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Karlsruhe Direktkandidat Marc Bernhard: Karlsruher sollten mich wählen, weil ...

Am 24. September wird der neue Bundestag gewählt. In Karlsruhe kämpfen die Kandidaten um den direkten Einzug in das Parlament. Hinter welchen Namen sollen die Karlsruher in der Wahlkabine ihr Kreuz setzen? ka-news hat die Karlsruher Direktkandidaten zur Bundestagswahl im Porträt. Heute: Marc Bernhard (AfD).

Von Montag bis Samstag wird jeden Tag ein Direktkandidat für den Stadtkreis Karlsruhe im ka-news-Porträt vorgestellt. Die Kandidaten werden in alphabetischer Reihenfolge präsentiert. Berücksichtigt werden alle die Kandidaten alle Parteien, die aktuell im Deutschen Bundestag vertreten sind. Das sind CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie Die Linke. Zudem wurden die Kandidaten der Parteien berücksichtigt, die bei den repräsentativen Umfragen im August mindestens drei Prozentpunkte erreichten.

Herr Bernhard, was war Ihr Impuls, in die Politik zu gehen?

"Ich war schon sehr lange - seit 1991 - bei der CDU politisch aktiv, unter anderem 13 Jahre als Gemeinderat. Ich habe mich dann aber bewusst gegen die aktive Politik entschieden- und stattdessen eine Karriere in der Wirtschaft eingeschlagen.

Vor vier Jahren, Ende 2013, habe ich festgestellt, dass in unserem Land viel im Argen liegt und es ein grundsätzliches Demokratiedefizit gibt: Die Menschen in unserem Land dürfen nur alle vier Jahre ihre Stimme abgeben und werden ansonsten nicht gefragt. Daher ist es mir wichtig, mich für mehr direkte Demokratie in unserem Land zu engagieren."

Was ist das Erste an das Sie denken, wenn irgendwo das Wort "Karlsruhe" fällt?

"Zuhause."

Bitte beenden Sie folgenden Satz: Karlsruher sollten mich wählen, weil ...

"…ich als Karlsruher Stadtrat sehr gut weiß, wo hier in Karlsruhe der Schuh drückt, und weil ich aufgrund meiner Erfahrung auch weiß, dass die entsprechenden Probleme nur im Bund zu lösen sind und welche Schritte im Einzelnen erforderlich sind. Außerdem will ich als Bürger Politik für uns Bürger machen. Sollte ich gewählt werden, werde ich daher immer ein offenes Ohr für die Bürger meiner Stadt haben. Mein Wahlkreisbüro will ich so organisieren, dass die Bürger unserer Stadt dort jederzeit Gehör finden werden - von Bürger zu Bürger - und so ein direkter Draht der Bürger nach Berlin besteht."

Steckbrief

Name Marc Bernhard
Alter 45
Geburtsort Reutlingen
Wohnort/Stadtteil Karlsruhe Neureut
Familienstand geschieden, zwei Kinder
erlernter Beruf Rechtsanwalt und Betriebswirt
aktuelle Tätigkeit Geschäftsführer eines Karlsruher IT-Unternehmens
Im Bundestag seit -
 

Wie stehen die Karlsruher Direktkandidaten zu den Themen Asylpolitik, Diesel-Gate, Energiewende, Europa, Lobbyismus und Verkehr? Die Stellungnahmen von Marc Bernhard (AfD), Michel Brandt (Die Linke), Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Theurer (FDP) und Ingo Wellenreuther (CDU) gibt es ab kommenden Montag, 11. September, in der ka-news-Reihe "Zum Thema".

Mehr zum Thema
Bundestagswahl 2017 in Karlsruhe: Infos und Ergebnisse der Bundestagswahl 2017: Im Dossier zur Wahl des Deutschen Bundestages am 24. September 2017 sammeln wir die gesamte Berichterstattung rund um die Bundestagswahl 2017. Außerdem: Infos zu den Kandidaten aus Karlsruhe Ingo Wellenreuther (CDU), Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Grüne), Michel Brandt (Linke), Michael Theurer (FDP) und Marc Bernhard (AfD).


Alle Ergebnisse aus Karlsruhe und Baden-Württemberg gibt es ab Sonntag im ka-news-Wahlportal: ka-news-Wahlportal

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Kommentare (39)
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  •   Messer
    (244 Beiträge)

    in der CDU nichts geworden
    probierts hier einer bei der AfD, solche sogenannten "Politiker" sind einfach nur zum kotzen, die stehen in Wirklichkeit für überhaupt nichts außer ihrer nar­ziss­tischen Karrieresucht traurig
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  •   silberahorn
    (9292 Beiträge)

    Interessante Diskussion,
    die sich hier ergab, weil ich das Thema der direkten Demokratie angeschnitten hatte.
    Manipulationen sind immer möglich. Deshalb möchte ich Profis, die im Austausch mit anderen sehr erfahren Personen bei einem Entscheidungsthema zu einem Ergebnis kamen. Fehler können auch dort passieren, aber es ist klarer, wer dafür haftet. Nimmt man zur Unterstützung einer Position jedes Mal die Bürgermeinung dazu, dann kann mit geschickter Formulierung bei der Fragestellung herauskommen, dass die vom politischen Entscheider favorisierte Haltung gewinnt. Wer haftet dann? Profis jeder Art sind versichert und Versicherungen könnten finanziell beteiligt werden.
    Zu oft endet das Thema Kostenexplosionen damit, dass angeblich „der Steuerzahler“ die Kosten trägt. Das wird auch bei mehr Mitbeteiligung der Fall sein. Alle vier Jahre Profis zu wählen reicht mir, wenn ich mitdenken und offen darüber reden darf, was sich in der Zeit aufbaut und wer als nächste Politikergeneration heranwächst.
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  •   Deisyy
    (202 Beiträge)

    ein aufrechter Teutscher-Warmduscher
    zwinkern grinsen
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  •   Timmy78
    (133 Beiträge)

    Also meine Stimme
    hat Marc Bernhard sicher, die AfD selbstverständlich auch.

    Wer am Freitag in der Europahalle war, wird mit mir darin übereinstimmen, dass die Herrschaften von den BNN offensichtlich von einer anderen Veranstaltung berichtet haben.
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  •   Forenphantom
    (26 Beiträge)

    ... weil sich sich dann weiter ins gesellschaftliche Abseits manövrieren.
    Außerdem wird gemunkelt, dass die Partei "Die Partei" hinter der AfD steckt, was sie erst nach der Bundestagswahl kundtun wird. Man sollte also besser sicher gehen und die Stimme nicht an die AfD verschenken.
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  •   kuba
    (859 Beiträge)

    Wer heute die BNN gelesen hat, weiß welches Geistes Kind der ist
    Da hat er sich mit der Frau Storch verbündet, die nun überhaupt nicht ihre Herkunft aus einer bekannten Nazifamilie verleugnet, weil sie noch immer in dieser Welt lebt. Wer Gutmenschen verteufelt, wie Herr B. der muss ja wohl zwangsläufig ein Schlechtmensch sein. Wer Leuten wie dem Meuthen hinterher rennt, der in Karlsruhe zuviele fremdländische Menschen gesichtet hat und der einen Zuschuss für Gurs, dem KZ der Nazis, ablehnt. der ist wohl als rechtsradikal zu bezeichnen. Das muss ja eine seltsame Firma sein, die so einen als Geschäftsführer verträgt.
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  •   Eine_Armlaenge_Abstand
    (527 Beiträge)

    Sie irren, und zwar gewaltig.
    Herkunft verleugnen? Sind Sie ein Rassist?

    Wann sind Sie das letzte Mal am Euro vorbei gelaufen?

    An der Haltestelle rumlungernde Vierer- oder Fünferbanden junger afrikanischer Männer?

    Bekopftuchte Frauen mit Kinderwagen wo man nur hinguckt.

    Multikulti ist ja schön und gut. Aber mir wird es so langsam zuviel.
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  •   nixblicker
    (324 Beiträge)

    HUCH
    Darf man sowas wirklich schreiben?Selbst die Gedankenpolizei ist gegen sowas,bitte träumen sie ausschließlich von einer schönen bunten Welt!
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  •   kritiker_2014
    (241 Beiträge)

    Das die BNN eine
    CDU nahe Zeitung ist,ist allgemein bekannt.
    Schon die Überschrift "Feldzug gegen Gutmenschen" zeigt die geistige Haltung der BNN.
    Was der Schreiberling dort von sich gegeben hat ist eine realitätsverdrehende Berichterstattung.
    Die Zahl von über 50 sogenannten Anti-AfD Demonstranten kann ich nicht bestätigen.Es waren vielleicht
    die Hälfte dort.Das ist natürlich auch ihr gute Recht.Zumindest die Zahl der Besucher mit über 200 Zuhörern
    kann ich bestätigen.Der Carl-Benz Saal ist bei dieser Veranstaltung an seiner Kapazitätsgrenze gekommen.
    Veranstaltungen der anderen Parteien in Karlsruhe können doch nur davon träumen bei Veranstaltungen soviel Interesse zu wecken.
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  •   kuba
    (859 Beiträge)

    Das dürfte die Zahl sein
    die in Karlruhe als "Dummpratzen" herumlaufen. Hoffentlich sind es nicht mehr.
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