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Karlsruhe Direktkandidat Ingo Wellenreuther: Karlsruher sollten mich wählen, weil ...

Am 24. September wird der neue Bundestag gewählt. In Karlsruhe kämpfen die Kandidaten um den direkten Einzug in das Parlament. Hinter welchen Namen sollen die Karlsruher in der Wahlkabine ihr Kreuz setzen? ka-news hat die Karlsruher Direktkandidaten zur Bundestagswahl im Porträt. Heute: Ingo Wellenreuther (CDU).

Von Montag bis Samstag wird jeden Tag ein Direktkandidat für den Stadtkreis Karlsruhe im ka-news-Porträt vorgestellt. Die Kandidaten werden in alphabetischer Reihenfolge präsentiert. Berücksichtigt werden alle die Kandidaten alle Parteien, die aktuell im Deutschen Bundestag vertreten sind. Das sind CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie Die Linke. Zudem wurden die Kandidaten der Parteien berücksichtigt, die bei den repräsentativen Umfragen im August mindestens drei Prozentpunkte erreichten.

Herr Wellenreuther, was war Ihr Impuls, in die Politik zu gehen?

"Für meine Mitmenschen setze ich mich sowohl beruflich als auch im Ehrenamt schon immer gerne ein. Ich wollte das gerade in Karlsruhe tun, meiner Heimatstadt. Als Bundestagsabgeordneter konnte ich in den letzten 15 Jahren vielen Rat suchenden Bürgerinnen und Bürgern weiterhelfen und Unternehmen, Vereine und Verbände unterstützen."

Was ist das Erste an das Sie denken, wenn irgendwo das Wort "Karlsruhe" fällt?

"Heimat, Familie, Freunde, oberste Gerichte und natürlich an den KSC."

Bitte beenden Sie folgenden Satz: Karlsruher sollten mich wählen, weil ...

"... ich klare Werte habe und klare Worte finde und ich mich weiter tatkräftig und bürgernah für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger sowie meiner Heimatstadt Karlsruhe einsetze. Darauf können sich die Karlsruherinnen und Karlsruher verlassen – wie in den letzten 15 Jahren auch."

Steckbrief

Name Ingo Wellenreuther
Alter 57
Geburtsort Karlsruhe
Wohnort/Stadtteil Karlsruhe/Südweststadt
Familienstand verheiratet, zwei Kinder
erlernter Beruf Vorsitzender Richter am Landgericht a.D.
aktuelle Tätigkeit Bundestagsabgeordneter
Im Bundestag seit 2002
 

Wie stehen die Karlsruher Direktkandidaten zu den Themen Asylpolitik, Diesel-Gate, Energiewende, Europa, Lobbyismus und Verkehr? Die Stellungnahmen von Marc Bernhard (AfD), Michel Brandt (Die Linke), Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Theurer (FDP) und Ingo Wellenreuther (CDU) gibt es ab kommenden Montag, 11. September, in der ka-news-Reihe "Zum Thema".

Mehr zum Thema
Bundestagswahl 2017 in Karlsruhe: Infos und Ergebnisse der Bundestagswahl 2017: Im Dossier zur Wahl des Deutschen Bundestages am 24. September 2017 sammeln wir die gesamte Berichterstattung rund um die Bundestagswahl 2017. Außerdem: Infos zu den Kandidaten aus Karlsruhe Ingo Wellenreuther (CDU), Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Grüne), Michel Brandt (Linke), Michael Theurer (FDP) und Marc Bernhard (AfD).


Alle Ergebnisse aus Karlsruhe und Baden-Württemberg gibt es ab Sonntag im ka-news-Wahlportal: ka-news-Wahlportal

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Kommentare (36)
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  •   Ludwigsstammtischbruddler
    (567 Beiträge)

    Immer wenn ich den Begriff "Hinterbänkler"
    höre, muss ich automatisch an Ingolein denken. grinsen
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  •   ralf
    (3514 Beiträge)

    Erlernter Beruf
    Ist "Vorsitzender Richter am Landgericht a.D." eigentlich ein Ausbildungsberuf oder gibt es einen entsprechenden Studiengang?
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  •   betablocker
    (591 Beiträge)

    Jura
    mit zweitem Staatsexamen, danach drei bis fünf Jahre Probezeit, dann vollwertiger Richter.
    Man kann also direkt nach dem Jurastudium (was ja logischerweise die Grundvoraussetzung ist) in den Beruf des Richters einsteigen.
    Insofern ist es als Beruf zu bezeichnen, da ein abgeschlossenes Jurastudium an sich noch keiner ist.
    Beruf ist dann Richter, Rechtsanwalt, Staatsanwalt, Rechtswissenschaftler usw.
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  •   Messer
    (244 Beiträge)

    Wellenreuther ist in der eigenen Partei nicht beliebt
    siehe Fenrich, Mergen usw., selbst die Kanzlerin unterstützt ihn nicht in Karlsruhe.
    Und wenn man seine Aktivitäten beim KSC anschaut kann man nur mit dem Kopf schütteln über solche Arroganz.
    Es gibt sympatischere Kandidaten als ihn die auch glaubwürdiger sind.
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  •   betablocker
    (591 Beiträge)

    Die Kanzlerin
    hat noch mehr Direktkandidaten in Deutschland die eine Unterstützung wesentlich nötiger haben. Wellenreuther ist ein Selbstläufer.
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  •   hubendubel
    (32 Beiträge)

    einen scheiß würde ich den wählen. der soll mal da hin gehen wo er herkommt..in den Uterus.
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  •   teflon
    (2316 Beiträge)

    Wer Ingo wählt, der
    weiss wenigstens beweißbar, was er dafür bekommt: nämlich absolut nichts. Mit SPD-Marvi sieht das identisch aus- nur hat der bisher noch nicht die prall gefüllten Fleischtöpfe richtig plündern können.
    Sind Beides blasse & nutzlose Hinterbänkler- der Kollege von Karlsruhe Land ist die gleiche Nutzloswahl wie Welli selbst. Gibt es für die ganzen Spezis nicht noch Posten im Fußball? Da können sie erfolglos weitermurksen
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  •   kuba
    (859 Beiträge)

    Was soll das?
    Es ist billiger Populismus die Kandidaten der Parteien so zu beschimpfen, das klingt nach der rassistischen und völlig inkompetenten AfD. Marvi hat im Karlsruher Gemeinderat bewiesen, dass er Politik kann und das er fachlich was drauf hat. Ich gehe davon aus, dass er sich in Berlin nicht mit der Rolle des Hinterbänklers zufreiden gibt. Ich finde es primitiv, wie sich hier irgendwelche Strohköpfe äußern.
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  •   silberahorn
    (9292 Beiträge)

    Von seinen Tätigkeiten
    in Berlin (seit 2002 sind das 15 Jahre) weiß ich so gut wie gar nichts und man könnte meinen, dass dies an mir liegt.
    Wieso sagt jemand bei einer solchen Befragung nicht, in welchen Ausschüssen und bei welchen Themen er sich eingearbeitet hat. "Heimatstadt Karlsruhe" , das haben die dort bestimmt nicht als Thema. Also müsste man etwas benennen, das er besonders fachgenau kennt und womit er durch diese Kenntnisse für seine Heimatstadt mit guten Argumenten auch etwas erreichen konnte. Man kann durchaus auch schildern, falls man mit seinen Vorstellungen irgendwo scheiterte. Dann weiß der Wähler, ob er diese vergeblichen Kämpfe unterstützt oder eher nicht.
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  •   ALFPFIN
    (5604 Beiträge)

    I.W. hat es bald geschafft
    Dann kann er in seinen "wohlverdienten Ruhestand" gehen.

    Ein Abgeordneter, der 1960 geboren ist und 18 Jahre im Parlament gearbeitet hat, kann heute mit 56 Jahren und einer Pension von 4087 Euro in den vorzeitigen Ruhestand gehen. Im Durchschnitt sind Bundestagsabgeordnete rund zehn Jahre im Amt, und erhalten also zwei Jahre früher als vorgesehen ihre vollen Pensionsbezüge. Private Einkünfte, er in der Wirtschaft weiterarbeitet, werden nicht auf die Pension angerechnet.
    Es gilt für sie auch die schrittweise Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre. Doch wer länger als acht Jahre im Bundestag sitzt, zieht mit jedem zusätzlichen Jahr seinen Pensionsbeginn ein Jahr vor, bis um max.
    zehn Jahre.

    So ausgestattet, wird es ihm ohnehin bald egal sein, in welcher Liga der KSC spielt oder überhaupt noch spielt. Sein Einsatz hierfür war in erster Linie Wählerstimmenfang. Und was war da noch ?
    Ach ja, klare Worte? ...... ich glaube ich brauche ein Hörgerät. grinsen
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