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Atomprotest in Karlsruhe: EnBW verweigert Annahme neuer Atommüll-Fässer [11]

Karlsruhe (ps/feb) - "Atommüll strahlt 100.000 Jahre - die Fässer rosten jetzt schon nach wenigen Jahren!" Unter diesem Motto haben Karlsruher Atomkraftgegner am Montag dem Karlsruher Energiekonzern EnBW neue und intakte Atommüll-Fässer überreichen wollen. Der Konzern habe jedoch die Annahme verweigert. Das teilten die Atomgegner in einer Pressemitteilung mit.
/region/karlsruhe/enbw-krise./Atomprotest-in-Karlsruhe-EnBW-verweigert-Annahme-neuer-Atommuell-Faesser;art6066,842106,B?bn=852004
EnBW Atomfass
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Atomkraftgegner vor der EnBW-Zentrale in Karlsruhe
Foto: (ps)

Nachdem verrostete Atommüll-Fässer nicht nur in Asse, Brunsbüttel und Krümmel, sondern jetzt auch im Atomkraftwerk (AKW) Neckarwestheim gefunden worden seien, brachte eine Gruppe von Karlsruher Atomkraftgegner neue Fässer zur EnBW-Zentrale in Karlsruhe.

Atomgegner fordern Stilllegung der AKWs in Baden-Württemberg

Leider habe die EnBW die Annahme der Fässer verweigert, so die Atomgegner. Unverrichteter Dinge mussten die AKW-Gegner daher wieder abziehen, allerdings mit dem Versprechen: "Wir kommen (immer) wieder - solange die EnBW auf Atomkraft setzt." Die Atomkraftgegner forderten zudem die sofortige Stilllegung der AKWs Philippsburg 2 und Neckarwestheim 2.

Die EnBW Kernkraft GmbH (EnKK) erklärte kürzlich, dass sie momentan an ihren Standorten eine Überprüfung von Fässern durchführe, die der Lagerung von schwach- und mittelradioaktiven Abfällen dienten. Hintergrund sei die Information über beschädigte Abfallfässer, die bei Inspektionen in einem Lager für radioaktive Abfälle im Kernkraftwerk Brunsbüttel festgestellt worden waren. Insgesamt lagern an den Standorten der EnKK rund 7.000 dieser Fässer. Bei den laufenden Überprüfungen wurde nun an einem mit Schlamm gefüllten Rollreifenfass am Standort Neckarwestheim Korrosion festgestellt, wie das Karlsruher Unternehmen mitteilt.

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Kommentare [11]
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  • unbekannt
    (1272 Beiträge) | 27.03.2012 14:23
    Bewerten: (0)
    Unglaublich
    Jeder Betrieb wird eigentlich dicht gemacht der seinen Müll nicht richtig Entsorgt. Es scheint, je größer der Betrieb desto mehr kann man auch durchgehen lassen. Denn die ENBW hängt ja tief in der Politik. So ist auch schon Retzo Schlauch hier ein und ausgegangen.

    Was passiert mit den Fässern, Enbw ?
    Wie wollen sie die Fässer rausholen ?
    Die Menschen die diesen Job machen werden eine kürzere Lebenszeit haben, siehe Tchernobyl.

    ENBW-Milliarden gescheffelt und die Menschen verraten und verkauft. Tolles Geschäftsmodel!
  • (138 Beiträge) | 27.03.2012 14:05
    Bewerten: (0)
    1000 Jahre
    strahlt das Zeug! Rund um Tschernobyl und Fukuschima sind jetzt riesige Gebiete unbewohnbar. Bei uns im Schwarzwald werden heute noch geschossene Wildschweine auf Radioaktivität untersucht. Und ihr macht euch lustig darüber das es nur 10 Hanselen waren, oder wir den (Atom)Strom vielleicht im Ausland kaufen. In Frankreich hatten sie auch schon mehrere "Zwischenfälle". Jeder der für Atomstrom ist soll seinen Atommüll bei sich im Keller lagern!!!
  • (887 Beiträge) | 27.03.2012 21:25
    Bewerten: (0)
    ja sicher, und das ist gut so
    denn im Schwarzwald gibt es genug natürliche Radioaktivität. Dieser natürliche Waldboden der dort liegt müsste in einem Kernkraftwerk ins Fass wandern. Darum ist es wichtig nicht nur Wildschweine zu prüfen sondern den gesamten Wildbestand. Was glaubts du WARUM es im Schwarzwald so viele Wildtiere gibt ? Na klaro, als Jäger würd ich die auch rennen lassen. Da kostet die Untersuchung mehr als der Verkaufspreis einbringt.
  • (2476 Beiträge) | 27.03.2012 14:25
    Bewerten: (0)
    1000 Jahre?
    wohl lieber Käsekästchen gespielt während des Physikunterrichts.
    Häng noch n' paar Nullen dran, dann klappt's vielleicht nicht mit dem Nobelpreis.
  • (1175 Beiträge) | 27.03.2012 12:50
    Bewerten: (0)
    Gut
    Gut, dass die die Fässer nicht angenommen haben... Das müsste jetzt sonst alles sicherheitstechnisch überprüft werden, ob das wirklich für Atommüll verwendbare Fässer sind. Mal abgesehen davon, dass man die erstmal von Sicherheitsfachleuten öffnen lassen muss um zu sehen, dass sie auch wirklich leer sind und einem beim Öffnen nicht um die Ohren fliegen.

    Dann is es doch billiger direkt beim vertrauenswürdigen Lieferanten zu bestellen.

    An der Tatsache, dass die Fässer auch wieder in eine paar Jahren rosten werden, können die Atomkraftgegner* übrigens auch nix ändern. Es sei denn sie setzen sich auf ihren Allerwertesten und entwickeln bessere Methoden zum Lagern des Mülls. Da könnten die Forschungsgelder eigentlich eine zeitlang sehr gut fließen... vorausgesetzt, dass es nicht schon bessere Fässer gibt.

    *Das fehlerhafte Wort Atomkraft wurde statt Kernkraft verwendet, weil sich die Aktivisten so bezeichnen.
  • (5582 Beiträge) | 27.03.2012 12:54
    Bewerten: (0)
    die
    haben keine zeit um nach lösungen zu suchen. die schreien lieber und protestieren gegen alles und jeden!
  • (5582 Beiträge) | 27.03.2012 12:29
    Bewerten: (0)
    hehe
    hab sie auch da stehen sehen. waren glaubeich keine 10 hanselen...
  • (269 Beiträge) | 27.03.2012 12:51
    Bewerten: (0)
    Lieber...
    10 vernünftige Hanselen als auch nur 2 so Glugscheißer wie Du und tomkscole.
    Wichtig was die 10 Hanselen da tun. Sehr wichtig.
  • (5582 Beiträge) | 27.03.2012 12:53
    Bewerten: (0)
    ha jo,
    so siehts aus! wenn zu protesten aufgerufen wird und es kommen 10 haben die auch recht! nicht die rausende wo fern bleiben. is schon klar grinsen
  • (224 Beiträge) | 27.03.2012 12:28
    Bewerten: (0)
    abschalten???
    wer hat nur so viel Zeit unter der Woche zu demonstrieren?? Bezahlte Studenten, Rentner!!! Fordert ruhig weiter die letzten beiden AKWs abzuschalten, dann kaufen wir noch mehr Atomstrom im Ausland ein. Glaubt ihr dieser Lüge eigentlich wirklich, dass das abschalten in Deutschland von regenerativer Stromerzeugung ersetzt wird. HAhahahahahah
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 27.03.2012 11:41
    Bewerten: (0)
    Tja, liebe EnBW,
    so sieht Souveränität aus!
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