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Karlsruhe Bundestagswahl 2017: Karlsruher CDU nominiert Ingo Wellenreuther

Die CDU Karlsruhe geht mit ihrem amtierenden Bundestagsabgeordneten Ingo Wellenreuther in die Bundestagswahl im kommenden Jahr. Wellenreuther wurde von den CDU-Mitgliedern am Samstag in der Knielinger Sängerhalle mit 89 Prozent der Stimmen nominiert. Das geht aus einer Pressemitteilung der Karlsruher CDU hervor.

'"Das ist ein großer Vertrauensbeweis der Mitglieder der CDU Karlsruhe und Rückenwind für die Bundestagswahl im kommenden Jahr", so Wellenreuther nach seiner Wahl. Er betont, dass er als Abgeordneter stets einen Schwerpunkt auf die Vertretung Karlsruhes und seiner Bürger lege.

"Ich lasse mich in Berlin nicht verbiegen"

Er werde weiter ein direkter Ansprechpartner für die Karlsruher Bürgerschaft und sich gleichzeitig auch weiterhin für wichtige Karlsruher Projekte einsetzen. Dazu gehöre der Bau einer zweiten Rheinbrücke als Infrastrukturprojekt, so Wellenreuther.

Auch wolle er sich für Karlsruhe beim Thema Kombilösung in Berlin einsetzen. Weitere politische Anliegen seien auch aktuelle Themen wie die finanzielle Absicherung der Menschen im Alter, die Stärkung des Mittelstands und die Null-Zins-Politik der Europäischen Zentralbank.

Nicht erst die Volksabstimmung über den Brexit in Großbritannien habe gezeigt, dass Populisten in ganz Europa einen starken Zulauf haben. "Die schlechteste Lösung wäre es, Wählerinnen und Wähler der AfD zu beschimpfen. Vielmehr müssen wir die Sorgen und Ängste der Menschen ernst nehmen und überzeugende Antworten finden", so der Abgeordnete.

Auch die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung hatte Wellenreuther nach eigener Aussage von Beginn an kritisch gesehen. Es stehe außer Frage, dass man Menschen, die aus den Konfliktherden dieser Welt vor Krieg und Vertreibung flüchten, helfen müsste. "Aber unsere Aufnahmekapazitäten seien begrenzt, erklärt der Politiker. Er erwarte allerdings auch, dass diejenigen, die sich in Deutschland aufhalten, sich an das deutsche Rechtssystem halten und sich an die deutsche Gesellschaft und deren Gepflogenheiten anpassen müssen", so Wellenreuther.

Mehr zum Thema
Bundestagswahl 2017 in Karlsruhe: Infos und Ergebnisse der Bundestagswahl 2017: Im Dossier zur Wahl des Deutschen Bundestages am 24. September 2017 sammeln wir die gesamte Berichterstattung rund um die Bundestagswahl 2017. Außerdem: Infos zu den Kandidaten aus Karlsruhe Ingo Wellenreuther (CDU), Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Grüne), Michel Brandt (Linke), Michael Theurer (FDP) und Marc Bernhard (AfD).


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  •   lebenswertes_KA
    (122 Beiträge)

    IW, die CDU von KA und die sog. zweite Rheinbrücke
    IW realisiert nicht, dass im Raum KA eine der letzten Autobahnlücken in der BRD besteht. Ein zweites Rheinbrücklein mir Nordtangentlein ist nicht die Lösung. KA braucht eine Weiterführung der A 65 zur A5/A8 südlich von KA mit einer echte Autobahnrheinbrücke und 'Alles' ist gut.
    Die Südtangente kann dann ihre Aufgabe als innerstädtische Verteil- und Entlastungsstraße erfüllen, die Rheinbrücke hat plötzlich alle erforderlichen Kapazitäten und KA ist von Fernverkehr, insbesondere dem Lkw-Fernverkehr und dem großräumigen Verkehr entlastet. Warum um Gotteswillen begreift dies weder IW noch irgendwer in der CDU von KA. Wessen Interessen werden hier vertreten? Die Interessen der Bevölkerung von KA? Die Interessen der imaginären Stadt? Bringen diese Verkehre auch nur einen Ct. Gewerbesteuer? Nein. Diese Verkehre belasten nur die Bevölkerung und den Stadtsäckel. 1 Lkw = 50.000 Pkw. Die Straßenabnutzung zahlen die Bürger von KA. Die Regionen (Landkreis KA und GER) freuen sich diebisch.
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  •   md47
    (836 Beiträge)

    Hier scheinen einige zu vergessen
    das der Oberbürgermeister Frank Mentrup heißt.Warum soll denn Ingo Wellenreuther der Sündenbock sein,für alles was in dieser Stadt schief läuft.
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  •   Tyr
    (369 Beiträge)

    Wellenreuthers "Leistung" für KA sind Schulden
    aber immer einen auf dicke Hose machen, und bei allen wirtschaftlichen Chaos-Entscheidungen in KA stand er als Stadtrat mit an der Spitze, siehe: U-Strab-Tunnel ist ein Millionengrab, neue Messe ein Millionengrab, usw. Seine anmaßende Forderung nach einem neuen Stadion für 130 Millionen Euro,(das nach Baubeginn vermutlich gleich 200 Millionen kosten wird), natürlich für seine VIP-Kumpels mit privater Brücke vom Birkenparkplatz begehbar!
    Einer der Gründe warum im Haushalt von Karlsruhe die Schulden immer mehr steigen ist die CDU+Ingo Wellenreuther.
    Ja, dieser Mann gehört abgewählt, wie schon als OB-Kandidat, aber auch aus dem Bundestag muss er noch zum Wohle von KA entfernt werden.
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  •   Freigeist1
    (434 Beiträge)

    Habe von der Versammlung gehört, IW habe sich die Kombilösung irgendwie ganz anders vorgesetellt
    - aber wer hat sie uns denn eingebrockt, bitte? Selbstkritik ist eine Tugend...
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  •   ALFPFIN
    (5612 Beiträge)

    Wo recht hat, hat er recht
    der nHerr IW. wir haben uns die Kombi auch ganz anderst vorgestellt, vor allen Dingen bezüglich der Planung und der Kosten.

    Ansonsten was hat er sich den vorgestellt, es sollte ein Tunnel unter der Kaiserstraße gebaut werden und die Kriegsstraße (wie man jetzt doch vermuten kann) zum Schein mit einbezogen werden.

    Das war doch von Anfang an die Vorstellung der damaligen Stadtregierung, hat sich Herr IW damals im Tiefschlaf befunden?
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  •   silberahorn
    (9297 Beiträge)

    Das trifft aber
    bestimmt zu, dass sich fast jeder etwas anderes vorgestellt hatte. Bösen Willen kann man den Entscheidern gewiss nicht unterstellen. Argumente sind davor auch genug ausgetauscht worden.
    Es läuft aber immer so, dass dann schnell mit Kurzargumenten Äpfel mit Birnen verglichen werden. Da kommmt z.B. jemand und sagt: "Bei uns in Berlin bauen wir trotz vieler Gewässer mehr."
    Hier in Karlsruhe gibt es aber trotzdem andere Schwierigkeiten mit dem Baugrund, als in Berlin.

    Jetzt ist es nun mal so und man muss eine Lösung finden. Ruinieren wird das eine Stadt mit viel Tafelsilber so schnell nicht. Aber eventuell bekommt man jetzt ein wenig mehr Respekt vor schweren Entscheidungen.
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  •   ALFPFIN
    (5612 Beiträge)

    Das Tafelsilber
    muss die Stadt Karlsruhe aber gut versteckt haben, offenbar findet die Verwaltung es selbst nicht mehr. Daher auch die verzweifelten Sparpläne. wenn man kein Tafelsilber hat, muss man halt Kopierer abschaffen, Zuschüsse für soziale Einrichtungen kürzen und die Geburtskarten für Jubilare jenseits der 80 Lebensjahre einsparen.
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  •   silberahorn
    (9297 Beiträge)

    Verwaltung
    ist eben auch schwierig und hängt viel von guten Führungskräften ab.

    Jedenfalls sparen jetzt auch schon die Parteien und werden eher alle die Kandidaten nehmen, bei denen sie noch die Plakate von 2013 benutzen können. Die SPD muss eben das Datum noch ändern. Oder sie nehmen gleich und besser ihren Stober. Dann können sie die Plakate von der Landtagswahl nehmen. Das fällt sowieso keinem auf.
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  •   silberahorn
    (9297 Beiträge)

    Selbstkritik ist eine Tugend
    Das ist ein guter Satz. Man könnte wirklich schneller dazu kommen auch ehrlicher zu werden, wenn Fehler auftauchen. Es ist zwar menschlich und weitverbreitet, wenn man zuerst einmal meint, dass Fehler nur andere machen. Deswegen ist Kritik aber wichtig und auch, dass man zuhört was davon zutreffen kann. Schnell mal Koalitionen gegen Kritiker zu bilden und gemeinsam diese wie einen Pingpong-Ball hin und her zu schlagen, das ist nur für die Spieler erquickend. Für einen Ball, den die Schläge treffen, aber nicht.
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  •   fuzzynervzwerg
    (1148 Beiträge)

    Ja, is gut Welli,
    wie immer halt.

    Ein Passant ist gestolpert und auf den Rücken gefallen. Ingo Wellenreuther kommt zufällig vorbei, hilft dem Ärmsten auf die Beine und scherzt: "Dafür müssen Sie aber bei der nächsten Wahl die CDU wählen!" "Aber Herr Wellenreuther", meint der Passant, "ich bin auf den Rücken und nicht auf den Kopf gefallen!"
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