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Karlsruhe Leuchten für Weltoffenheit: "Lichterlauf gegen Rassismus" setzt Zeichen

Der DGB Stadtverband Karlsruhe unterstützte den vom Deutschsprachigen Muslimkreis und dem Kulturbüro organisierte "Lichterlauf gegen Rassismus" mit einer Kundgebung am Samstag, den 19. März am Festplatz. Die Teilnehmer der gewerkschaftlichen Kundgebung liefen gemeinsam mit Lichtern zum Ständehaus. Laut Pressemitteilung will der DGB, dass vielen Karlsruhern "ein Licht aufgehe".

Die Veranstaltung wurde darüber hinaus unterstützt von der politischen Bürgerbewegung "Campact". Da die rassistischen Ressentiments besonders gegen Geflüchtete und Muslime in letzter Zeit verstärkt an die Oberfläche treten würden, würden sich viele gesellschaftliche Kräfte in Karlsruhe gegen Pegida, AfD und Co positionieren, heißt es in einer Pressemitteilung.

"Karlsruhe ist eine vielfältige, weltoffene, und tolerante Stadt", erklärt Roland Jung, Kreisvorsitzender der GEW Karlsruhe und Mitglied im DGB Stadtvorstand. "In Karlsruhe ist kein Platz für Hass und Hetze – wir wollen, dass noch mehr Karlsruhern und Karlsruherinnen dieses Licht aufgeht", so Jung weiter. Die Veranstaltung solle auch ein Zeichen an die Stadtverwaltung sein, ihr Engagement gegen Rassismus und rechte Hetze in Karlsruhe weiter zu vertiefen.

Gemeinsam mit den vielen teilnehmenden Organisationen, Einrichtungen und Vereinen wurde der diesjährige Lichterlauf zu einem starkes Signal gegen Ressentiments und Vorurteile gegenüber Geflüchteten, Migrantinnen und Muslimen. Zudem können die Lichter dieser Aktion Ausdruck für die Hoffnung sein, dass sich Tag für Tag mehr Menschen gegen Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit einsetzen, so die Pressemitteilung.

"Wir sind die Vielen, die zusammenhalten gegen Rassismus und Gewalt in unserem Land", so Jung weiter. Die Herausforderungen unserer Zeit können und müssen wir, laut Jung, gemeinsam lösen. "In dieser Zukunft leben wir an einem Ort, an dem Menschlichkeit und Gleichheit keine Grenzen kennen. Wir sind die Vielen, die zusammenhalten gegen Rassismus und Gewalt in unserem Land. Lasst uns gemeinsam gegen Rassismus und Gewalt auf die Straße gehen. Denn hinter verschlossenen Türen und in aller Stille können wir nichts ausrichten", so das Statement von Roland Jung, zum DGB Lichterlauf.

Online Wochen gegen Rassismus

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#gegenRassismus

Als reichweitenstärkstes Nachrichtenportal für Karlsruhe und die Region wollen wir ein Zeichen setzen: Im Rahmen der Karlsruher Wochen gegen Rassismus starten auf ka-news die Online-Wochen gegen Rassismus.
Unter www.ka-news.de/gegen-rassismuswerden wir vom 10. bis 23. März ausführlich über das Thema berichten.

Mit unserer Berichterstattung werden wir die Karlsruher Wochen gegen Rassismus begleiten. Darüber hinaus werden unsere Leser auf ka-news eigene Interviews und Hintergrundberichte rund um das Thema Rassismus finden. Unter dem Hashtag  #gegenRassismus  werden wir die Aktion in unseren sozialen Netzwerken auf Facebookund Twitter begleiten.
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Online-Wochen gegen Rassismus:
Ja zum Meinungsaustausch, nein zu Rassismus! Vom 10. bis 26. März werden wir mit den zweiten ka-news Online-Wochen gegen Rassismus ausführlich über das Thema berichten. Als Medienpartner begleiten wir die Karlsruher Wochen gegen Rassismus mit Berichten, Interviews und Hintergründen. Beteiligen auch Sie sich! Zeigen Sie Flagge mit dem Hashtag #gegenRassismus, etwa in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook!

Hier gibt es das gesamte Programm der Karlsruher Wochen gegen Rassismus zum Download.

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Kommentare (51)
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  •   sosiehtsaus
    (624 Beiträge)

    24.03.2016 08:14
    Zeichen setzen gegen Rassismus
    ist ja eine feine Sache. Finde ich gut. ABER es wäre dringend erforderlich HIER einmal ein Zeichen gegen ZENSUR zu setzen, Die vorauseilende Sperrung von Kommentarbereichen ist aus meiner Sicht ein Skandal. Hier kann es nur eine Antwort geben: Keinerlei Kommentarabgabe mehr - auch bei anderen Themen - bis diese Willkür endet! Die Redaktion wird dann sehr bald feststellen, dass auch die linken Kommentatoren ausbleiben, wenn sie keine Gegner mehr finden, mit denen sie sich streiten können. Letztlich sollte die Redaktion eines bedenken: ALLE HIER - auch die ungeliebten Vertreter der politisch rechten Seite (und da dürfte hier schon der konservative CDU/(vielleicht-bald -)CSU-Wähler dazu zählen) SICHERN HIER DIE WERBEEINNAHMEN!
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  •   Propagandahilfskraft
    (1061 Beiträge)

    24.03.2016 13:08
    Es gibt aber noch eine weitere Gruppe an Kommentaren ...
    ... welche gerne mal gelöscht werden. Das sind Kommentare die versuchen die Situation von anderen Seiten, welche definitiv auch nicht rechts oder rassistisch sind, zu beleuchten. So wurde der Brand in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft erst mal den Nazis zugeschoben.

    Mein Hinweis auf alternative Motive, welche bei Bränden in solchen Gebäuden statistisch wesentlich auffälliger als fremdenfeindliche Anschläge sind, wie Versicherungsbetrug, Vandalismus und/oder Nachlässigkeit wurden zuerst von einem Kommentator als krude, braune Verschwörungstheorie diffamiert, bei der Redaktion dann denunziert und dann von dieser gelöscht.

    Nach den letzten veröffentlichten Ermittlungsergebnissen der Polizei war der Täter ein mutmaßlicher Pyromane, unpolitisch und ohne nachgewiesene Verbindungen zu rechtem Gedankengut. Der gemeine Medienkonsument wird daher immer mehr abstumpfen ... glaubt doch keiner mehr ... Das ist dann wirklich gefährlich.
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  •   Zackenbarsch
    (220 Beiträge)

    24.03.2016 12:39
    Ich denke
    was ich will und was mich beglücket,
    Doch alles in der Still und wie es sich schicket.
    Mein Wunsch und Begehren kann niemand verwehren
    Es bleibet dabei: Die Gedanken sind frei!
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  •   md47
    (834 Beiträge)

    24.03.2016 13:15
    Bevor ich Ihren Kommentar
    gelesen hatte ist mir so durch den Kopf gegangen,das genau dieses Lied eigentlich unsere neue "Nationalhymne" werden müßte.
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  •   Landpomeranzen
    (53 Beiträge)

    24.03.2016 10:48
    Alles klar, selten so einen Mist gehört.
    (Unsanktionierter und damit wohl regelkonformer Comment - nachzulesen 2 Seiten weiter in diesem Thread)
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  •   sosiehtsaus
    (624 Beiträge)

    24.03.2016 09:48
    Nun, nachdem ich Ihren Kommentar gelesen hab, war ich
    auch nicht schlauer. Sie wissen's nämlich offensichtlich auch nicht. Also hab ich gegoogelt. Wikipedia sagt folgendes: "Zensur (lateinisch censura) ist der Versuch der Kontrolle der Information. Durch restriktive Verfahren ... sollen Massenmedien oder persönlicher Informationsverkehr kontrolliert werden, um die Verbreitung unerwünschter oder ungesetzlicher Inhalte zu unterdrücken oder zu verhindern." Und genau das passiert hier, wenn Kommentarbereiche gar nicht mehr erst geöffnet werden. Und wieder einmal ist es Ihnen nicht gelungen meine Aussage zu wiederlegen.
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  •   Badenser_CouchKardoffel
    (169 Beiträge)

    24.03.2016 11:14
    Zensur gibts HIER nicht. Zensur kann nur vom Staat ausgehen.
    Dies hier ist KEINE staatliche Institution, folglich kann es von ka-news auch keine Zensur geben.

    ka-news ist im Grunde eine private Homepage von ka-news, wo diese tun und treiben können (im Rahmen der Gesetze) was sie möchten.

    Es gibt KEIN verbrieftes RECHT für Irgendwen, daß sein/ihr Kommentar oder Leserbrief irgendwo abgedruckt oder veröffentlicht wird. DAS hat nämlich nichts mit Meinungsfreiheit oder Zensur zu tun.

    Meinungsfreiheit heißt NICHT, daß eine bestimmte Meinung abgedruckt bzw. veröffentlicht werden MUSS!

    ka-news kann mit den eingegangenen Kommentaren tun und lassen was sie wollen, WEIL KA-NEWS HIER DAS HAUSRECHT HAT!

    Selbst wenn ka-news nur "rechte" oder nur "linke" oder nur "christliche" oder nur "islamische" oder nur VfB-Stuttgart-Anhänger-Kommentare einpflegen und veröffentlichen würde, WÄRE DIES VOLLKOMMEN IN ORDNUNG, DENN DIES HIER IST PRIVATEIGENTUM VON KA-NEWS UND HABEN HAUSRECHT.

    Mein Vorschlag:wie bei SPON sämtliche Kommentare redaktionell erst checken.
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  •   sosiehtsaus
    (624 Beiträge)

    24.03.2016 16:23
    Schlecht informiert
    Nein, Zensur kann nicht nur vom Staat ausgehen. Wenn es in Wikipedia heißt, das Zensur "in der Regel nur vom Staat ausgeht, dann gibt's wohl noch andere Möglichkeiten.
    Was Ihre Aussage betrifft, KA-News sei eine "private Homepage" "wo diese treiben können was sie wollen" - hier erhebt KA-News selbst einen höheren Anspruch. Ich zitiere aus dem Artikel hinsichtlich der Kommentarregeln vom 13.01.2014: "...als Nachrichtenportal fühlen wir uns dem Recht auf freie Meinungsäußerung verpflichtet". Und das ist auch richtig so. Es spricht übrigens ja auch nichts dagegen, einzelne Kommentare zu löschen, aber bitte nicht gleich ganze Kommentarbereiche zu lassen. Bezüglich Ihres Kommentars ziehe ich mal folgende Bilanz: Vor dem Schreiben des Kommentars schlecht, bis gar nicht informiert...
    PS: Man sollte sich hier vielleicht weniger um den Begriff "Zensur" streiten, sondern eher mal die Vorgehensweise an sich hinterfragen...
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  •   Zackenbarsch
    (220 Beiträge)

    24.03.2016 12:36
    Haha
    So würden Sie bestimmt nicht reden wenn die Redaktion politisch rechts stehen würde.
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  •   Mondgesicht
    (1398 Beiträge)

    24.03.2016 09:00
    Zeichen setzen ist gar nicht notwendig
    Ich habe inzwischen den Eindruck, das Thema Kommentare erledigt sich bald von alleine. "Übers Ziel hinausgeschossen" lautet meine Interpretation.

    Schöne Ostern!
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