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Karlsruhe Das Fest 2017: Kein Grund für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen

Nach Randale und sexuellen Übergriffen auf dem Schorndorfer Volksfest sehen die Veranstalter von Das Fest in Karlsruhe keinen Anlass für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen. "Unser Besucherprofil unterscheidet sich deutlich von dem in Schorndorf", sagte am Dienstag der Sicherheitsbeauftragte des Open-Air-Festivals, Markus Wiersch.

Bei Das Fest handele es sich um ein Familienfestival. "Das ist keine Abifeier, die ausufern könnte." Bereits nach den Übergriffen in der Silvesternacht 2015/2016 in Köln habe man Konsequenzen gezogen. Das Personal sei aufgestockt und zusätzlich geschult worden. Gehwege rund um das Veranstaltungsgelände seien ausgeleuchtet. Dem Koordinator zufolge sorgen mehrere hundert Menschen auf dem Areal für Sicherheit. Das seit vergangenem Freitag stattfindende Vor-Fest lief demnach bislang ohne Zwischenfälle.

Am Wochenende war es in der schwäbischen Stadt Schorndorf zu Randale und sexuellen Übergriffen gekommen. Polizei und Oberbürgermeister hatten von Gewalt gegen Polizisten aus einer Gruppe von etwa 1.000 jungen Menschen heraus in der Nacht zum Sonntag berichtet. Das Fest findet an diesem Wochenende statt. Die Verantwortlichen rechnen mit Hunderttausenden Besuchern.

Das Fest

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Kommentare (32)
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  •   Joerg_Rupp
    (1837 Beiträge)

    20.07.2017 10:11
    Ich wollte es nicht vorenthalten
    "Der erste Eindruck war dramatisch: Etwa 1000 junge Menschen hätten auf einem Volksfest in Schorndorf randaliert - so konnte man die erste Pressemitteilung der Polizei verstehen. Jetzt stellen die Behörden klar: Es war eine Gruppe von 100 Menschen. "
    Steht heute so in der Zeitung

    Und dann haben sich diese Migranten auch noch mit einem Deutschen solidarisiert!
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  •   yokohama
    (3049 Beiträge)

    19.07.2017 06:22
    Was
    soll man denn noch tun, um das Fest sicherer zu machen? Die Taschenkontrollen am Einlass haben sich bewährt, Polizei und Security sind überall anzutreffen, das Publikum war in den vergangenen Jahren völlig friedlich und auf vorbildliche Weise rücksichtsvoll. Ich kann drei Tage lang barfuß übers Gelände laufen und muss mich weder vor Glasscherben sorgen noch dass mir jemand auf die Zehen tritt. Niemand pöbelt den anderen an, niemand schreit und randaliert, niemand wälzt sich alkoholisiert am Boden. Es ist ein Familien- und Hippiefestival.
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  •   Joerg_Rupp
    (1837 Beiträge)

    19.07.2017 08:04
    gewesen
    das ist ein Hipster-Festival geworden. Mit Kommerz im Vordergrund. Friedlich und weitgehend scherbenfrei allerdings ist es
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  •   peddersenn
    (690 Beiträge)

    19.07.2017 15:47
    ...ich frage mich....
    ...bei allem Verständnis, worin beim Fest Hipstertum (oder Hippietum) besteht. Und warum man mit solchen Schubladen hausieren geht. Und warum das irgendwie zu werten sein sollte.

    Ich hab das Fest von Anfang an mitgemacht - und ja, wir waren damals (10 Jahre verspätet) im Woodstockfilm. Hippies waren wir trotzdem nicht - die gabs wohl auch in KA nie. Nur Menschen, die sich normal rücksichtsvoll verhielten.

    Das ist ne Anforderung, die aus dem zivilisierten Miteinander resultiert. Und nix mit Kommerz, mit Schubladen und mit Hippie vs Hippster zu tun hat.

    Weil für Rechts- und für Linksaussen gilt: man verhält sich höflich, zuvorkommend und stilvoll. Und da ist es egal, welche Farbe das Parteibuch hat oder welcher Stempel von aussen auf die Lebensweise gedrückt wird.
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  •   Ozeiger
    (988 Beiträge)

    19.07.2017 11:39
    Soviel
    Realitätssinn hätte ich ihnen jetzt echt nicht zugetraut. grinsen
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  •   Karlsruher1986
    (395 Beiträge)

    18.07.2017 20:45
    Kein Grund für erhöhte Sicherheitsvorkehrungen!
    ABER WARUM?

    Weil......Bereits nach den Übergriffen in der Silvesternacht 2015/2016 in Köln habe man Konsequenzen gezogen. Das Personal sei aufgestockt und zusätzlich geschult worden. Gehwege rund um das Veranstaltungsgelände seien ausgeleuchtet. Dem Koordinator zufolge sorgen mehrere hundert Menschen auf dem Areal für Sicherheit. 

    Also bestehen doch erhöhte Sicherheitsvorkehrungen! Und einen Grund muss es ja geben, dass "mehrere hundert Leute" für Sicherheit sorgen.

    Jetzt bin ich aber verwirrt. Was machen die Medien wieder mit mir.
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  •   peddersenn
    (690 Beiträge)

    19.07.2017 15:55
    NATÜRLICH....
    ...sind erhöhte Sicherheitsvorkehrungen nötig.

    Früher waren die Ziele von Terroristen Politiker und andere Problemverursacher - und nicht der normale Festivalbesucher.
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  •   stefko
    (1782 Beiträge)

    19.07.2017 09:26
    So ein kurzer Text verwirrt Dich?
    Ohje ... aber um - extra für Dich - das Ganze etwas zu entwirren:
    Die aktuellen Sicherheitsvorkehrungen wurden in der Tat im letzten Jahr, bzw. den letzten Jahren erhöht. Unter anderem nach den Vorfällen in Köln (siehe Satz 2 & ff.).
    Der erste Satz des Teasers sagt, dass die Vorfälle in Schorndorf keinen Einfluss auf das aktuelle (und wahrscheinlich zukünftige) Sicherheitskonzept des Festes haben.
    Merke: Perfekt != Präsens != Futur
    Ich hoffe ich konnte helfen zwinkern
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  •   Shmuel_K
    (162 Beiträge)

    19.07.2017 02:02
    Bei allen gängigen Großveranstaltungen
    sind Taschen, die größer als das DIN A4 Format sind, nicht mehr zugelassen. In KA sieht man dem sehr entspannt entgegen. Wenn es nachher rummst, ist es eh wieder keiner gewesen. Eine privatgesellschaftlche Veranstaltungsgesellschaft hätte bestimmt schon Auflagen vom Amt, hier klare Richtlinien zu schaffen.
    Ich will nur noch einmal das Ariana Grande Konzert in Erinnerung rufen.
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  •   Malerdoerfler
    (3502 Beiträge)

    18.07.2017 22:54
    Die Medien
    machen dir en X für en U.
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