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Wehrpflicht stillgestanden! - Karlsruher Kreiswehrersatzamt bangt [37]

Karlsruhe (mda) - Die Wehrpflicht ist Vergangenheit. Am Montag haben letztmals junge Bundeswehrrekruten ihren sechsmonatigen Dienst in Karlsruhe angetreten. Ab Juli gibt es in Deutschland nur noch eine Freiwilligenarmee. Das Kreiswehrersatzamt (KWEA) Karlsruhe befürchtet daher ein Nachwuchsproblem bei den Streitkräften und bangt um die eigene Zukunft.

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Bundeswehr
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Rekruten der Bundeswehr. Nun wird die Wehrpflicht ausgesetzt
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"Das war für uns ein Schlag ins Gesicht", beschreibt Thorsten Beller, Leiter des Auskunfts- und Beratungszentrums des Kreiswehrersatzamtes Karlsruhe, die Situation.

Zu den Hauptaufgaben der Mitarbeiter des Kreiswehrersatzamt (KWEA) zählte bisher die Musterung der Wehrpflichtigen - also eine Untersuchung der körperlichen und geistigen Eignung eines Menschen für den Wehrdienst. Diese fällt mit dem Aussetzen der Wehrpflicht nun weg. Die rund 120 Mitarbeiter des KWEA werden daher zukünftig wesentlich weniger zu tun haben.

Wie viele Kreisewehrersatzämter müssen schließen?

Das Bundeskabinett hatte am 15. Dezember 2010 zwei Gesetzentwürfe beschlossen, mit denen die 1957 eingeführte Wehrpflicht und als Folge auch der Zivildienst ausgesetzt werden soll. Bereits zum nächsten Einberufungstermin am 1. März werden nur noch Freiwillige eingestellt.

Zwar zählt zu den Aufgaben der Kreiswehrersatzämter auch der Berufsförderungsdienst der Bundeswehr, bei dem es unter anderem darum geht, den Wiedereinstieg von Zeitsoldaten ins zivile Berufsleben zu unterstützen. Und auch in Zukunft müssen die Kandidaten für den geplanten Freiwilligendienst in der Bundeswehr gemustert werden - Verteidigungsminister Karl-Theoder zu Guttenberg will für diesen Dienst 7.500 bis 15.000 junge Leute im Jahr anwerben. Dennoch erwartet Musterungsexperte Beller heftige Auswirkungen auf die Personalstruktur der Ämter und rechnet sogar mit Schließungen.

Dies berichtete auch das Westfalen-Blatt am Donnerstag unter Berufung auf Bundeswehrkreise. Mindestens 42 der bundesweit 52 Ämter, die unter anderem für die Musterung der Wehrpflichtigen zuständig sind, würden zugemacht.

Wird das Nachwuchsproblem verstärkt?

Seit bekannt ist, dass die Wehrpflicht und damit die Einberufung ausgesetzt wird, haben sich weniger junge Männer dazu bereit erklärt den Wehrdienst zu absolvieren. "Es ist eine Tendenz erkennbar gewesen", so Beller. Diese Entwicklung stehe auch im Zusammenhang damit, dass das Bundesamt für Zivildienst (BAZ) seit dem 1. Januar nur noch Zivildienstleistende auf freiwilliger Basis einstelle. Viele Wehrpflichtige hätten daher durch die Verweigerung eine Chance gesehen, überhaupt keinen Dienst absolvieren zu müssen.

Im Zuständigkeitsbereich des Kreiswehrersatzamtes Karlsruhe haben am Montag die letzten 234 Wehrdienstleistende der Region den Dienst an der Waffe angetreten. Sie werden bis Ende Juni bei der Bundeswehr ausgebildet. Weitere 80 Personen haben sich freiwillig für einen Zeitraum von sieben bis 23 Monaten verpflichtet.

Da mit der Musterung der Wehrpflichtigen nun ein Hauptteil der Arbeit in den Kreiswehrersatzämtern wegfällt, werden die Ämter zukünftig vermehrt für den Freiwilligendienst werben. Dennoch befürchtet Beller ein Nachwuchsproblem bei der Bundeswehr. Es sei gut möglich, dass sich für den Dienst nicht mehr so viele Freiwillige melden würden. Auch bestünde die Gefahr, dass sich diejenigen meldeten, die man eigentlich gar nicht so gerne bei den Streitkräften sehe.

"Ich fand das bisherige Wehrpflichtmodell ganz gut", so Beller. Das Modell habe eine gemischte  Armee zur Folge gehabt, in der alle Bildungsschichten vertreten waren. Die Gefahr bestünde, dass dies nun nicht mehr so sei. Beller warnt vor einem Szenario wie in Großbritannien. Hier würden Häftlingen Haftverkürzungen versprochen, wenn sie sich der Armee verpflichten.

Ungewisse Zukunft für Zivildienstschule in Karlsruhe

Doch nicht nur das Kreiswehrersatzamt bangt um seine Zukunft, auch die Zivildienstschule in Karlsruhe sieht einer ungewissen Zukunft entgegen. Die Zivildienstschule Karlsruhe wurde 1985 eröffnet und bietet 180 Zivildienstleistenden Platz. Die Zivis sollen hier in Seminaren und Lehrgängen politisch geschult und auf ihre Tätigkeiten vorbereitet werden. Doch anstelle des Zivildienstes soll es künftig einen Bundesfreiwilligen Dienst geben. Was passiert dann mit der Zivildienstschule in Karlsruhe?

Die Regierung will rund 35.000 Männer und Frauen pro Jahr die Möglichkeit zur gemeinnützigen Arbeit bieten. Der Einsatz soll in der Regel zwölf Monate dauern, mindestens Sees und höchstens 24 Monate. Weiterhin rechnet die Bundesregierung mit etwa 35.000 jungen Menschen, die sich dazu bereit erklären ein Freiwilliges Soziales Jahr oder Freiwilliges Ökologisches Jahr zu absolvieren. Die Freiwilligen sollen weiterhin an Seminare zur politischen Bildung teilnehmen. Wie viele Personen das letztlich betrifft und wie viel Kapazitäten in der Zivildienstschule zukünftig benötigt werden, könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht prognostizieren, so eine Sprecherin des Bundesamts für Zivildienst.

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Kommentare [37]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (294 Beiträge) | 04.01.2011 00:28
    Meiner Meinung nach,
    Wird das gerade jetzt in der heutigen zeit schwere auswirkungen auf unsere Gesellschaft haben.
    Viele werden mir jetzt gleich wieder über den Mund fahren, aber ich vertrete meine Meinung.
    Heute haben wir das Problem das unsere Jugend immer Respektloser und Gewaltbereiter wird.
    Ein gesunder Wehr oder Zivildienst würde einigen mal etwas gut tun.
    Nun fällt das alles weg und das Miteinander, oder Kameradschaft gibts nicht mehr.
    Meiner meinung nach hätte man den Wehrdienst reformieren sollen.
    Das aushängeschild der Bundeswehr.
    Damit kann man den Arbeitgeber Bundeswehr attraktiver machen, nicht wenige haben ihren W9 dienst verlängert.

    Es wird auf unsere Gesellschaft weitere auswirkungen haben.
  • (619 Beiträge) | 04.01.2011 00:47
    Sorry Coleman,
    da muss ich Dir in Teilen widersprechen.
    Ich habe gut 2 Jahre mit einem Z12 zusammengearbeitet, auf ziviler Ebene. Ich habe noch nie soviel Respektlosigkeit und Ablehnung von einer Person wie in dieser Zeit erlebt, von guten Manieren schweigen wir mal besser. Da wurde Kasernenhofton angeschlagen, die Wörter "bitte" und "danke" fehlten im Wortschatz.
    Kameradschaft? Miteinander? Fehlanzeige, das eigene Ego stand im Vordergrund, danach kam lange nichts.
    Lernt man das bei der Bundeswehr?
  • (294 Beiträge) | 04.01.2011 01:27
    Es gibt
    Überall diese Egoisten,
    Aber so etwas lernt man nicht bei der Bundeswehr.
    Diese Befehlstonmachos sind am aussterben. Längst hat man erkannt, das die zusammenarbeit wichtig ist.
    Diese Methoden kommen noch bei einigen Truppengattungen zum vorschein außerdem wird es in der Grundausbildung oft übertrieben.
    Leider lassen wir uns da auch von den Amerikanern beeinflußen, Hollywood und Kriegsreportagen machen so manchen Menschen blind. Oft pusht derjenige damit sein Selbstwertgefühl in dem er sich so benimmt. Außerdem gibt es auch noch die altgedienten, dessen Bild über die Armee ein ganz anderes ist. Auch diese werden immer weniger. Ich hatte einen Kameraden, der damals noch der NVA diente, mein gott war das schlimm grinsen aber mann muss nun mal durch. Auch diese wird es in Zukunft nicht mehr geben.
    Der heutigen generation werden wege aufgezeigt, wie man sich gegenseitig respektiert und trotzdem eine Militärische hirarchie lebt.
    Vor meiner Bundeswehrzeit war ich der öffentlichkeit gegenüber
  • (294 Beiträge) | 04.01.2011 01:34
    Teil 2
    immer etwas verschlossen.
    Ich war selbst egoistisch.
    Mit der Zeit und danach, weis ich mich vor allem auch mich manchen dingen unter zu ordnen, damit meine ich z.Bsp. ( kam heute ne reportage) wenn ich von der Polizei angehalten werde dann benehme ich mich dem Beamten gegenüber mit respekt. Wie oft werden Polizisten heutzutage von Jugendlichen beleidigt, den mittelfinger gezeigt usw usw. Bei der Bundeswehr machen sie das nur einmal, denn dort können vergehen direkt disziplinar geahndet werden. Welcher Arbeitgeber kann Strafen verhängen wie 2 wochen Cafe Viereck, oder wo möglich auch Geldstrafen, die dann direkt vom Lohn einbehalten werden.
    So mancher Bursche der draußen den macho raushängen lässt, sieht gegenüber seinem Kompaniechef auf einmal sehr klein aus und das vor versammelter Mannschaft. Die einzeltäter können nie ausgeschlossen werden, aber beim Bund gibt es keinen Bandenkrieg.
    Sie lernen sogar von einer Frau oder von einem Homosexuellen befehle entgegen zu nehmen
  • (294 Beiträge) | 04.01.2011 01:43
    Teil 3.........................puhhhhhh :-)
    Diese Tatsache öffnet so manchen rotzlöffeln die augen. grinsen
    Ich finde es toll wenn Bundeswehr soldaten für die Gesellschaft Sandsäcke füllen, bei vielen löst dies auch ein wenig stolz aus. Der jugendliche ist im nachhinein Stolz etwas für seine Mitbürger getan zu haben, auch wenn er dies nicht immer äußerlich zeigt.
    Leider wird so etwas auch wenig anerkannt von unserer Bevölkerung, aber das ist eine andere Baustelle.
    Wenn ein Jugendlicher seinen Dienst antritt, und z.Bsp. in der AGA den Rucksack eines anderen tragen muss, den er draußen vielleicht wegen seines Aussehens verschlagen hätte, dann hat das meiner meinung nach schon einen leichten erzieherischen effekt.
    Deswegen, der Wehrdienst hätte reformiert gehört und nicht abgeschafft.
    Die entlohnung der Wehrdienstleistenden hätte man anpassen sollen, denn das vorherige system war nicht zeitgemäß. der Wehrsold war Hartz 4 Nivau, dafür würde ich auch nicht arbeiten.
    Den Wehrdienstleistenden hätte man mehr perspektiven öffnen müssen
  • (294 Beiträge) | 04.01.2011 01:47
    Teil 4 ....................oh mein gott
    und nicht nach der AGA in ein Büro setzten und sich selbst überlassen.
    Jedem Grundwehrdienstleistenden einen LKW Führerschein machen lassen, er freut sich unter umständen und uns gehen die LKW fahrer nicht aus. Wehr macht den heutzutage aus Spass einen LKW Führerschein (viel zu teuer).
    In die Wehrdienstleistenden Investieren, nicht erst jetzt Prämien geben wenn sich die Leute verpflichen, dieses " Bonusprogramm" hätte es schon viel früher geben müssen.
    Aber das habe ich während meiner Dienstzeit auch schon bemängelt.
    Schluss jetzt meine Finger tun weh, ich bins nicht mehr gewohnt vorallem so spät nachts grinsen

    Ich hoffe es ist einigermaßen verständlich.
  • (1495 Beiträge) | 04.01.2011 10:08
    Abenteuerspielplatz?
    Jedem Grundwehrdienstleistenden einen LKW Führerschein machen lassen, er freut sich unter umständen und uns gehen die LKW fahrer nicht aus. Wehr macht den heutzutage aus Spass einen LKW Führerschein (viel zu teuer).
    Wer den LKW-Führerschein zum Spaß macht, braucht ihn nicht wirklich und wird sicher kaum je als LKW-Fahrer arbeiten. Wieso sollte die Bundeswehr jedem Wehrpflichtigen für viel Geld einen LKW-Führerschein schenken, wenn sie nicht so viele Fahrer braucht? Die Bundeswehr ist doch kein Ferienlager.
  • (294 Beiträge) | 04.01.2011 14:26
    Der Führerschein
    bei der Bundeswehr kostet gerademal 1/3 dessen was er in der zivilen wirtschaft kostet.
    Da, die Bundeswehr ihre eigenen Fahrlerer und Prüfer, sowie Fahrschulautos hat.
    Trotzdem sind sicher rund 80% der brummifahrer draußen unterwegs mit einem lappen, den sie beim Bund erworben haben.
    In ein paar jahren haben wir dann brummifahrermangel. abwarten.
  • (1495 Beiträge) | 04.01.2011 09:59
    Kann ich mir nicht vorstellen
    So mancher Bursche der draußen den macho raushängen lässt, sieht gegenüber seinem Kompaniechef auf einmal sehr klein aus und das vor versammelter Mannschaft. Die einzeltäter können nie ausgeschlossen werden, aber beim Bund gibt es keinen Bandenkrieg.
    Sie lernen sogar von einer Frau oder von einem Homosexuellen befehle entgegen zu nehmen

    Lernt? Nein, er wird beim Bund dazu gezwungen. Für die allermeisten dürfte aber gelten, dass sie, sobald sie die Uniform ausziehen, genau wieder in ihre alten Verhaltensmuster fallen. Kaum jemand dürfte eine vorhandene Homophobie oder Frauenfeindlichkeit nachhaltig aberzogen bekommen. Die Idee von der Armee als "Schule der Nation" ist weitgehend unsinnig.
  • (619 Beiträge) | 04.01.2011 10:11
    Genauso
    sehe ich das auch.
    Ich bezweifle, dass die Bundeswehr generell einen erzieherischen Effekt erzielt.
    Ebenso denke ich, dass die meisten W9, die ihren Grundwehrdienst verlängern oder sich auf X Jahre beim Bund verpflichten, dies mangels Arbeitsplatz machen.
  • (294 Beiträge) | 04.01.2011 14:33
    Natürlich
    die Gehaltsperspektive und Arbeitsplatzsicherheit bei der Bundeswehr sucht in der freien Wirtschaft Ihresgleichen.
  • (294 Beiträge) | 04.01.2011 14:31
    Ich spreche nicht
    von der Schule der Nation.




    Zitat von eigenes Zitat

    Wenn ein Jugendlicher seinen Dienst antritt, und z.Bsp. in der AGA den Rucksack eines anderen tragen muss, den er draußen vielleicht wegen seines Aussehens verschlagen hätte, dann hat das meiner meinung nach schon einen leichten erzieherischen effekt.




    Es ist so, selbst beobachtet in der Grundausbildung. Und ich spreche hier von einem leichten erzieherischen effekt, viele jungen leute kennen ja nicht mal mehr das wort zusammenhalt.
  • (1495 Beiträge) | 04.01.2011 15:07
    Ok
    das Stichwort "Schule der Nation" habe ich selbst gebracht. Das war vielleicht überreagiert.

    Diese Art Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe habe ich selbst auch beim Bund erfahren. War schon ein bisschen ein Aha-Erlebnis. Von daher muss ich den leichten erzieherischen Effekt wohl gelten lassen.
  • (804 Beiträge) | 04.01.2011 01:37
    Deutschland braucht
    sicher vieles dringender als eine Armee, von Hirn will ich mal gar nicht anfangen. Angegriffen werden immer nur die, die eine Armee haben. Historisch soll hier mal einer das Gegenteil beweisen. Also nicht nur reformieren, ganz abschaffen wäre der richtige Weg. Mit den eingesparten Geld könnten wir gleich den Bürgerkrieg gegen unsere Armen beenden und mal wirklich was für den Frieden tun.
  • (294 Beiträge) | 04.01.2011 01:59
    Du
    solltest mal darüber nachdenken auszuwandern. grinsen
  • (1495 Beiträge) | 04.01.2011 10:04
    Hirn ist ganz gut
    Klar werden nur Länder angegriffen, die iene Armee haben. Könnte daran liegen, dass praktisch alle Länder eine Armee haben, oder gibt es welche ohne? Und wenn ja, was gibt es da zu holen, das einen Angriff interessant machten könnte?
  • (2063 Beiträge) | 04.01.2011 10:17
    Es werden sogar neutrale Länder
    angegriffen. Siehe Belgien im Großen Krieg.

    Ein Land unserer Größe und Lage ohne Armee ist absurd.

    gegen mehr Hirn ist nichts zu sagen grinsen
  • (1713 Beiträge) | 04.01.2011 07:29
    Die Herren vom KWEA machen sich bestimmt
    mehr Sorgen um ihren eigenen Hintern, als um den Nachwuchs für die Bundeswehr. Diese Sorgen müssen sich täglich viele in der Freien Wirtschaft machen. Und wenn mache Leute meinen, die Bundeswehr muß das Erziehungsheim für unsere Kinder sein, dann haben sie als Eltern versagt. Respektlosigkeit hat sicherlich nichts mit dem Wehrdienst zu tun. Sowas lernt man daheim. Und solange wir unsere s.g. Armen noch alimentieren können, gehts uns doch gar nicht so schlecht.
  • (90 Beiträge) | 04.01.2011 08:50
    Das sehe ich
    ganz genauso. Wenn die Bundeswehr die Wehrpflicht abschafft, dann braucht man auch weniger KWEA´s. Das geht allen Menschen, die in der freien Wirtschaft tätig sind, auch nicht anders.
  • (3013 Beiträge) | 04.01.2011 08:46
    ich sehe
    in nicht allzu weiter Ferne den Zeitpunkt kommen, an dem der Herr BMVtdg "von und zu" diese Entscheidung wieder zurücknehmen wollen wird, es dann aber zu spät sein wird.

    Wichtiger als das Abschaffen der Wehrpflicht erscheint mir das sofortige Herauslösen der entsandten deutschen Truppenteile aus diesem sinnlosen "Krieg" (so die Kanzlerin) in Afghanistan, der durch die "Verantwortlichen Nationen" zu verhindern gewesen wäre, wenn man die dortige Bevölkerung in den vergangenen 120 Jahren für ernst genommen hätte. Schon Briten und Sowjets haben sich dort vergeblich blutige Köpfe geholt.

    Sollen die es richten, die diese Auseinandersetzung herbeigeführt haben (unsere Weltverbesserer aus Übersee).

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