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21.08.2012 16:31
 
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Brunnen an der Durlacher Turmbergbahn: "Alter Bekannter" sprudelt wieder [4]

Karlsruhe-Durlach (hhs) - Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen darf sich Durlach über einen neuen Trinkwasserbrunnen freuen. In diesem Fall ist es jedoch ein "alter Bekannter": Jener Brunnen nämlich, der während der Renovierung der Talstation der Turmbergbahn verschwunden war.
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Brunnen
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Der neue Brunnen an der Talstation der Durlacher Turmbergbahn wird enthüllt von Thomas Rössler Harald Rosemann, Professor Dietrich Maier und Walter Casazza.
Foto: hhs

Nun hat die Markgrafenstadt also ein echtes Stück "Durlacher Geschichte" wieder. Der Brunnen stammt aus dem Jahr 1860 und stand vermutlich einmal in einem Hinterhof in der Amthausstraße. Nun fließt aus ihm frisches, kühles Trinkwasser für die Wanderer und Ausflügler, die den Durlacher Turmberg erklimmen wollen.

Am Dienstag wurde der Brunnen von Harald Rosemann, Geschäftsführer der Stadtwerke Karlsruhe, Walter Casazza, Geschäftsführer der VBK, Professor Dietrich Maier von der Europäischen Brunnengesellschaft und Thomas Rößler vom Stadtamt Durlach offiziell enthüllt und in Betrieb genommen. "Ich freue mich einfach, dass wir es geschafft haben, den Brunnen gerade zu dieser heißen Jahreszeit wieder in Betrieb zu nehmen. Gerade jetzt können alle, die auf den Turmberg fahren oder laufen, eine Erfrischung bestens gebrauchen", erklärte Harald Rosemann in seiner Ansprache.

Touristen aus ganz Europa freuen sich über frisches Trinkwasser

Walter Casazza schloss sich seinem Vorredner an und freute sich, dass "der Brunnen nun wieder in altem Glanz erstrahlt". Thomas Rößler wies auf die bewegte Geschichte des Brunnens hin, und darauf, dass er vor acht Jahren an der Turmbergbahn aufgestellt wurde, darauf, dass er während der Bauarbeiten and der Talstation vor etwa zwei Jahren abgebaut wurde und dass sich seither der Durlacher Ortschaftsrat vehement für einen Wiederaufbau einsetzte.

Gleich während der feierlichen Inbetriebnahme wurden Touristen aus ganz Europa, die auf dem Weg hinauf auf den Turmberg waren, mit frischem Trinkwasser versorgt. Sie alle zeigten sich begeistert von der tollen Idee und nahmen das erfrischende Angebot dankend an.

Mehr zu: Ticker "Stadtwerke Karlsruhe" Brunnen Turmbergbahn Turmberg



Kommentare [4]
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  • (425 Beiträge) | 22.08.2012 09:04
    Alter Bekannter sprudelt wieder...
    ...dafür wurde ein ebenso alter Bekannter quasi trockengelegt: Der Brunnen am ehemaligen Wasserwerk. Umso betrüblicher, da das Design des dafür neu errichteten Brunnens an der Karlsburg so gar nicht ins Durlacher Stadbild passt. Aber über Geschmack lässt sich bekanntlich nicht streiten...
  • (645 Beiträge) | 22.08.2012 10:06
    Bergbahnverlängerung
    der Brunnen ist auch nötig, denn bevor man mit der Bergbahn fahren kann, muss erst ein steiles Stück Weg zurück gelegt werden. Das kostet nicht nur Kraft, sondern macht in der auch Tat durstig. Die Verlängerung der Bergbahn ist schon längst überfällig, aber die VBK wehren sich vehement. Vielleicht steckt auch der Tunnel- Heinz dahinter, der alles Geld für die Ubahn braucht. Jedenfalls Casazzas Ausreden vor dem Ortschaftsrat, eine Verlängerung wird sehr teuer, ist schon blamabel. Wie teuer ist den teuer ?
  • (425 Beiträge) | 22.08.2012 11:21
    Wasserreserve
    Immerhin konnte man sich am Brunnen des ehemaligen Wasserwerkes einen Vorrat vom kühlen Nass in Flaschen abfüllen. Das ist leider am neuen Brunnen an der Schloßplatzhaltestelle ein Ding der Unmöglichkeit. Selbst das Trinken aus diesem Brunnen ist etwas unkomfortabel. Anders als bei Brunnen, an denen ein Knopfdruck genügt, um den Strahl in die Höhe schiessen zu lassen, befindet sich ein solcher Knopf erst gar nicht an dem Brunnen. Knapp über Wasserausstrom ist der Durstige bemüht, etwas Wasser in den Mund oder die Handflächen zu bekommen. Irgendwie - so scheint mir - ist dort etwas platziert worden, um eben etwas platziert zu haben...
  • (135 Beiträge) | 22.08.2012 17:01
    Die Bergbahn
    sollte wenige Jahre nach dem Bau zur Grötzinger Straße verlängert werden. Daher auch der breite Mittelstreifen der Bergbahnstraße.

    Die Besitzer und Bewohner der mittlerweile erbauten Häuser wehrten sich gegen die Verlängerung, damit ihnen niemand "in die Fenster" gucken konnte.

    Wie man sieht, gab es schon damals "NIMBY's.
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