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09.07.2012 13:42
 
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Wieder Großeinsatz in der Nordstadt: Mann feuert Luftgewehr ab [32]

Karlsruhe (dpa/lsw) - Wenige Tage nach dem blutigen Ende eines Geiseldramas in der Karlsruher Nordstadt hat erneut ein Mann mit Gewehr die Siedlung in Atem gehalten. Am frühen Sonntagmorgen feuerte er aus dem Fenster seiner Wohnung erst in die Luft und legte dann auf zwei Frauen und einen Mann an, teilte die Polizei am Montag mit.
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Blaulicht Polizei
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(Symbolbild)
Foto: Goldstadt TV

Statt zu schießen, schüttete er dann einen Eimer Wasser auf sie. Die Angegriffenen brachten sich in Sicherheit und alarmierten die Polizei.

Großaufgebot an Polizei

Mit einem Großaufgebot umstellten die Beamten das Haus. Bevor sie jedoch die Wohnung stürmten, öffnete der Mann die Tür und ließ sich überwältigen. Seine Waffe erwies sich als Luftgewehr. Zudem fand die Polizei eine Schreckschusswaffe, eine Dose mit Schwarzpulver sowie fünf Cannabispflanzen. Der Mann war betrunken, der Testwert ergab 1,66 Promille. Zu seinen Motiven wollte er bislang nichts sagen. Eine der bedrohten Frauen erlitt einen Schock und wurde im Krankenhaus behandelt.

Am vergangenen Mittwoch hatte ein Geiselnehmer vier Menschen und sich selbst erschossen, weil seine Wohnung zwangsgeräumt werden sollte.

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Kommentare [32]
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  • (2030 Beiträge) | 10.07.2012 13:33
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    Danke für die Aufklärung ....
    "erstens lassen sich solche Sachen auch durch mehr Streifen nicht verthindern und zweitens spricht nich die Polizei die Strafen aus sondern die Justiz."

    Ein kleiner Einspruch, mit mehr Polizeipräsenz, könnte man vielleicht so manches verhindern.....okay, bestimmt auch nicht die Polizei.
    Dann vielleicht doch lieber freie Waffen für Alle?, so kann man sich wenigstens wehren.
    Ein Problem auch, in den Karlsruher Wohnkasernen kennt mancher den Nachbar nicht.
  • (228 Beiträge) | 10.07.2012 09:43
    Bewerten: (0)
    Karlsruhe - viel vor, viel dahinter - siehe Nordstadt
    Was der scheidende Bürgermeister unter "viel dahinter" zu verstehen scheint, zeigt sich zur Zeit in der Nordstadt. Eine sozial verträgliche Stadtpolitik würde sich wohl etwas anders bemerkbar machen. Inzwischen ist man ja wenigstens so weit, den Slogan auf den Schikdern zu ändern. Allerdings ist fraglich, wo die erwähnten Ideen herkommen sollen, wenn die Stadt nicht einmal in der Lage ist, den potentiellen Ideenträgern, die meist an einer Universität zu finden sind, ein bezahlbares Dach über dem Kopf in KA zu schaffen, weil die zahlungskräftige Miethai-Lobby im karlsruher Rathaus offensichtlich eine zuverlässige Interessen-Vertretung an höchster Stelle hat...
  • (2030 Beiträge) | 10.07.2012 05:07
    Bewerten: (0)
    balg
    soll bald heißen.
    Schei.. Wurtsfinger und schmutzige Brille, analphabetismus
  • (2030 Beiträge) | 10.07.2012 05:04
    Bewerten: (0)
    Früher ist da ein Streifenwagen vorbeigefahren
    Ja, früher ist da ein Streifenwagen vorbei gefahrenmit Blaulicht und Martinshorn....so lange um's Festzelt gefahren bis die Schlägerei sich aufgelöst hat zwinkern...da hatte man noch Respekt vor der Polizei...heute wird die Polizei durch die Politiker ins lächerliche gezogen....Stellen gekürzt.
    Da stehen Polizisten, beschützen die, welche ihnen den Job wegnehmen.
    Es gibt ja balg mehr Stubenhocker Polizei Beamte als Polizisten auf Streife.
    60 Vorstrafen und immer noch nicht aus... oder alle nur Einzeltäter.
  • (5494 Beiträge) | 10.07.2012 07:43
    Bewerten: (0)
    hugsi
    erstens lassen sich solche Sachen auch durch mehr Streifen nicht verthindern und zweitens spricht nich die Polizei die Strafen aus sondern die Justiz. Das sollte als bekannt voraus gesetzt sein.
  • (1395 Beiträge) | 09.07.2012 22:14
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    Ein Großeinsatz, super
    Und da jammern die sie haben kein Geld. Wir müssen doch Kohle satt haben. Früher ist da ein Streifenwagen vorbeigefahren, heute kommt das SEK.
    Nur weiter so, In ein paar Jahren wirste, wenn de dein Taschenmesser herausholst, prophylaktisch erschossen.
  • (5494 Beiträge) | 10.07.2012 07:36
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    mann mann
    wi tickst du denn ????? Sollen sich die Polizisten erschißen lassen ? Weiss man bei den Psychos heute was sie noch alles an Waffen innder Hütte haben ????
  • (3155 Beiträge) | 09.07.2012 17:50
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    Es steht nicht dran wie alt der war
    Komisch, ist doch eigentlich "Standard", diese Angabe . . .
  • (81 Beiträge) | 09.07.2012 23:09
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    Leider
    steht auch nicht dabei, wo der Typ sich jetzt befindet....
    Nur vorübergehend in Gewahrsam?
    In U-Haft?
    in der geschlossenen Psychiatrie?
    Hätte mich schon ein bissle interessiert, wo so einer landet und wie lange er von der Bildfläche verschwindet......
  • (3155 Beiträge) | 10.07.2012 10:45
    Bewerten: (0)
    Vermute schon
    dass es kein Dummerjungescherz war ?! Immerhin hat er das Gewehr ja auf die Frauen gerichtet. Das dürfte ausreichend für eine Verurteilung bzw. Verhaftung sein, egal ob es frei verkäuflich ist oder nicht. Ein Diabolo im Kopfbereich kann durchaus tödlich enden. Und die Dinger sind sehr treffsicher. Psychiatrie oder Haft sind durchaus angebracht.
  • (5494 Beiträge) | 09.07.2012 17:40
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    man kann nur verurteilen
    was getan wurde - nicht was hätte passieren können. Bei diesem Vollpfosten ist zum Glück nicht mehr passiert. So wird er sicher weniger bekommen als er eigentlich verdient. Ich denke jetzt wird klarer was ich meinte, abgesehen von Kuschelurteilen.
  • (2030 Beiträge) | 09.07.2012 15:43
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    Wer und wie weit soll verklagt werden
    Nach Raben geschossen.........dabei Eimer Wasser der auf der Fensterbank stand umgefallen.

    Sind Luftgewehre bis 7,5 joule geschossenergie nicht erwerbsscheinfrei?
    Und darf man nicht, ohne zu schießen (außer an Silvester) eine Schreckschusspistole besitzen?

    Dem passiert nichts ........ nur, was geht in so einem Kopf vor, so etwas zu machen .... kurz nach so einer schrecklichen Tat.
    Aufmerksamkeitsbedürfnis, Langeweile, Suff, Unzufriedenheit oder Alles zusammen?
    Karlsruhe kann schon Dep[p]ressiv machen, Deutschland Allgemein, aber Karlsruhe wird immer schlimmer.
    Woran kann es liegen?
  • (3 Beiträge) | 09.07.2012 16:59
    Bewerten: (0)
    Glücklicherweise...
    ...darf nicht jeder Spinner "nach Raben schießen".

    Und glücklicherweise darf nicht jeder Spinner mit Luftwaffen in der Gegend herumschießen (es muss nämlich sichergestellt sein, dass das Geschoss das umfriedete Besitztum nicht verlässt). Mit maximal 7,5 Joule Mündungsenergie hat das nichts zu tun.

    Und weiterhin darf auch nicht jeder Spinner seine Mitmenschen mit Waffen bedrohen, ob diese nun erwerbsscheinfrei sind oder nicht (oder auch nur wie Waffen aussehen).

    Bleibt zu hoffen, dass sich die Staatsanwaltschaft diesem Typen ordentlich annimmt.
  • (5494 Beiträge) | 09.07.2012 17:16
    Bewerten: (0)
    genau DA
    sehe ich das Problem bei unserer Justiz.
  • (28783 Beiträge) | 09.07.2012 17:36
    Bewerten: (0)
    Glaub ich nicht,
    dass die Justiz da ein Problem hat, warum sollte sie?
  • (3648 Beiträge) | 09.07.2012 16:36
    Bewerten: (0)
    Vielleicht am Ignorieren der Fanautonomie?
    Vereinsamung in der anonymen Umwelt der Mietskasernen, daraus resultierend Geisterspiele in ruinösen städtischen Stadien.
    Ein Nährboden für Gewaltausbrüche aller Art.

    Denkt mal drüber nach, meine Damen und Herren, liebe Radsportfreunde.
  • (335 Beiträge) | 09.07.2012 15:36
    Bewerten: (0)
    Trittbrettfahrer
    Geb mal so einem Pfosten eine scharfe Knarre. Was dann passieren kann hat man ja gesehen.
    Glück gehabt. Karlsruhe macht sich mit seinem Bekanntheitsgrad keinen guten Namen.
  • (28783 Beiträge) | 09.07.2012 15:50
    Bewerten: (0)
    Diese Vorfälle
    gibts aber nicht nur in Karlsruhe. Man kriegts eben eher mit wenn man aus XY kommt und in XY was passiert.
  • (335 Beiträge) | 09.07.2012 16:40
    Bewerten: (0)
    Servus
    Das stimmt auch wieder. Klar das man es stärker wahrnimmt.
  • (2030 Beiträge) | 09.07.2012 15:31
    Bewerten: (0)
    Viel zu schlimm um sich darüber Lustig zu machen.
    Wenn der andere Möglichkeiten gewusst hätte, hätte er wahrscheinlich scharfe Waffen gehabt.

    Aber selbst der Schuss aus dem Luftgewehr, der Eimer Wasser ....die ganze Situation kann bei den zwei Frauen eine Traumatisierung hervorrufen.

    Warnsignale werden von der Politik ignoriert und als Einzelfälle ad Acta abgelegt.

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