine Todesstrafe, wenn man den "Verein" verlässt. Informieren Sie sich und schreiben Sie das Richtige oder lassen Sie es, es sei denn, Sie wollen Unfrieden stiften. Sozusagen "islamisch regierte Länder" kommen im Vergleich zu dem, wie es der Islam regeln würde, ganz schlecht weg.
  • (50 Beiträge) | 27.07.2012 13:25
    Religionsfreiheit
    Offensichtlich sind Sie völlig faktenresistend oder Sie haben eifach keine Ahnung wie es in islamistischen Staaten aussieht. Schön ist, dass Sie keine Lust mehr haben darum verbleibe ich mit einem Satz den man A. Einstein zuschreibt: Nur zwei Dinge sind unendllich das Universum und die Dummheit...
  • (713 Beiträge) | 27.07.2012 17:25
    @Daxlander
    Genau, Einsicht ist der beste Weg zur Besserung, aber dazu muss man intelligent sein, und anscheinend haben Sie da ein wenig Defizite.
  • (638 Beiträge) | 31.07.2012 15:44
    Syrien
    genau in Syrien soll ja jetzt ein toleranter Islamistischer Staat nach dem Sturz von Assad entstehen, so wie in Ägypten. Wie dann die Fernsehmoderatorinnen sich kleiden, konn man in der heutigen BILD
    (31.07.12) sehen. Oh welcher Fortschritt für die Frauen ! Nebenbei:
    manchen Politikerinnen die die schnelle Entmachtung Assads wünschen würde eine Burka auch gut stehen.
  • (3118 Beiträge) | 27.07.2012 13:27
    Dann erkläre mal
    den "real existierenden" Islam an der Regierung und
    den "eigentlichen, fortschrittlichen" Islam!

    Hat ein bisschen vom real existierenden Sozialismus und dem Sozialismus der Zukunft der Linken.
  • (1203 Beiträge) | 27.07.2012 15:19
    Da gibt es..
    ..besonders in den Kollektivstrukturen und des Gedankenguts der vollständigen Gleichmacherei(im Islam wohlgemerkt nur in Bezug auf alle Gläubige) gibt es speziell zwischen dem Sozialismus und dem Islam unwahrscheinlich viele Gemeinsamkeiten.

    Vor allem aber in ihrer(fast grenzenlosen) Verlogenheit sind diese quasi deckungsgleich.
    Wie zu Zeiten des Ostblocks das "real Existierende" durch eine Projektion ersetzt wurde...Gulags, Stasi oder Mauertote hätten natürlich alles nichts mit dem real existierenden Sozialismus zu tun, verleugnen Moslems bewusst Ehrenmorde, Frauenunterdrückung, Christenverfolgung oder zuletzt sogar die Scharia als nicht mit dem wahren Islam in direkter Verbindung zu stehen...
  • (713 Beiträge) | 27.07.2012 17:28
    @tipp
    Nein, sie leugnen es nicht aber sie wissen auch, dass das alles keine Sache des Islam ist. Nur leider kann man wenig dagegen tun, weil man hier keine Handhabe gegen Regierungschefs der sogenannten islamischen Länder hat.
  • unbekannt
    (8066 Beiträge) | 27.07.2012 17:43
    Nur eine kleine Zwischenfrage,
    mit welchem Recht massen Sie sich an islamisch regierte Länder, als "sogenannte islamisch regierte Länder" zu definieren?

    Wollen sie allen Ernstes als Nichtmuslima den Arabern erklären was der Islam ist und das sie den Islam falsch auslegen?

    Sorry Maria, ich schätze ihren Einsatz, aber Fakt ist dass Muslime jeder Rechtsschule und Strömung "Ihren" Islam nur in nichtmuslimischen Ländern frei ausüben können. Ansonsten verfolgen Muslime Muslime in islamischen Ländern. Vom traurigen Myanmar mal abgesehen.
  • (713 Beiträge) | 28.07.2012 04:08
    @mick
    Das maße ich mir an, weil ich Ahnung habe und mit islamischen Gelehrten diskutiere, die dieses bestätigen.
    Sind Sie nicht selbst auch der Meinung, dass es in keinem "islamischen" Land gerecht zugeht? Sie sind doch immer schnell dabei, wenn es um Menschenrechte geht, die in "islamischen" Ländern mit Füßen getreten werden. Nach Koran und Sunna wird die Frau nicht unterdrückt, aber finden wir das so ausgeführt in gewissen Ländern?
    Warum also werfen Sie mir meine Ausführungen vor?

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