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Zwei Klagen gegen Stadtbahntunnel eingereicht [39]

Karlsruhe/Mannheim lh - Der Stadtbahntunnel als Teil der Kombilösung ist Gegenstand zweier Klagen, die beim Verwaltungsgerichtshof eingereicht wurden. Das bestätigte auf ka-news-Nachfrage VGH-Sprecher Martin Brandt.

/region/karlsruhe/Zwei-Klagen-gegen-Stadtbahntunnel-eingereicht;art6066,160000,B?bn=29318
Straßenbahn Kombilösung Karlsruhe
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Foto: pbd
Straßenbahn Kombilösung Karlsruhe

Die beiden Einwände gegen den Planfeststellungsbeschluss seien "fristwahrend eingereicht" worden. Jedoch seien dadurch insgesamt keine terminlichen Verschiebungen im Ablauf des U-Strab-Projekts zu befürchten. Mit einer Entscheidung sei laut Brandt  indes nicht so bald zu rechnen, denn gerade aufgrund der Wichtigkeit des Themas sei von "einer gründlichen Bearbeitung der Klage durch den Senat" auszugehen.

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Kommentare [39]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (2844 Beiträge) | 04.03.2009 10:30
    Wogegen
    genau richten sich diese Klagen?
  • (1102 Beiträge) | 04.03.2009 10:31
    Einstürzende Neubauten
    Wie sieht es denn mit der Sicherheit aus? Können in der Bauphase auch Gebäude wie gestern in Köln kollabieren? Nicht auszudenken, wenn plötzlich das Karstadt-Gebäude oder die Postgallerie einstürzen würden, weil die Fundamente keinen Halt mehr finden.
  • (220 Beiträge) | 04.03.2009 11:23
    Never ending story
    Lasst die Leute doch endlich mit dem Bau beginnen, immer diese Klagerei. Natürlich gibt es ein paar Sturköpfe denen was nicht passt, aber hoffentlich verzögert dies nicht schon wieder den Terminplan.
  • (127 Beiträge) | 04.03.2009 11:55
    Schluss mit dem Tunnel-Wahnsinn!
    Wem jetzt noch kein Licht aufgeht, was für katastrophale sicherheitsrelevante, wirtschaftliche und finanzielle Folgen dieses Stadtbahntunnelprojekt für Karlsruhe haben kann, dem ist leider nicht mehr zu helfen.

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,611250,00.html
  • (1713 Beiträge) | 04.03.2009 12:13
    Also auch hier
    klopfen einige das Licht mit dem Hammer aus. Wieviel U-Bahnen wurden denn gebohrt/gebaut ohne das ein Kartenhaus zusammen viel. Ich hoffe nur, kein Verantwortlicher hat jetzt die Hosen voll und zieht das Ganze durch. Leute Karlsruhe ist kein (verschlafenes) Beamtendorf mehr. Allerdings haben das viele noch nicht kapiert. Beispiele gibt es ja viele.
  • (468 Beiträge) | 04.03.2009 13:16
    Kombilösung
    Nur das Landvolk und die Aussenstadtteile profitieren von dem Tunnel.

    Erst soll die Kriegstraße umgebaut werden und dann schauen wir weiter!
  • (3989 Beiträge) | 04.03.2009 13:19
    Man muss sich fragen, für was man welche Risiken eingehen will
    Man muss sich stets fragen, für was für ein Projekt man welche Risiken eingehen will.

    Ein unterirdisches Projekt schafft nun mal Hohlräume die in der Bauzeit oder meinetwegen auch in 100 Jahren, wenn das verbaute Material ermüdet, oder aus anderen Gründen einstürzen können.
    Und auch die Frage der Selbstrettung bei Bränden im Tunnel ist unbefriedigend gelöst, entsteht aber erst dadurch, dass man in die Tiefe geht.
    Etc.

    Bei einem Verkehrsprojekt mit einem KLAR ÜBERWIEGENDEN NUTZEN mag man dafür sein, auch ein paar größere Risiken eizugehen.
  • (3989 Beiträge) | 04.03.2009 13:19
    Teil 2 Abwägung
    Bei der Kombilösung ist der Nutzen aber nicht so sonderlich klar. Offiziell mit 1,19 berechnet, durch Kostensteigerungen zu Ende des Projektes sicher unter 1 gerutscht, ist auch nichtrechnerisch der Nutzen als Verkehrsprojekt fraglich. Aus ÖV-Töpfen finanziert sollte es dem ÖV dienen. Dem steht es aber nur im Weg... Es fördert den Autoverkehr, indem es störende Bahnen tiefer legt, und dem Flanieren. Aber ist ein ungestörteres Flanieren es wert, solche Risiken einzugehen? Könnte man noch ruhigen Gewissens in einem Café mittig auf der Kaiserstraße sitzen, wenn sowas auch hier in Karlsruhe passieren würde?

    Es mag Verkehrsprojekte geben, die sich so zwingend aufdrängen, dass man in die Tiefe gehen MUSS, aber die Kombilösung (und Stuttgart 21) gehören nicht dazu.
  • (127 Beiträge) | 04.03.2009 13:29
    Großschäden bei Tunnelbauprojekten
    sind leider zahlreich. Einige Beispiele: 2003 brach in Shanghai beim Bau der Metro ein Tunnelbauabschnitt ein und ein 30-stöckiges Gebäude stürzte ein.
    1994 bricht ein Linienbus in München durch die Fahrbahn und reißt 3 Menschen in den Tod. Im selben Jahr meldete auch London einen Tunnelkollaps beim Bau der neuen U-Bahn von der Innenstadt zum Flughafen. Mehrere Gebäude stürzen ein. Der Schaden: 150 Millionen Euro.
    1995 Einstürze in Los Angeles und Taipeh, 2005 in Barcelona und Lausanne, 2007 in Sao Paulo etc.
    Jedoch sollte man bedenken, dass es in aller Regel auch ohne Unglück zu einer Kostenexposion bei solchen Großprojekten kommt. Was ja Köln gerade beweist...
  • (67 Beiträge) | 04.03.2009 13:32
    Als ob...
    Als ob jeder U-Bahn-Bau automatisch zu einstürzenden Häusern führen würde!
  • (339 Beiträge) | 04.03.2009 14:01
    Großschäden bei Tunnelbauprojekten
    kommen genauso vor wie Autokarambolagen, Flugzeugabstürze, Skiunfälle, Schiffshavarien, Kraftwerksbrände, Zugentgleisungen, Grubenschlagwetter, Kometeneinschläge und Blinddarmoperationskunstfehler. Man kann sich wirklich wegen allem in die Hose machen. Aber für die, die es noch nicht gemerkt haben: Mit der Geburt erwerben wir gleichzeitig die Garantie auf den Tod. Und manche bringen sich aus Angst davor tatsächlich um.
  • (3989 Beiträge) | 04.03.2009 14:12
    Stimmt: das Leben im allgemeinen ist nicht ohne Risiko
    ... aber man darf sich dennoch fragen, ob man jedes technisch mögliche Risiko eingehen will.

    Wie gesagt: bei eindeutigem Nutzen Verkehr gerne auch tiefergelegt. Aber einen solchen sehe ich in KA nicht.

    und nein, nicht jede U-Bahn stürzt ein, aber offenbar mehr U-Bahnen als man denkt. Und was in 100 Jahren ist, wenn der Beton marode, das Geld zur Wartung aber alle ist, wer weiß ...
  • (339 Beiträge) | 04.03.2009 15:48
    Was
    in 100 Jahren ist, weiß niemand. Wenn es danach ginge, dürfte man überhaupt nix bauen. Vor 60 Jahren lag das ganze Land in Schutt und Asche. Und das Geld war auch alle. Und zwanzig Jahre später wars fast komplett wieder aufgebaut. Über nen maroden Tunnel hätte man nur müde gelächelt.
  • (220 Beiträge) | 04.03.2009 16:01
    FUßGÄNGER-Zone
    Strabas haben in einer FUßGÄNGER-Zone, wo so viele Menschen unterwegs sind einfach nichts zu suchen. Wenn es andere Möglichkeiten gibt, diese da weg zu bekommen, bitte. Allerdings sehe ich da keine echt Alternative.
  • (220 Beiträge) | 04.03.2009 16:06
    Paris oder London bzw. New York
    Vielleicht sollten die Verantwortlichen in Köln sich mal in Paris oder London anschauen wie das so geht mit dem U-Bahn-Bau!
  • (127 Beiträge) | 04.03.2009 16:19
    Es geht
    natürlich um ein vermeidbares Risiko für die Anwohner und nicht zuletzt auch um ein wirtschatlich vermeidbares Risiko für die Geschäfte in der Kaiserstraße. Welches Risiko jeder einzelne für sich eingeht bleibt doch jedem selbst überlassen.
    Daneben dreht es sich jedoch hauptsächlich um einen enormen finanziellen Aufwand mit der Aussicht auf weitere Kostensteigerungen für ein Projekt mit aus meiner Sicht relativ geringem Nutzen.
    Ein vorrangiger Umbau der Kriegsstraße wäre eine Alternative.
  • (2227 Beiträge) | 04.03.2009 17:00
    Wozu
    diese Mini-Ubahn gut sein soll frage ich mich schon lange und zwar nicht wegen eines evtl. Einsturzes sondern wegen der Kosten.
    Warum trennt man nicht einfach den Gleiskoerper von den Fussgaengern und laesst alle 100 m eine Oeffnung, die man sogar noch mit Licht oder Tonsignalen sichern koennte?
    Oder man verbannt die Bahn in eine Parallelstrasse, oder noch besser, man haelt den Bahndurchgangsverkehr weg von der Kaiserstrasse, denn wer von Durlach nach Knielingen will, muss ja nicht durch die Kaiserstrasse fahren.
    Dadurch wuerde auch die Kaiserstrasse mit ihren Baeumen erhalten bleiben, denn so schoen wie z.Zt. war diese Strasse noch nie.
  • (237 Beiträge) | 04.03.2009 17:11
    Kombinötigung
    Es ist sicher sinnvoll, wenn die Hausbesitzer im weiteren Umfeld des geplanten Tunnels der Kaiserstrasse, vom Statiker an markanten Stellen Markierungen an ihren Häusern anbringen lassen. Natürlich bevor die Bauarbeiten beginnen, dann können nach den Bauarbeiten die entstandenen Schäden besser abgerechnet werden, sofern die Stadt noch zahlungsfähig ist. Ansonsten bezahlen die Schäden sicher die Landeier und Speckgürtler um KA die so zahlreich für die Kombinötigung gestimmt haben, um zweimal im Jahr vom Berg herabzusteigen und sich direkt in die 1 € Zone fahren zu lassen.
    Die, die es betrifft und in der Stadt leben und mit diesen hässlichen Rampen, Tunnellöchern und dadurch versauten Plätzen (siehe Mühlburger Tor mit großem Loch als Mittelpunkt) leben müssen und zwar täglich und nächtlich haben in der Mehrheit nicht dafür gestimmt.
  • (13748 Beiträge) | 04.03.2009 17:59
    Ich bleib bei meinem Vorschlag
    Hochbahn bauen! Siehe Chicago.
  • (13748 Beiträge) | 04.03.2009 18:00
    Oder Berlin

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