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27.03.2016 07:26
 
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Zukunft des Autosfahrens: Karlsruhe wird zum Zentrum der Mobilität [24]

Eines der Testfahrzeuge der Profilregion Mobilitätssysteme
Bild:ka-news

Karlsruhe (Jana Buch) - Deutschland gehört zur Weltspitze, wenn es um die Entwicklung und Produktion von Autos geht. Vor allem Karlsruhe hat es sich jetzt mit der neuen "Profilregion Mobilitätssysteme" zum Ziel gemacht, die Zukunft neu zu gestalten. Innovative Lösungen sollen in einem neuen Projekt entwickelt werden, die Mobilität soll flexibler, sicherer und umweltfreundlicher werden.
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"Effizient, intelligent und integriert" soll die Fortbewegung der Zukunft sein. Eine Zukunft, die gar nicht so weit entfernt ist. Die Belastung der Umwelt und die zunehmende Urbanisierung stellen die Forschung vor große Herausforderungen. Wie soll dem Menschen ein Höchstmaß an Freiheit garantiert werden, ohne dabei der Umwelt weiter zu schaden? Das neue Projekt "Profilregion Mobilitätssysteme Karlsruhe" stellt sich genau diesen Herausforderungen und noch vielen mehr.

Zusammenarbeit von Forschung und Unternehmen

"Wir wollen, dass die Mobilitätslösungen der Zukunft aus Baden-Württemberg kommen", sagt Peter Hofelich, Staatssekretär im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft Baden-Württemberg. Mit der Profilregion werden die Grundlagen dafür gelegt. Acht Partner haben sich zur Gründung zusammengeschlossen, unter anderem das Karlsruher Institut für Technologie, die ortsansässigen Frauenhofer-Institute und weitere Forschungszentren. Doch auch Unternehmen sollen eingebunden werden, damit gemeinsame Forschungsprojekte entstehen können. Dabei können Unternehmen und die Forschung voneinander profitieren. Der Datenaustausch ermöglicht es der Forschung schneller auf mögliche Problemfelder und Trends zu reagieren, während Unternehmen von den Forschungsergebnissen profitieren können.

Taxi ohne Fahrer

Eines der Projekte, das in den nächsten zwei Jahren im Vordergrund der Profilregion stehen werden, ist die automatisierte Mobilität. Das sind vor allem Fahrzeuge, die keinen aktiven Fahrer benötigen. Eine Vision dabei ist es, automatisierte Taxis zu entwickeln. Auch die Mobilität in Großstädten spielt bei der Forschung eine große Rolle. Vor allem die sogenannten "Car-Sharing"-Modelle sollen ausgebaut werden. Diese funktionieren meistens über eine App, die dem Nutzer verfügbare Fahrzeuge in der Nähe anzeigt.

Der Fahrer sucht sich das nächste Auto, steigt ein und lässt es an seinem Ziel stehen. So kann der nächste Kunde einsteigen und losfahren. In circa 15 Jahren wären nur noch zwei Drittel der Pkws im privaten Besitz, so Hofelich. Diese zwei Themenfelder sollen auch gemeinsam erforscht werden. "Die Suche nach einem Parkplatz verbraucht die meiste Zeit. Was wäre, wenn wir aus dem Auto steigen können und es selbstständig einparkt?", sagt Hofelich.

Das Autoland Deutschland wird zum Mobilitätsland

Diese und viele andere Gebiete sollen in der Pilotphase der Profilregion erforscht werden. Das "Autoland soll zum Mobilitätsland" werden, so der Staatssekretär. Das Budget des Projekts liegt bei rund acht Millionen Euro und wird zur Hälfte von den Ministerien für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie für Finanzen und Wirtschaft gefördert. So könne Karlsruhe zum Zentrum der Mobilitätsforschung werden.

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Kommentare [26]
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  • (736 Beiträge) | 29.03.2016 11:42
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    Taxi ohne Fahrer
    dann stirbt ja wieder ein Beschäftigungszweig aus.
    Deutschland schafft sich ab Herr Sarrazin hat leider recht, sowie es aussieht. Aber unsere Regierung meldet aber dann sicher wieder geringere Arbeitslosenzahlen.
  • (39 Beiträge) | 28.03.2016 12:15
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    wer braucht in KA ein Auto ??
    fahr eh nur ab sofort mit der U-Bahn..
  • (64 Beiträge) | 28.03.2016 09:07
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    So so, die Stadt mit den drittmeisten Staus.
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  • (941 Beiträge) | 28.03.2016 09:33
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    Muskelkater kommt von Bewegung!
    Also sind auch Staus unbedingt ein Zeichen großer Mobilität!

    Genauso wie übrigens überbelegte Flüchtlingsheime... zwinkern
  • (1340 Beiträge) | 28.03.2016 08:58
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    Die deutsche Automobilindustrie ist dabei, die Zukunft zu verschlafen....
    Während hier an technischen Spielereien wie autonomen Taxis (wer will das schon) geforscht wird und die deutsche Automobilindustrie clean Diesel propagiert, die alles andere als sauber sind, ist es ein amerikanischer Hersteller, der ein Netz für Schnellladestationen an den deutschen Autobahnen aufbaut und Elektrofahrzeuge mit über 500km Reichweite und 8 Jahren Garantie für die Baterie anbietet.

    Ob autonom oder nicht: die Zukunft des Autos ist Elektromobilität - und die hat bereits begonnen. Außer BMW hat das kein deutscher Konzern begriffen, auch nicht, dass für diese weitgehend wartungsfreien Fahrzeuge andere Vertriebs- und Werkstättenmodelle entwickelt werden müssen, als sie heute üblich sind.

    Das Autoland Deutschland muss aufpassen, dass es nicht den Anschluss verpasst.
  • (941 Beiträge) | 28.03.2016 09:52
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    "Weitgehend wartungsfrei... ?"
    Zitat von OtusScopus
    Außer BMW hat das kein deutscher Konzern begriffen, auch nicht, dass für diese weitgehend wartungsfreien Fahrzeuge andere Vertriebs- und Werkstättenmodelle entwickelt werden müssen, als sie heute üblich sind.


    Hmm. ein BMW i3 hat also keine Bremsen, keine Beleuchtung, Klima-Anlage, etc. - also alles was bei Verbrennern neben den reinen Motor-, Getriebefunktionen durchaus wartungsrelevant wäre.
  • (1340 Beiträge) | 28.03.2016 18:52
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    Wie geschrieben...
    witgehend wartungsfrei. Im Vergleich zu Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor sind die Wartungsarbeiten bei Elektrofahrzeugen ausgesprochen übersichtlich. Dass Händler-/Werkstätten der deutschen Hersteller ist darauf jedenfalls noch nicht eingestellt.
  • (64 Beiträge) | 28.03.2016 09:08
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    Sie meinen, die Fahrzeuge,
    +++ Das Posting verstößt gegen unsere AGB und wurde daher von der Redaktion gesperrt +++
  • (2 Beiträge) | 28.03.2016 09:55
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    Nö...
    eher in der Richtung:

    http://ecomento.tv/2016/01/19/elektroauto-bmw-i3-erhaelt-50-prozent-mehr-reichweite/

    http://www.focus.de/auto/elektroauto/fahrbericht-chevrolet-bolt-2016-billiger-als-der-bmw-i3-und-viel-mehr-reichweite-so-faehrt-sich-der-chevy-bolt_id_5210135.html
  • (808 Beiträge) | 28.03.2016 15:14
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    Das kommt schon noch,
    mit einem Tesla kommt man 400 Kilometer, wenn man normal fährt. Und mit modernen leichten Lithiumzellen erreicht man über 2000 Ladezyklen ohne Verlust. Also da geht schon noch ordentlich was.
    Und wenn das alles mal richtig funktioniert fragt keiner mehr wers erfunden hat. Und dass die deutsche Automobilindustrie dann auch hervorragende Elektroautos baut dürfte ausser Frage stehen.
  • (1340 Beiträge) | 28.03.2016 18:55
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    Wer die Technologie verpennt wird es auch nicht schaffen...
    auf einen Zug aufzuspringen, der längst abgefahren ist. Dem stehen nicht nur Patente entgegen, sondern auch veränderte Kundengewohnheiten - wenn ich erst mal zufriedener Teslafahrer bin, steige ich nicht ohne Not auf einen Nachbau von Merzedes um, der weder billiger noch besser ist.
  • (2 Beiträge) | 29.03.2016 10:44
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    Patente...?
    Nicht ganz.
    So hat Daimler in der Brennstoffzellentechnik- und Wasserstofftechnologie etwa 260 Patente, TOYOTA hat 420, GM 350, HONDA 300 und VW etwa 30...
    Und wer fährt auf den Straßen mit Elektro und H2? Die Deutschen spielen da nur noch eine untergeordnete Rolle. Und wer glaubt, die derzeitigen Marktführer aus USA und Fernost ließen sich das Szepter einfach wieder aus der Hand nehmen - hat hoffentlich, hoffentlich Recht, aus deutscher Sicht...
  • (84 Beiträge) | 29.03.2016 08:45
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    Abwarten.
    Übermorgen wird das Tesla Model 3 (oder III) vorgestellt. Zielpreis: 35.000 $. Zielkonkurrenz: BMW 3er. Dann sehen wir weiter.
  • (1340 Beiträge) | 29.03.2016 07:29
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    Ein Porsche oder ein Mercedes...
    in derselben Leistungsklasse ist nicht viel billiger, und ja doch, ich weiß was so ein Teil kostet. Was es heißt, in einem Markt den Anschluss zu verlieren, kann man an Firmen wie AEG oder Borsig sehen. Wenn dann noch massive Manipulationen hinzukommen, mit denen man versucht, die eigene, eigentlich überholte Technologie aufzuhübschen, kann es ganz schön schnell eng werden.

    Die Einstellung, die aus ihrem Kommentar spricht, ist wohl Hochmut, und was dem folgt, ist allgemein bekannt...
  • (67 Beiträge) | 27.03.2016 18:01
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    Bis jetzt ist Karlsruhe aber eher ein Zentrum der Immobilität!
    Auf Platz zwei der Stauhauptstädte hat man es immerhin geschafft!
    Die Chancen, da einen Spitzenplatz zu erreichen stehen deutlich besser als bei den Bestrebungen zu einer guten Platzierung als "Zentrum der Mobilität".
    Insbesondere weil ja auch alle Bemühungen und alle Blockadeaktivitäten noch auf das Ziel
    "Platz 1 der Stauhauptstädte"
    ausgerichtet sind.
    Auch ein radikaler Personalaustausch in Spitzenpositionen und Gremien wäre erforderlich da die Fähigkeiten des derzeitigen Personals über Verhindern und Blockieren nicht hinausgehen.
  • (330 Beiträge) | 27.03.2016 17:23
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    Interessant wird es ...
    ... wenn es den ersten üblen Unfall geben wird. Wer ist dann schuld? Der Mitfahrer? Der Hersteller? Der Programmierer? Oder grundsätzlich der menschlich gesteuerte Unfallgegner - weil die Maschine sich ja gar nicht irren kann?
  • (4521 Beiträge) | 27.03.2016 11:14
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    Die schöne automatisierte Zukunft.
    Man geht aus dem Haus, schaut mittels App, wo das nächste Taxi ohne Fahrer steht, stellt fest nicht in der Nähe, will also mittels App nach einem E-Bike suchen, auch nicht in der Nähe, dann (App gucken) fährt hoffentlich eine Bahn (wenn keine Betriebsstörung), um zu meinem automatisierten Taxi ohne Fahrer zu kommen.

    Unterwegs schaut man noch, was sagt meine App für Kühlschrank, Waschmaschine, Herd. Brauche ich Milch und Bratwürste (Bio), läuft meine Waschmaschine (hoffentlich platzt nicht gerade ein Schlauch), App gucken oh, das Essen kocht schon auf dem Herd.
    Verdammt ich bin zwar auf dem Rückweg, aber meine Taxi App sagt mir, ein Fahrzeug steht am anderen Ende der Stadt, (und jetzt siehe oben). grinsen

    Schön, dass wir in Zukunft für solche Kleinigkeiten im Leben nicht mehr unser Hirn einschalten müssen, dann können wir uns grundsätzlich um das große Weltgeschehen kümmern, aber geht das noch ohne App?

    Für den Kommentar habe ich ausschließlich meine App in meinem Hirn aktiviert. grinsen
  • (18 Beiträge) | 28.03.2016 00:53
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    andersrum
    Das ist ja gerade der Unterschied zum Car-Sharing - das Auto kommt zu dir. Wie beim Taxi. Du rufst ja auch nicht die Taxi-Zentrale an, nur um zu fragen wo das nächste freie Taxi steht, oder?
  • (4521 Beiträge) | 28.03.2016 09:23
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    @Toffl
    Mein Beitrag war ironisch gemeint, in Bezug darauf, dass uns das Denken und das selbstständige Handeln abgewöhnt werden soll.

    Aber selbst wenn man das Auto herholen kann. Glaubt man wirklich, die Software ist sicher? Da wird es sicher sofort irgendwelche Hacker geben (wie immer), die die Fahrzeuge umdirigieren, auf Kollisionskurs schicken, ohne Rücksicht was passieren kann usw.

    Unterhaltung gestern mit einem Nachbarsbuben (6 Jahre), der mit seinen Autos mit Fernbedienung spielte. "Tante" Nachbarin, sagte, bald gibt es Autos, die kann man mit einem Programm auf dem Handy herholen kann. Echt? Kurze Funkstille, strahlt mich der Bub an und sagt, "dann schick ich mit dem Handy vom Babba so e Auto in de Hof vom Opa und mach des Tor zu." Clever, aus dem Bub wird noch was. grinsen
  • (154 Beiträge) | 27.03.2016 15:20
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    Do druff

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