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Karlsruhe Achtung Autofahrer: Bauarbeiten für Ikea sorgen für Straßen-Sperrungen

Im Sommer kommenden Jahres will Ikea sein neues Einrichtungshaus an der Durlacher Allee eröffnen. Für den Neubau ist die öffentliche Erschließung an die Kanalisation erforderlich. Nach Aussage des Tiefbauamts beginnt die Baumaßnahme am Montag, 11. April, und dauert voraussichtlich bis Anfang Juli. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Karlsruhe hervor.

Verlegt wird ein Mischwasserkanal im Kreuzungsbereich Weinweg/Elfmorgenbruchstraße - in Teilbereichen auch in offener Bauweise. Die Arbeiten beginnen im Weinweg Nord und werden in mehreren Bauabschnitten in Richtung Elfmorgenbruchstraße Süd weitergeführt.

Je nach Baufortschritt kann es zu Sperrungen einer Fahrspur in der Elfmorgenbruchstraße kommen. Für mögliche Störungen bittet das Tiefbauamt um Verständnis. Der Fuß- und Radweg in der Elfmorgenbruchstraße sei von den Bauarbeiten nicht betroffen, heißt es in der Presseinformation.

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Ikea-Ansiedlung in Karlsruhe: Karlsruhe erhält einen Ikea: 2019 soll der Neubau am Weinweg eröffnet werden. Alle Infos rund um die Planung, Bau und Eröffnung von Ikea in Karlsruhe haben wir hier in unserem Dossier für Sie zusammengestellt.
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  •   suedoschtkarle
    (142 Beiträge)

    Toll, dann brauch ich...
    ...für meine Köttbullar, die Lachspaste, den Kaviar und die leckeren Haferkekse nicht mehr nach Walldorf fahren! Kurzer Fußweg, Möbel schauen, danach dort essen gehen, that's life in Karlsruhe now! Great!
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  •   barlou
    (2555 Beiträge)

    Ich rate mal...
    Ikea wird sich für diese ganzen vom Steuerzahler finanzierten Baumaßnahmen erkenntlich zeigen und einen oder sogar zwei Euro Steuern in Karlsruhe zahlen und reichlich Minijobs schaffen?
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  •   bingobongo
    (119 Beiträge)

    Erschließungskosten
    Nehme mal an, Sie haben noch nie gebaut.

    Natürlich zahlt das nicht der Steuerzahler.
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  •   Vector
    (808 Beiträge)

    IKEA
    zahlt durchaus Steuern, nur halt in Panama. zwinkern

    Spass ohne: Der Kamprad wurd ja grad 90, da kam kurz was im Radio. Das IKEA Firmengeflecht muss dermassen undurchdringbar sein, dass es wahrscheinlich keinen gibt der alles weiss. Dadurch 'vermeiden' die jegliche Steuern.
    Weiterhin ist immer mal wieder von fragwürdigen Produktionsbedingungen (kann gar nicht anders sein bei den Preisen) die Rede und dass Kamprad während des Krieges aktives Mitglied in mehreren nationalsozialistischen Organisationen war ist inzwischen auch kein Geheimnis mehr.
    Das gibt dem ganzen schon einen etwas unseriösen Touch. Ist natürlich kein Alleinstellungsmerkmal, ganz klar, aber eben auch kein Grund eine Ansiedlung von IKEA in irgendeiner Form zu feiern oder voller Begeisterung da hinzurennen.
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  •   andip
    (8123 Beiträge)

    IKEA
    mag seine Gesamteinnahmen in einem Briefkasten versteuern.
    Vor der hiesigen Gewerbesteuer können sie aber nicht dadurch drücken,dass die Firmenzentrale sonst wo ist, da dürfte schon ein par Euros mehr anfallen.
    Zum Thema Erschliessungskosten siehe unten.
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    (997 Beiträge)

    Nähe zu Diktatoren
    Gibt es bei Ikea schon. Schliesslich lässt Ikea u.a. in Weissrussland Frauen 12 Stunden am Tag zu Hungerlöhnen produzieren. Dafür kauft der Kunde in Walldorf dann die Komode Brimmes weiterhin zu Preisen wie vor zwanzig Jahren (abgesehen davon dass die Qualität früher stimmt und heute gerade mal einen Umzug mitmacht). Und dass Ikea in den 70ern seine Produkte von Häftlingen in der DDR produzieren ließ sagt auch einiges über diesen Konzern aus.
    Schön auch, dass sämtliche Zulieferer und Abholer unsere Strassen nun noch stärker schädigen werden - die Reparatur wird aus deutschen Steuermitteln finanziert (die ja leider leider keinen Cent von Ikea erhalten).
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  •   Vector
    (808 Beiträge)

    Die haben
    die Geiz ist geil Mentalität ja sozusagen erfunden.

    Es ist natürlich auch irgendwo klar, dass die Mehrzahl der menschen eben keine 5000 Euro für ein Sofa oder 2000 für einen Schrank bezahlen kann. Das ist ja genau wie beim Lebensmitteldiscounter, viele Leute MÜSSEN da einkaufen. Und ich bin zwar unbedeutend, aber zumindest für mich setze ich da einen Gegenpol und solange ich mir das noch leisten kann (und wer weiss wie lange das ist...) kaufe ich nicht bei Discountern. Und IKEA ist nichts anderes als ein Discounter, das Niveau ist auch nicht höher als bei Roller.
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  •   Avatar
    (997 Beiträge)

    Ausser dass
    bei Roller unzählige krankmachende Substanzen in den billigen Küchen für 300 Euro usw. gefunden wurden. Macht ja nix, sind ja nur Mensche die krank werden (das in Bezug auf die Politik die nichts unternimmt).
    Ich habe in den 80ern auch gerne bei Ikea eingekauft, ganz einfach weil ich kein Geld hatte für teuere Möbel, ausserdem war das Zeugs cool und sonst gab es ja nur Alteiche und so ein Zeug. Aber ich kaufe schon lange nichts mehr, auch keine Kleinigkeiten. Seit ich weiss dass Ikea in der DDR produzieren ließ und keine Steuern zahlt unterstüze ich den aladen nicht mehr. Aber die paar Leute, die nichts mehr kaufen gleichen die Massen an Kunden, die noch kaufen, nicht aus. Zumal Karlsruhe Studentenstadt ist. Und wenn man ein Geld hat fällt es schwer solidarisch zu sein.
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  •   Vector
    (808 Beiträge)

    Ein Ausgleich
    lässt sich da sicher nicht schaffen, aber wenn gar keiner mitmacht ist auch scheisse.
    Also wir sind doch schonmal zwei. grinsen
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  •   Mondgesicht
    (1515 Beiträge)

    Wenn denn nun
    wenigstens der Service auch immer besser wäre bei den anderen Möbelhäusern. Da habe ich schon Unglaubliches erlebt.
    Das gipfelte mal in der Aussage einer Verkäuferin, das betreffende Möbelstück könne nicht geliefert werden, da Ausstellungsstück. Auf meine Aussage, dass es nicht ins Auto passt, hieß es dann: Weisung der Geschäftsleitung. Als ich mich beschwert habe, ging es dann plötzlich doch.

    Bei so einer "Servicewüste" kann man dann gleich beim Möbeldicounter einkaufen. Schlechter kann es ja kaum werden.
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