Karlsruhe Weniger Erstaufnahmeplätze in Karlsruhe, Mannheim und Hardheim

Das Regierungspräsidium Karlsruhe schließt sechs von derzeit noch 15 Erstaufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge ganz oder zeitweise. «Damit verbleiben rund 13.000 Plätze für Menschen, die bei uns Schutz suchen», sagte Regierungspräsidentin Nicolette Kressl in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Im vergangenen Herbst waren im Regierungsbezirk noch bis zu 30.000 Menschen in den Erstaufnahmeeinrichtungen untergebracht. Geschlossen werden zum 30. September nun drei Unterkünfte in Karlsruhe.

"Stillgelegt"wird eine weitere in Karlsruhe, eine in Mannheim und eine in Hardheim (Neckar-Odenwald-Kreis). Stilllegung bedeutet: Es werden dort zunächst keine Flüchtlinge mehr untergebracht, die Einrichtungen können demnach aber bei Bedarf wieder aktiviert werden.

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