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Karlsruhe Bundestagswahl 2017: Karlsruher Parteien schicken Kandidaten ins Rennen

Die Fächerstadt im Wahlkampfmodus: 2017 wird der neue Bundestag gewählt. Wer wird Karlsruhe in Berlin vertreten? Die ersten Parteien haben sich bereits auf ihre Kandidaten geeinigt.

Die Karlsruher Kandidaten für die Bundestagswahl 2017 stehen fest. Hier sind die Kandidaten der Parteien, die nach aktuellen Umfragewerten auf mehr als drei Prozent der Stimmen kommen können, in der Übersicht:

Partei Karlsruhe-Stadt-Kandidat Karlsruhe-Land-Kandidat
CDU Ingo Wellenreuther Axel E. Fischer
SPD Parsa Marvi Patrick Diebold
Die Linke Michel Brandt Klaus Huska
Grünen Sylvia Kotting-Uhl Pascal Haggenmüller
AfD Marc Bernhard Alexander Arpaschi
FDP Michael Theurer Christian Jung

Aktualisierung, Dienstag, 22. November, 13 Uhr

Auch die FDP schickt einen Kandidaten ins Rennen: "Das zentrale Argument für die Wahl Donald Trumps war die Wut in der Mitte der Gesellschaft. Und genau für diese vergessene Mitte wollen wir uns einsetzen", so Michael Theurer, MdEP am vergangenen Samstag auf der Landesvertreterversammlung in Donaueschingen.

Dieses und weitere Argumente rund um Digitalisierung, Europa und Steuerpolitik brachten Michael Theurer, Mittglied des Europaparlaments und Landesvorsitzender der Freien Demokraten-FDP Baden-Württemberg den Spitzenplatz auf der Landesliste zur Wahl des Bundestags im September 2017. Das berichtet der Verband in einer Pressemeldung.

"Mit dem Spitzenkandidaten in unserem Wahlkreis kommt Karlsruhe kommunal und überregional eine hohe Bedeutung zu. Ich freue mich auf den Wahlkampf", stellt Kreisvorsitzender Hendrik Dörr fest. "Auch unser Nachbarkreisverband Karlsruhe-Land ist mit Dr. Christian Jung auf Listenplatz 12 gut vertreten. Jetzt gilt es, das Vertrauen der 400 Delegierten vom vergangenen Wochenende zu bestätigen und das Vertrauen der Wählerinnen und Wähler zu gewinnen", so Dörr abschließend.

Aktualisierung, Freitag, 11. November, 13.30 Uhr

Die Mitglieder des Kreisverbandes Karlsruhe-Stadt haben den Stadtrat und stellvertretende Kreissprecher Marc Bernhard zum AfD Kandidaten im Wahlkreis Karlsruhe Stadt für die Bundestagswahl 2017 gewählt. Der 44-jährige Geschäftsführer eines IT-Unternehmens konnte sich in der Abstimmung gegen einen Mitbewerber klar durchsetzen. Das berichtet die Partei in einer Pressemeldung.

In seiner Rede betonte der Vater von zwei kleinen Kindern, dass es bei der Bundestagswahl nächstes Jahr einen radikalen Politikwechsel geben müsse, um unseren Kindern eine lebenswerte Zukunft in unserem Land zu ermöglichen. Des Weiteren plädierte er für die Einführung von Bürgerentscheiden auf allen Ebenen. "Wenn das Volk in unserem Land wirklich mitbestimmen dürfte, dann hätten wir Keines der großen Probleme, vor denen unser Land heute steht. Es gäbe keinen Euro, keine Asylkrise und auch keine Beitrittsverhandlungen mit der Türkei", so Bernhard wörtlich.

Aktualisierung, Montag, 24. Oktober, 16.45 Uhr

In diesem Monat hat der Kreisverband Karlsruhe-Land von der PARTEI seine Direktkandidaten gewählt. "Für den Wahlkreis Karlsruhe Land setzte sich Lars Hannemann gegen keinen Mitbewerber souverän durch", teilt die PARTEI in einer Pressemeldung mit.

Bei der Wahlkreisversammlung, vergangenen Samstag, riss er seine Wahlziele an: "Der Bau von Schnellbootkanälen hat weiterhin absolute Priorität. Kein Projekt verbindet Hochwasserschutz, besseren Nahverkehr sowie wirtschaftlichen Fortschritt besser miteinander."

Landesvorstandsmitglied Lesser sowie der Karlsruher Stadtrat Max Braun wünschten dem Gewählten alles Gute. "Einen Besseren konnten wir absolut nicht finden", merkte Lesser an. Braun ergänzte schmunzelnd: "Wenigstens hat er hat einen schönen Bart."

Aktualisierung, Donnerstag, 13. Oktober, 14 Uhr

Wie die Karlsruher Grünen in einer Pressemeldung angeben, wählte die Partei auf ihrer Mitgliederversammlung wählten ihre Bundestagsabgeordnete Sylvia Kotting-Uhl zu ihrer Kandidatin für die Bundestagswahl im kommenden Jahr.

"Mit über 95 Prozent Ja-Stimmen erreichte Sylvia Kotting-Uhl - wie schon bei ihrer letzten Nominierung vor vier Jahren - ein Traumergebnis, was den großen Rückhalt für ihre politische Arbeit innerhalb der Partei bestätigt", so ein Sprecher der Partei weiter.

Ursprungsmeldung, 9. Oktober, 21 Uhr

Der Kandidat der Karlsruher CDU steht schon seit Juli fest: Die Christdemokraten schicken ihren amtierenden Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther ins Rennen. Der KSC-Präsdient wurde von den CDU-Mitgliedern Anfang Juli in der Knielinger Sängerhalle mit 89 Prozent der Stimmen nominiert.

Nun stehen weitere Kandidaten fest: Wie die Karlsruher SPD in einer Pressemitteilung erklärt, wurde am Mittwochabend Parsa Marvi, Fraktionsvorsitzender der SPD im Karlsruher Gemeinderat, mit 97 Prozent zum Bundestagskandidaten für den Wahlkreis Karlsruhe-Stadt gewählt. Das Zeil sei es, ein Direktmandat anzustreben, so die SPD.

Auch den Linken steht der Kandidat inzwischen fest: Michel Brandt wurde am Mittwoch ohne Gegenstimme zum Bundestagskandidaten für Karlsruhe gewählt. Wie die Linke in ihrer Pressemitteilung erklärt, standKarin Binder, die Karlsruhe drei Legislatorperioden in Berlin vertreten hat, nicht mehr zur Wahl.

Wer für die Grünen in den Bundestagswahlkampf zieht, entscheidet sich am kommenden Mittwoch, 12. Oktober, im Verdi-Haus. Dem Kreisvorstand liegt nach eigener Aussage die schriftliche Bewerbung der Bundestagsabgeordneten Sylvia Kotting-Uhl vor. Die Entscheidung liegt dann bei den Grünen-Mitgliedern.

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Bundestagswahl 2017 in Karlsruhe: Infos und Ergebnisse der Bundestagswahl 2017: Im Dossier zur Wahl des Deutschen Bundestages am 24. September 2017 sammeln wir die gesamte Berichterstattung rund um die Bundestagswahl 2017. Außerdem: Infos zu den Kandidaten aus Karlsruhe Ingo Wellenreuther (CDU), Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Grüne), Michel Brandt (Linke), Michael Theurer (FDP) und Marc Bernhard (AfD).


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Kommentare (5)
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  •   Mondgesicht
    (1515 Beiträge)

    Mal sehen wie viele Aufkleber
    dann wieder illegal an Verkehrsschildern, Laternenmasten usw. angebracht werden.
    Betrifft den Herrn, der sich angeblich gegen Nazis stellt... "der Zweck heiligt die Mittel", heißt es so schön. Die Achse der Guten darf das.
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  •   fuzzynervzwerg
    (1148 Beiträge)

    Also, ich tät den Job in Berlin schon machen.
    Wer wählt mich?

    fuzzynervzwerg, parteilos, ahnungslos, zu nix zu gebrauchen, aber zu allem fähig grinsen grinsen grinsen
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  •   Originalteil
    (1242 Beiträge)

    Einige Vorteile
    hat der Job schon. Keinen interessiert es ob man zur Arbeit erscheint, man kann jede Menge Zeugs nebenher machen ohne jemanden fragen zu müssen, bekommt einen Haufen Geld und hat keinerlei Verantwortungen zu tragen für das was man tut.

    Von Pension und sogenanntem Übergangsgeld reden wir da noch gar nicht. Und gut essen kann man auch immer, wenn ich mir da de Siggi so angucke.
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  •   mixe
    (1125 Beiträge)

    mit diesen voraussetzungen
    passen sie perfekt nach berlin. ich denke ich gebe ihnen meine stimme
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  •   fuzzynervzwerg
    (1148 Beiträge)

    Sehr gut!
    Dann kann ja fast nix mehr schief gehen. grinsen
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