Karlsruhe "Das Fest": Bands bestätigen Monsterstimmung

Während die "Fest"-Fans schon wieder im nassen Alltag versinken, klingen in so manchen Köpfen noch immer die Klänge der "Fest"-Bands nach. Auch die ka-news-Leser waren trotz Regen und 5 Euro Eintritt restlos begeistert von der Karlsruher Kultveranstaltung. Und wie war es für die Bands, die an den drei "Fest"-Tagen auf der Hauptbühne auftreten durften? ka-news hat nachgefragt.

"Das war für uns kein Alltagsauftritt, vor allem nicht auf einer solchen Bühne" erzählen die Jungs von Le Grand Uff Zaque. Mit der Festatmosphäre sind die fünf Herren und eine Dame bereits bekannt. Schon einmal machten sie die Zeltbühne zu ihrer Domäne. Vergangenen Sonntag ging es dann erstmals auf die Hauptbühne. Damit reihte sich die Karlsruher Band zu Musikgrößen wie die Fantastischen Vier, Faithless und Seeed ein.

"Lust und Bock auf das Konzert"

Angetan war die Jazzband mit dem Faible für Drum & Bass und Hip-Hop vom vielen Platz auf der großen Bühne. "Wir haben uns extra eine Dance Crew als besondere Aktion dazu geholt. Die haben einen Monat lang für den Auftritt geübt und waren dann echt toll."

Bedanken möchten sich die Musiker besonders beim Publikum. "Man hat echt gemerkt wie gut das Publikum drauf war. Die hatten absolut Lust und Bock auf das Konzert. Das war super, wie die mitgemacht haben."

Genauso viel Spaß hatten die Monsters of Liedermaching, die bei den "Fest"-Gängern zum Publikumsliebling avancierten. Bevor sie auf ihren Bierbänken auf der "Fest"-Bühne Platz nehmen konnten, hatten die Nordlichter eine unfreiwillige Stadtrundfahrt durch die Fächerstadt unternommen und dabei auch gleich die badische Gastfreundschaft kennengelernt.

"Einfach Irrsinn! Zu groß!"

Auch für die Monsters war der Auftritt alles andere als alltäglich. "Das Größte überhaupt aber ist der Platz mit seinem Hügel, auf dem sich bestimmt 50.000 Menschen stapeln. Einfach Irrsinn! Was haben wir hier verloren? Zu groß! Zu groß!" schreiben die Monsters im Tourtagebuch auf ihrer Website.

Wie andere Bands vor ihnen ist die riesige Bühne auch für Monsters of Liedermaching gewöhnungsbedürftig. "Diese kilometerhohe weite Bühne mit etwa drei Milliarden Lampen und Lichtern, einer Tribüne an der Seite, Monitoren und Wellenbrechern davor wird nun von sechs Kerlen besetzt, die mit Bier und Bierbank in die Mitte der endlosen Weiten ötteln und sich da im Halbkreis zusammenkuscheln."

"Geiler Gig!"

Und einen Dank sprechen die Gitarrenvirtuosen auch aus: "Vielen Dank an Euch alle, Mitarbeiter wie Publikum, es war toll, mitmachen zu dürfen."

Selbst für Stanfour, die bei der Unterstützung von Künstlern wie A-ha, Bryan Adams und Pink bereits auf den Brettern, die die Musikwelt bedeuten, stehen durften, war es ein tolles Erlebnis: "Sehr geiler Gig in Karlsruhe bei 'Das Fest'! Danke an die vielen Menschen, die gekommen waren! Wir hatten eine großartige Zeit!"

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