Untere Hub: Durlacher Vereine schicken Antrag an Fraktionen
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Karlsruhe (ps/fred) - In einem Brief an alle Fraktionen haben sieben Durlacher Vereine und eine Schule jetzt ihr Anliegen formuliert, auf der Unteren Hub einen naturnahen Sport-und Freizeitpark zu bauen. Sie sehen eine erhebliche Gefahr für die Aufrechterhaltung des Vereinssports, sollte der Freizeitpark nicht gebaut werden.
"Die Zukunft des Sports liegt auf der Unteren Hub, ein dort geschaffener naturnaher Sport- und Freizeitpark bietet die idealen Voraussetzungen dafür, dass die Schulen ihre gesellschaftlichen und sportlichen Aufgaben erfüllen, sowie Bürgerinnen und Bürger aller Generationen stadtnah Erholung finden können", steht es in dem Brief. Die unterzeichnenden Vereine, Schulen und der Ortschaftsrat hätten daher unabhängig voneinander eine Liste unumgänglicher Maßnahmen erarbeitet.
Sport- und Veranstaltungseinrichtungen wie eine Mehrzweckhalle, Sportflächen und einen Kunstrasenplatz schaffen, eine zeitgemäße Infrastruktur durch Flutlichtanlage, Umkleide- Wasch- und Duschanlagen zu erstellen als auch diese zu finanzieren sind nur einige Punkte, die die Vereine in dem Schreiben aufführen.
Bis 2012 kann noch überbrückt werden
Der Ortschaftsrat Durlach habe sich mehrfach mit dem Gelände der Unteren Hub beschäftigt und einstimmig für eine Realisierung ausgesprochen, auch die Bürgerinitiative Untere Hub, der Bürgerverein Durlach und Aue würden das Vorhaben begrüßen.
Da das Gelände im Bereich Untere Hub zu rund 70 Prozent im Stadteigentum liege, könne eine entsprechende Umlegung sofort in die Wege geleitet werden. Alle Beteiligten gehen davon aus, dass spätestens im Laufe des Jahres 2012 zum Saisonbeginn 2012/2013 der Spiel- und Sportbetrieb im Sport- und Freizeitpark Untere Hub aufgenommen werden könne.
"Die Beteiligten sehen sich höchstens bis 2012 in der Lage, durch Kooperationen und Interimslösungen die prekäre Situation in der Vereinsarbeit, bei der Jugendarbeit und bei der Zielerreichung zu überbrücken", betonen die Antragsteller in dem Brief.
Überschuss zugunsten des städtischen Haushalts
Die Verwertung des jetzigen Geländes von ASV und DJK Durlach zwischen Alter Weingartener Straße und Pfinz sollte, so die Verfasser, als Budget für die Umsetzung des Parks ausreichen. "Durch Einbeziehung des Areals des Tennisclubs Durlach könnte sogar ein Überschuss zugunsten des städtischen Haushalts erzielt werden."
An dem Brief beteiligten sich der ASV Durlach, die Turnerschaft, die Friedrich-Realschule, das Organisationskommitee Fastnacht, DJK Durlach, der Tennis-Club, die Bürgerinitiative Untere Hub und Lyra. Sie appelieren an die zuständigen Empfänger, die Bürgermeister sowie sämtliche Fraktionen, eine positive Stellungnahme zu geben.




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