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Karlsruhe Bundestagswahl 2017: Karlsruher Kandidaten zum Thema Asylpolitik

Es ist eines der Topthemen der Bundestagswahl 2017: Migration und Asylpolitik. Zuwanderungsgesetz Ja oder Nein? Wie steht es um den Türkei-Deal mit Recep Erdogan und welche Vorschläge und Ideen haben die Karlsruher Direktkandidaten zum Thema Integration? Hier gibt es die Antworten!

2015 kamen rund 98.000 Asylsuchende nach Baden-Württemberg – so viele wie noch nie. In den vergangenen Monaten sind die Flüchtlingszahlen zurückgegangen, zunehmend werden Unterkünfte geschlossen. 2016 waren es noch rund 30.000 Asylsuchende.

Trotz der momentan niedrigeren Zugangszahlen sei ein Wiederanstieg des Flüchtlingszugangs in den kommenden Monaten und Jahren nicht vollkommen auszuschließen, heißt es von den Behörden. Wir wollten von den Karlsruher Direktkandidaten wissen, wie sie zum Thema Integration und Asylpolitik stehen - klicken Sie sich durch die jeweiligen Statements.

Die Bundestagskandidaten zum Thema Asylpolitik

Klicken Sie auf die jeweiligen Links, um die vollständigen Statements der Direktkandidaten zu sehen.

Ingo Wellenreuther (CDU) zur Asylpolitik: "Wir haben die Krise als Chance begriffen"

Michael Theurer (FDP) zur Asylpolitik: "Wir lehnen Obergrenzen ab"

Parsa Marvi (SPD) zur Asylpolitik: "Müssen gezielte Anreize schaffen"

Sylvia Kotting-Uhl (Grünen) zur Asylpolitik: "Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern"

Michel Brandt (Linke) zur Asylpolitik: "Wiederherstellung des Asylrechts" gefordert

Marc Bernhard (AfD) zur Asylpolitik: "Zuwanderung nach kanadischem Vorbild"

Kommende Tage noch weitere Schwerpunkt-Themen

In der ka-news-Reihe "Zum Thema" präsentieren wir von Montag bis Freitag jeden Tag die Statements der Karlsruher Direktkandidaten zu Asylpolitik, Energiewende, Europa, Lobbyismus und Diesel-Gate, sowie Verkehr. Die Stellungnahmen von Marc Bernhard (AfD), Michel Brandt (Die Linke), Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Bündnis 90/Die Grünen), Michael Theurer (FDP) und Ingo Wellenreuther (CDU) fassen wir in einem Satz zusammen und verlinken auf die umfangreicheren Aussagen der Kandidaten in einem weiteren Artikel.

Die Reihenfolge der sechs Kandidaten startet entgegen des Alphabets und wechselt nacheinander pro Themenblock durch. Die Antworten der Kandidaten sind nicht gekürzt. Berücksichtigt werden alle die Kandidaten alle Parteien, die aktuell im Deutschen Bundestag vertreten sind. Das sind CDU/CSU, SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie Die Linke. Zudem wurden die Kandidaten der Parteien berücksichtigt, die bei den repräsentativen Umfragen im August mindestens drei Prozentpunkte erreichten.

Mehr zum Thema
Bundestagswahl 2017 in Karlsruhe: Infos und Ergebnisse der Bundestagswahl 2017: Im Dossier zur Wahl des Deutschen Bundestages am 24. September 2017 sammeln wir die gesamte Berichterstattung rund um die Bundestagswahl 2017. Außerdem: Infos zu den Kandidaten aus Karlsruhe Ingo Wellenreuther (CDU), Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Grüne), Michel Brandt (Linke), Michael Theurer (FDP) und Marc Bernhard (AfD).


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Kommentare (4)
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  •   silberahorn
    (9296 Beiträge)

    Sehr geehrter Herr Marvi,
    welchen Anreiz bräuchten Sie, damit Sie sich als Stadtrat darum kümmern, wenn Ihnen bekannt ist, dass Teile aus SGB I im Zuständigkeitsbereich des BM Lenz ignoriert wurden? Das wäre Pflicht!
    Das Thema passt durchaus zum dem , was bei traumatisierten Flüchtlingen auf den Arbeitsmarkt zukommt.
    Nicht jeder ist unwillig oder unfähig Arbeiten auszuführen.
    Wenn hier in Karlsruhe jemand mit bester Ausbildung fast 10 Jahre braucht und nicht in Arbeit kommt, obwohl eine Anerkennung nach OEG schon vorliegt und es durchaus nicht so ist, dass Arbeitsunfähigkeit (müsste erst einmal geprüft werden) vorliegt, wenn der zuständige BM dazu nur meint dies läge am Zuständigkeitsbereich Land, dann schlaft weiter. Aber tut bitte nicht weiterhin immer nur so, als wenn andere daran Schuld sind.
    Anreize schaffen. Das unterstellt doch, dass sich irgendwer (entweder Arbeitgeber, Flüchtling, Politik) nicht benügend bemüht, falls diese Anreize gar nicht vorhanden sind. Auf mich wirkt das herablassend.
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  •   dipfele
    (4079 Beiträge)

    Beim Thema Asyl......
    ..... geht es doch nicht wirklich um Lösungen, sondern um Ablenkung von den eigentlichen Problemen.
    Oberflächlich kann da jeder rum labern, ohne vertiefende Kenntnisse.
    Die wichtigen Themen wie sichere Arbeitsplätze, auskömmliche Löhne und Renten, bezahlbare Wohnungen und Erderwärmung mit deren Folgen, werden geflissentlich ausgeklammert .
    Die Rentendiskussion z.B. wird darauf reduziert, ob das Renteneintrittsalter bei 65 bleibt oder erhöht wird. Wichtig wäre doch, dass die unsozialen Abschläge bei Renteneintritt unter 65 wegfallen und dass die Renten steigen. Die Beamtenpensionen liegen bei etwa 75 Prozent, die Renten unter 50% des letzten Einkommens.
    Über diese Ungleichheiten muss geredet werden, Nicht darüber, ob ein paar Flüchtlinge mehr oder weniger ins Land dürfen. Davon können auch wir Deutsche nicht leben.
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  •   bier2
    (613 Beiträge)

    Das Renteneintrittsalter
    liegt schon bei 67, im Moment wird die 70 diskutiert
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  •   santana
    (774 Beiträge)

    Madame Merkel
    hat ja jüngst im TV verkündet: Mit mir wird es kein Renteneintrittsalter 70 geben. Wenn man sich erinnert, hat sie das auch bzgl. der Maut gesagt und das Ergebnis ist ja bekannt.
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