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Karlsruhe Zuschüsse unsicher: Ist die Europäische Schule in Gefahr?

Mit einem parlamentarischen Antrag hakt die Karlsruher CDU-Landtagsabgeordnete Bettina Meier-Augenstein beim Landeszuschuss für die Europäische Schule Karlsruhe (ESK) nach. Aus der nun vorliegenden Antwort geht hervor, dass die grün-rote Landesregierung keine Zusage für die finanzielle Unterstützung ab 2017 gibt. Im Gegenteil, sie verweist darauf, dass ein Ende des Zuschusses durchaus möglich erscheint.

"Die Landesregierung möchte erst im Zuge der Aufstellung des nächsten Staatshaushaltes eine Entscheidung über die Zukunft des Landeszuschusses treffen. Das bedeutet, dass Schüler, Eltern und das Personal erst im Dezember 2016 wissen werden, wie sich das Land in Zukunft verhalten wird.

Der Landesregierung war jedoch bereits im Voraus bekannt, dass die Haushaltsaufstellung der ESK für 2017 im Januar 2016 erfolgte. Grün-Rot hat bereits im Dezember 2014 einen entsprechenden Prüfauftrag des Landtags erhalten. Vor diesem Hintergrund ist es nicht nachvollziehbar, warum das Kultusministerium es in einem ganzen Jahr nicht geschafft hat, hier zu einer Entscheidung zu kommen", zeigt sich die CDU-Landtagsabgeordnete Bettina Meier-Augenstein erstaunt in einer Pressemeldung.

"Die Stellungnahme der Landesregierung macht einmal mehr deutlich, dass die Landesregierung auf Zeit spielt. Der Zuschuss hat aber eine große Bedeutung für die Schule. Bereits 2004 wurde in Verhandlungen mit der Europäischen Kommission erreicht, den Standort in Karlsruhe zu sichern. Bedingung hierfür war jedoch die freiwillige finanzielle Unterstützung durch die Stadt Karlsruhe und das Land Baden-Württemberg, um die Finanzierung auf eine solide Basis zu stellen.

Es muss alles dafür getan werden, dass der Standort der Europäischen Schule in Karlsruhe nicht erneut in Frage gestellt wird. Dies wäre ein empfindlicher Rückschlag für die Attraktivität der gesamten TechnologieRegion Karlsruhe", so Bettina Meier-Augenstein abschließend.

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Kommentare (14)
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  •   eparch
    (1 Beiträge)

    19.02.2016 04:47
    Europäische Schule und ihre Zukunft
    Als ehemaliger Schüler der an der
    ESK 1989 sein Abitur gemacht hat, treibt mir alleine schon der Gedanke an eine mögliche Schließung die Tränen in die Augen- und nicht nur vor Traurigkeit sondern vor Wut! Haben die PolitikerInnen eigentlich eine Ahnung was sie da anrichten? Die Eurpäischen Schulen sind ein wichtiger Beitrag zur internationalen Gemeinschaft, dessen Kern gerade heute in Zeiten internationaler Spannungen Gefahr läuft zu zerbrechen. Kinder, die an den Europäischen Schulen abschließen machen extrem wichtige, wertvolle Erfahrungen, die unserer Gesellschaft in In-und Ausland mehr denn je nutzen werden. Viele meiner ehemaligen MitschülerInnen begleiten heute wichtige Positionen in der UNO oder in der Wirtschaft. Daher: Finger weg von der ESK die einst als Elite-Schule gegründet für das Militär war und ausschließlich von Brüssel aus finanzielle Zuwendung erhielt. Europäische Schulen dürfen nie aufgegeben werden- sonst beraubt man allen Ehemaligen ihrer Wurzeln!
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  •   lynx1984
    (2487 Beiträge)

    14.02.2016 23:05
    Warum
    landet der "Aufreger" wohl in einer Pressemitteilung? Sicherlich ist Frau Meier-Augensonstwas vorher mal während "dem ganzen Jahr" in Stuttgart beim Ministerium gewesen, um die Dinge mal selbst in die Hand zu nehmen. Sicherlich war es nur KA-News und nicht die CDU Pressemitteilung welche den Zuschuss in € einfach mal nicht dargelegt hat und dafür dann destruktive Zeilen an den politischen Gegber gesandt hat. Konstruktiv könnte man ja aufzeigen, was es bedeuten würde wenn die ESK ohne diesen Zuschuss auskommen müsste. Wird dann vielleicht auf bestimmte Sprachen verzichtet werden müssen? Oder gar die Schulgebühren (um wie viel?!) angehoben? Aber Fakten sind ja unnötig im Wahlkampf...
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  •   lynx1984
    (2487 Beiträge)

    14.02.2016 23:16
    Wer sucht der findet
    in nur wenigen Minuten die Konsequenzen bei Streichung der Landeszuschüsse:

    "Falls es tatsächlich zu der Streichung des Landeszuschusses komme, warnte Høyem, könne die Europäische Schule in Karlsruhe wie ihre Geschwister-Schulen in Frankfurt und München künftig keine "normalen" baden-württembergischen Familien mehr aufnehmen, sondern nur noch Familien von EU-Mitarbeitern (ITU) und Familien aus Firmen, mit denen die ESK Firmenverträge abgeschlossen habe."

    Quelle ist zwar rund 2 Jahre alt. In der Sache hat sich aber nichts verändert...
    Wäre die Konsequenz wirklich so dramatisch?
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  •   Hassowa
    (829 Beiträge)

    13.02.2016 01:29
    Tja, die Europaschule ist halt keine grüne Ideologenanstalt
    Deshalb bekommt sie von dem Obergrünen Kretschmann keine Kohle mehr. Die sogenannte grüne "Bildungspolitik" ist nichts anderes als nackte Indoktrination. Den Schülern wird z.B. beigebracht, dass "Schwulsein" normal ist. Dieser Punkt steht leider nicht auf dem Kursprogramm der Europaschule. Dort wird blöderweise nur das gelehrt, was auch die Eltern ihren Kindern gerne beibringen möchten. Insofern kann man nur hoffen, dass dieser grüne Alptraum am 13. März in BaWü endlich vorbei sein wird !!!
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  •   Tyr
    (329 Beiträge)

    13.02.2016 14:04
    Danco
    du bist und bleibst ein verbohrter Dummschwätzer, diese Schule hat schon zu viel Geld sinnlos geschluckt, aber der CDU Einfältigen ist das wurscht, Hauptsache Dummgeschwätzt.
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  •   A320
    (245 Beiträge)

    14.02.2016 10:20
    .
    Wenn man die Schule dicht macht, dann zeigt das ja auch schon wie die EU Krise enden wird.
    Am 13. März wird hoffentlich das Unkraut von oben abgewählt. Dann haben wir wenigstens eine bessere Bildung hier und nicht einen VfB-Kretschi an der Macht.
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  •   Petryschale
    (215 Beiträge)

    12.02.2016 22:31
    Die europäische Schule
    kann locker privat finanziert werden. Und ohne den gepamperten Haufen geht die Welt auch nicht unter.
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  •   patrickkk
    (1070 Beiträge)

    13.02.2016 04:17
    Grüne Schulpolitik
    Die Grün-Rote Schulpolitik in BW ist eine Katastrophe.

    Zwangsweise Inklusion bis in den letzten Winkel: Es werden alle gleich behandelt, jene die Hilfe brauchen bekommen sie nicht mehr, jene die sie nicht brauchen werden nicht mehr durch Anspruch gereizt.

    Lehrermangel: 30! Jahre lang erzählen uns die Grünen das es in Deutschland, und im Speziellen in BW mehr Lehrer braucht. Was macht Kretschmann? Haufenweise Lehrerstellen streichen.

    Das einzige woran die Grünen interessiert sind ist ihr an Faschismus grenzendes Weltbild vom Kindergarten auf zu vermitteln.
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  •   patrickkk
    (1070 Beiträge)

    13.02.2016 04:22
    Entschuldigung
    Petryschale, ich weis nicht wie das unter deinen Kommentar gerutscht ist (Muss wohl irgendwo aus versehen draufgeklickt habe).

    Es war nicht als Antwort auf deinen Kommentar gemeint.
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  •   Petryschale
    (215 Beiträge)

    13.02.2016 16:06
    Ich finde
    es passt ganz gut. grinsen

    Ich hab zwar keine Kinder, finde das angestrebte Schulsystem aber auch nicht gut.
    Es hat aber schon vor langer Zeit begonnen, mit der Abwertung von Handwerks- und sonstigen -berufen bei denen man mit der Hand am Arm arbeiten muss.
    Das waren die Hauptschüler, die hat man praktisch gekillt. Und heutzutage brauchst du Abi um einen Sicherungskasten verklemmen zu dürfen.
    Und keiner will mehr schaffen, nur noch Kohle machen. Am besten aus Luft, wie zB an den weltweiten Börsen.

    Ich bin sehr froh meine Erfahrungen in Fabriken und im Handwerk gemacht zu haben. Und da bin ich immer auch geblieben. Und das merk ich wenn ich durch die Giesserei oder den Werkzeugbau laufe, die Leute haben Respekt vor mir und ich vor ihnen. Wir sprechen die gleiche Sprache und es ist kein Unterschied, dass meine Hände sauber sind und dem seine dreckig. Wenn ich dann irgendwohin lang sind meine auch dreckig.
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