Karlsruhe Tanzen, sparen, spenden: Freundeskreis Asyl Karlsruhe sammelt für Flüchtlinge

Am Freitag, den 10 Juni, findet die erste "Dancing for Good"-Spendenparty für den Freundeskreis Asyl e.V. im Karlsruher App-Club statt. Mithilfe der nate helps App können die Eintrittsgelder des Abends zu 100Prozent in Spenden für die Karlsruher Flüchtlingsorganisation "Freundeskreis Asyl e.V." verwandelt werden, so einer Pressemitteilung zu entnehmen.

Der Freundeskreis Asyl Karlsruhe e.V. setzt sich nach eigener Aussage seit fast 30 Jahren für die Rechte und die menschenwürdige Behandlung von Asylsuchenden und Flüchtlingen im Raum Karlsruhe ein. Mit ihrem Projekt "Bikes-without-Borders" werden kaputte und/oder ältere Fahrräder repariert und an die Flüchtlinge wochenweise zum Teil auch über einen längeren Zeitraum verliehen. Das Projekt wird über Spenden finanziert und ist für die Flüchtlinge kostenlos.

Wie kann man das Eintrittsgeld in Spendengeld verwandeln?

"Durch den Download und das Vorzeigen der nate helps App erhält man am Freitag, den 10. Juni vergünstigten Eintritt zum App-Club in Karlsruhe. Anstatt sieben Euro zahlt man nur vier Euro. Der besondere Clou: Diese vier Euro werden dann zu 100 Prozent an den Freundeskreis Asyl e.V. gespendet", so die Erklärung in der Pressemitteilung. Die Smartphone-App verwandelt dann Werbe- in Spendengelder.

Ohne eigenes Geld kann der Nutzer mit der App für sein Herzensprojekt spenden. Die Spenden werden durch gelegentliche Werbeeinblendungen auf dem Sperrbildschirm finanziert. Langfristig kann man so lokale Projekte wie den Freundeskreis Asyl oder auch internationale Projekte wie den WWF unterstützen.

Der Umgang mit der aktuellen Flüchtlingssituation ist ein stark polarisierendes Thema. Als lokales Medium sehen wir es als unsere Aufgabe an, objektiv über die Auswirkungen für Gesellschaft und Politik in Karlsruhe zu berichten. Meinungsfreiheit ist für uns ein hohes Gut, kontroverse Debatten ein Ausdruck lebendiger Meinungsvielfalt und ein wichtiger Bestandteil der Demokratie. Leider mussten wir in jüngster Vergangenheit feststellen, dass Emotionen eine sachliche Argumentation zunehmend unmöglich machten. Aus diesem Grund haben wir uns dazu entschieden, den Kommentarbereich unter diesem Artikel geschlossen zu halten.

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