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Karlsruhe Bundestagswahl 2017: Hier gibt es die Karlsruher Kandidaten auf dem Podium

Am 24. September wählt Deutschland die 19. Bundesregierung. Nicht nur für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Herausforderer Martin Schulz (SPD) ist der Wahlkampf auf dem Höhepunkt angelangt. Auch die Direktkandidaten in Karlsruhe kämpfen um Wählerstimmen - wo und wann genau, sehen Sie im Überblick.

Dienstag, 12. September 

Am Dienstag laden die Karlsruher Umweltverbände ab 19.30 Uhr zu einer Podiumsdiskussion ins Karlsruher Tollhaus. Dabei wollen die Veranstalter im Vorfeld der Wahlen das Thema Umwelt in den Blickpunkt rücken. Dieses mal soll die Podiumsdiskussion unter dem Slogan "Soziale und ökologische Grenzen des Wachstums" stehen.

Die Karlsruher Direktkandidaten Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Grüne), Michel Brandt (Die Linke), Michael Theurer (FDP) und Marc Bernhard (AfD) haben ihre Teilnahme zugesagt. CDU-Spitzenkandidat Ingo Wellenreuther wird bei der Veranstaltung durch seine Parteikollegin Ursula Jäger vertreten. Anschließend sollen die Spitzenkandidaten Publikumsfragen aus den Bereichen Landwirtschaft, Naturschutz, biologische Vielfalt, Energiewende, Verkehr und Soziale Fragen beantworten. 

Mittwoch, 13. September

Zu einer weiteren Podiumsdiskussion lädt die Kreishandwerkerschaft Region Karlsruhe, der Hotel- und Gaststättenverband und der Handelsverband Nordbaden am Mittwochabend. Ab 18.30 Uhr sollen die Karlsruher Bundestagskandidaten in der Gaststätte " Im Schlachthof" zu den Schwerpunkt-Themen aus der Gastronomie-, der Handwerks- und der Handelsbranche Stellung beziehen.

Alle drei Veranstalter haben vorab jeweils eine Themenliste aufgestellt zu der sich die Direktkandidaten von CDU, SPD, Grüne, FDP, AfD und Linke in der 90-minütigen Veranstaltung äußern sollen. Inhalt dieser Themenliste sind unter anderem die Flexibilisierung der Arbeitszeiten, Digitalisierung im Handel, Fahrverbote, Erreichbarkeit und Verkehr in Innenstädten, Sicherheit, Blaue Plakette, Zukünftige Mobilität oder die Stellung der Politiker gegenüber bundeseinheitliche Schulabschlüssen.    

Donnerstag, 14. September

Auch bei der Wohneigentümer-Gesellschaft "Haus & Grund" findet im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 eine Podiumsdiskussion statt, auf der sich die Karlsruher einen Eindruck von den Direktkandidaten und ihren Standpunkten machen können. In der Diskussionsrunde soll es ab 19 Uhr im Stephansaal schwerpunktmäßig um die Themen Mietrecht und Wohnungseigentumsrecht gehen. Das teilte der Veranstalter in einer Pressemeldung mit.

Neben Immobilien-Themen sollen an diesem Abend aber auch andere aktuelle politische Themen diskutiert werden: Dies betreffe beispielsweise Fragen zur Inneren Sicherheit, der Infrastruktur sowie der Alterssicherung. Im Anschluss an die Podiumsdiskussion soll es Gelegenheit geben, selbst Fragen an die Karlsruher Bundestagskandidaten zu richten.

Freitag, 15. September

Auch am Freitag wird im Rahmen des Bundestagswahlkampfes im Tollhaus debattiert werden. Ab 19.30 Uhr laden die Menschenrechtsorganisation Amnesty International (Bezirk Karlsruhe) und die Gesellschaft für bedrohte Völker (Kreis Karlsruhe) unter dem Motto "Menschenrechte - Du hast die Wahl" zu einer Diskussionsrunde mit den Karlsruher Direktkandidaten von SPD, Grüne, FDP und Linke. Der Bundestagsabgeordnete und CDU-Spitzenkandidat Ingo Wellenreuther wird bei dieser Podiumsdiskussion durch Johannes Krug vertreten werden.

Die Angabe zu den Teilnehmern bei der Diskussion am Freitag, 15. September, wurde nachträglich angepasst.

Mehr zum Thema
Bundestagswahl 2017 in Karlsruhe: Infos und Ergebnisse der Bundestagswahl 2017: Im Dossier zur Wahl des Deutschen Bundestages am 24. September 2017 sammeln wir die gesamte Berichterstattung rund um die Bundestagswahl 2017. Außerdem: Infos zu den Kandidaten aus Karlsruhe Ingo Wellenreuther (CDU), Parsa Marvi (SPD), Sylvia Kotting-Uhl (Grüne), Michel Brandt (Linke), Michael Theurer (FDP) und Marc Bernhard (AfD).


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Kommentare (1)
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  •   edda
    (200 Beiträge)

    Ingo W. der Feigling
    Wenn eine Podiumsdiskussion im Vorfeld einer Wahl angesetzt ist, dann hat sich der Kandidat nicht durch 4. oder gar 5. klassige Parteisoldaten vertreten zu lassen.
    Er hat seinen A*sch dort hin zu bewegen!
    Wer er nicht den Mumm hat sich zu diesen Themen zu äußern sollte er sich überlegen ob er überhaupt zu wählen ist. Denn als möglicher Abgeordneter von uns Karlsruher Bürgern wird er in den nächsten Jahren eine Meinung haben müssen und wenn er bei den Diskussionen nicht anwesend ist hat er ja auch kein Meinungsbild der Bürger die er vertreten soll.
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