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13.01.2016 07:00
 
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Moscheebau in Karlsruhe: "Mehrere Standorte im Gespräch" [151]

(Symbolbild)
Bild:(Rainer Jensen/Archiv)

Karlsruhe (Lydia Bilharz) - Der geplante Moscheebau in Karlsruhe war zuletzt in 2013 öffentliches Thema in Gemeinderat, Podiumsdiskussionen und einer Moschee-Ausstellung. Die Stadt Karlsruhe als auch die muslimische Gemeinde bemühten sich um einen Dialog untereinander als auch mit den Bürgern. Wie sind die aktuellen Planungen und was ist seither passiert?
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Im März 2013 wurde bekannt, dass die Türkisch Islamische Gemeinde zu Karlsruhe (Ditib), die Merkez Moschee in der Oststadt umbauen möchte. Grund sei die wachsende Gemeinde - die provisorischen Räumlichkeiten in der Käppelestraße seien nicht mehr ausreichend. Es folgte eine Bauanfrage bei der Stadt Karlsruhe, Podiumsdiskussionen, eine Moschee-Ausstellung sowie ein Kulturfest in der Ditib-Gemeinde in Karlsruhe.

Stadt und Ditib-Gemeinde Karlsruhe im Gespräch

Nach der Podiumsdiskussion im September 2013, zu der rund 100 Zuhörer erschienen sind, stellte sich nicht mehr die Frage ob, sondern wo und wie die Moschee in Karlsruhe gebaut werden soll. Uneinig war man sich bei den Fragen, wie genau die Moschee aussehen und welchen Standort sie haben soll. Die Ditib-Gemeinde äußerte den Wunsch auf Ihrem Grundstück in der Oststadt zu bauen, die Stadt machte indes deutlich, dass in Gewerbegebieten eigentlich keine religiösen Gebäude vorgesehen seien, "das sind Sondergenehmigungen", so Baubürgermeister Michael Obert vor zwei Jahren bei der Podiumsdiskussion. Und was hat sich seither getan?

Auf Nachfrage von ka-news, gab die Stadt Karlsruhe an, dass man mit der Türkisch Islamischen Gemeinde im Kontakt sei: "Auch jüngst hat es Gespräche gegeben", so eine Pressesprecherin der Stadt. Auch die Ditib bestätigt dies. Darüber hinaus äußern beide Seiten, dass mehrere Standorte in Karlsruhe für den geplanten Moscheebau im Gespräch seien. Wann die Entscheidung fallen wird, ist aktuell noch unklar. Entscheiden müsse letztlich die Türkisch Islamische Gemeinde, so die Stadt.

Öffentlichkeit soll beteiligt werden

Auch die Öffentlichkeit soll beteiligt werden: Die Stadt sieht nach ihrem Baugesetzbuch ein Bebauungsplanverfahren für das geplante Objekt vor. Dieses schafft per Definition dort Baurecht, wo auf Grund von zu erwartenden Interessenskonflikten, Spannungen möglich sind. Das Verfahren sieht weiter eine Beteiligung der Öffentlichkeit vor, die über die Planungsabsichten informiert und zur Stellungnahme aufgefordert werden soll.

Dass eine solche Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen ist, äußert auch eine Pressesprecherin der Stadt: "Es ist eine gute Tradition in Karlsruhe, die Bürger beispielsweise durch Bürgervereine an Entscheidungen teilhaben zu lassen. Das wird auch rechtzeitig für den geplanten Moschee-Bau erfolgen." Das dürfte geschehen, sobald die Stadt Karlsruhe und die Ditib-Gemeinde sich bezüglich des endgültigen Standorts für die Moschee, einig geworden sind.

Könnten Ängste einiger Bürger das Bauvorhaben gefährden?

Bei der Podiumsdiskussion in September 2013 waren auch die Ängste einiger Bürger vor einer Islamisierung, Bestandteil der öffentlichen Debatte: "Muslime expandieren nicht, sie werden sichtbar", sagte damals Derya Sahan, von der Ditib-Gemeinde Karlsruhe. Der Wunsch der Muslime nach einer repräsentativen Moschee sei Teil des Prozesses des "Heimischwerdens". Den regen Austausch mit den Karlsruher Bürgern, der auch von Kritik begleitet war, fasste Sahan, im September 2013 wie folgt zusammen: "Wir sprechen miteinander".

Ein Aspekt der über zwei Jahre später an Brisanz gewonnen hat: Der Zuzug von Flüchtlingen im vergangenen Jahr verschärfte die Debatte zusätzlich. Könnte die aktuell angespannte Situation im Land, das Bauvorhaben gefährden? "Ich denke nicht", meint Azal von der Ditib-Gemeinde zu Karlsruhe gegenüber ka-news. Die Beteiligung der Öffentlichkeit stehe aber noch aus und müsse abgewartet werden.

Auf die Frage nach dem Architekten, der das Projekt ausführen soll, hält sich die Ditib bedeckt: "Ja, es gibt einen Architekten, der für den Moscheebau vorgesehen ist", weiß Yusuf Azal von der Gemeinde Ditib, "Sobald der Standort feststeht und wir von der Stadt eine 100-prozentige Bestätigung bekommen, werden wir den Architekten für das Projekt bekannt geben."

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Kommentare [160]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (149 Beiträge) | 21.01.2016 15:41
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    Nein!
    und noch mal nein.

    Bis vor 3-4 Jahren hätte ich noch "ja" gesagt.
    Aber nun - definitiv "NEIN"

    Der Islamisierung darf kein Nährboden geboten werden. Basta.
  • (97 Beiträge) | 20.01.2016 23:20
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    Ich
    will hier keine Moschee, drum wähl ich AFD!
  • unbekannt
    (486 Beiträge) | 14.01.2016 20:18
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    Eroberungsfantasien
    Weiß hier eigentlich jemand was hinter der beliebten Namensgebung Fatih-Moschee (Ditib) steckt? Fatih-Moscheen gibt es nicht nur in in Kaiserslautern, Pforzheim, Mannheim..., Fatih ist einer der beliebtesten Moschee-Namen in Europa. Fatih heißt Eroberer und bezieht sich auf Mehmet II. Fatih. Lest mal nach wer dieser, von Staat- und Kirchenvertretern beklatschte ****************** war.
  • (400 Beiträge) | 14.01.2016 14:30
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    Bürgerentscheid !
    Ein Bürgerentscheid ist auf jeden Fall das gerechteste Mittel um zu sehen, wie die allgemeine Meinung zum Bau solcher Objekte ist. Sollte wieder über die Köpfe der betroffenen Bürger hinweggegangen werden befürchte ich das die Stimmung ggü Ausländern danach noch schlechter wird.
  • (215 Beiträge) | 14.01.2016 16:12
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    DAS VOLK IST KEIN RICHTER
    DAS VOLK IST ZU EMOTIONAL. DAHER WERDEN KEINE BÜREGRENTSCHEIDE ÜBERALL DURCHGEFÜHRT WEIL DIESE HÖHERES RECHT GGF. BRECHEN WÜRDE. DIREKTE DEMOKRATIE KANN SEHR GEFÄHRLICH SEIN. ICH FINDES ES AUCH SCHEISSE IST ABER SO.
  • unbekannt
    (486 Beiträge) | 14.01.2016 19:58
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    Und warum brüllst Du?
  • (287 Beiträge) | 14.01.2016 17:19
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    Ein Bürgerentscheid kann kein geltendes Recht brechen.
    Also erzählen Sie bitte keinen Schman. Bevor der Entscheid zur Wahl gestellt wird, wird auch die geprüft, ob er zulässig ist.
  • (59 Beiträge) | 14.01.2016 12:33
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    Ich bin dagegen...
    ....das hier in Buntland ein Moschee nach der Anderen gebaut werden soll.
  • (19 Beiträge) | 14.01.2016 13:48
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    @redaktion
    Ich hatten diesen Namensdieb schon darauf hingewiesen, es zu unterlassen. Muß ich mir diesen Identitätsklau gefallen lassen? Bitte reagieren sie!
  • (115 Beiträge) | 14.01.2016 11:10
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    Wie wärs
    Mit dem Turmberg? Mit nem ordentlichen Mineret und nem Powerlautsprecher. Schließlich gehört ja der Islam zu Deutschland und wir wollen alle was davon haben. (Ironie)
  • (3260 Beiträge) | 14.01.2016 10:14
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    Der ganze Artikel
    ist doch eigentlich für die Katz, weil die in der Überschrift angesprochenen angeblichen Standorte gar nicht genau genannt werden. Hauptsache Klickzahlen generieren.
  • unbekannt
    (216 Beiträge) | 14.01.2016 10:06
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    Im Namen Gottes
    Das ganze übel was in der Welt passiert. IS. Die Anschläge von Paris etc. etc. werden im Namen dieses Gottes geführt und dann soll auch noch eine Institution dafür HIER gebaut werden. Absolut schwer vermittelbar und nicht hinnehmbar.
  • (157 Beiträge) | 15.01.2016 01:57
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    "Dieses Gottes"? Juden, Christen und Muslime verehren den selben Gott.
    Nur über die Art der Verehrung sind sie uneins, und über die Interpretation der Texte, die ihnen als Wort Gottes gelten.
  • (498 Beiträge) | 14.01.2016 07:31
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    Bürgerentscheid statt Alibiveranstaltungen!
    ...damit nicht über die (wohl für dumm gehaltenen) Bürger hinweg entschieden wird, was in KA läuft.
  • (157 Beiträge) | 14.01.2016 20:23
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    Das ist rechtlich nicht möglich und gut so
    Zuallererst gehört zu Demokratie und Rechtsstaat zwingend immer auch der Schutz von Minderheiten. Des weiteren herrscht hierzulande Religionsfreiheit.

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass es möglich ist ein GG-konformes Gesetz zu verabschieden, dass es Bürgern erlaubt über Bauanträge von Dritten zu entscheiden.

    Genau ein solches bräuchte es hier aber um diese unsinnige Vorderung in die Realität umzusetzen.

    Zum Vergleich: Als Eigentümer eines Hauses habe ich ebenfalls keine rechtliche Handhabe gegen meinen Nachbarn, der ein neues Haus bauen möchte, so lange sich dieser in Rahmen des Bebauungsplanes bewegt.

    Wenn ein Bebauungsplan Gotteshäuser prinzipiell erlaubt dann darf gebaut werden und dann ist es egal ob es sich um eine Moschee, einen Krischna-Tempel oder um eine Kirche des fliegenden Spaghettimonsters handelt.

    Wie im Artikel beschrieben ist es ja genau deshalb so, dass der derzeitige Standort in einem Gewerbegebiet rechtlich problematisch ist.

    Gruss
  • (160 Beiträge) | 13.01.2016 23:17
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    Ohne Worte!
    http://www.lokalkompass.de/gevelsberg/kultur/die-letzten-deutschen-es-war-im-jahre-2030-d21221.html
  • (37 Beiträge) | 13.01.2016 23:01
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    Hab ich das richtig verstanden?
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  • (78 Beiträge) | 13.01.2016 19:46
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    3Jährige in Kamener Asylunterkunft sexuell missbraucht – Verdächtiger in U-Haft
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  • (54 Beiträge) | 14.01.2016 20:20
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    Rassisten posten hier auch Unsinn
    der überhaupt nichts mit dem Thema zu tun hat.
    Hauptsache gegen Ausländer hetzen.
  • (28 Beiträge) | 15.01.2016 01:34
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    Jaja, Ausländer wie ICH
    haben keinen solchen Handlungsspielraum. Ich bin nämlich integriert!

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