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Karlsruhe Vorsicht an der Tür: Betrüger geben sich als Rauchmelder-Experten aus

Wie aus einer aktuellen Pressemitteilung des Polizeipräsidiums Karlsruhe hervorgeht, sind nach zahlreichen, insbesondere in den sozialen Netzwerken kursierenden Meldungen zu Wochenbeginn über eine neue Betrugsmasche im Zusammenhang mit angeblich notwendigen Überprüfungen der in Wohnungen installierten Rauchmelder dem Polizeipräsidium Karlsruhe zwei Verdachtsfälle bekannt geworden. Zu Schäden kam es dabei nicht.

In Sternenfels im Enzkreis hat sich am vergangenen Freitagnachmittag ein etwa 40 Jahre alter Mann an einer Wohnung vorgestellt, der im Namen einer Firma, dessen Namen er nicht nennen konnte, die Prüfung der in dem Sechs-Familienhauses installierten Rauchmelder durchführen wollte. Die weiteren Abklärungen beim Hausmeister hatten keine Anmeldung einer solchen Firma ergeben, so dass der Mann abgewiesen wurde, teilt die Polizei mit.

Der Verdächtige war 1,75 bis 1,80 Meter groß und hatte eine dunklere Hautfarbe, Ein weiterer Fall in Karlsdorf-Neuthard wurde der Polizei durch eine am Montagabend erstattete Anzeige bekannt. Demnach gaben sich bereits vor einer Woche zwei Männer im Neutharder Merkertweg als Feuerwehrangehörige aus, die Brandmelder in Augenschein nehmen wollten. Allerdings erhielten auch diese beiden keinen Zutritt.

Die Polizei weist darauf hin, dass es im privaten Bereich keine Überprüfungspflicht für Rauchmelder gibt. Beim Erscheinen verdächtiger Personen sollte umgehend der Polizei-Notruf 110 verständigt werden.

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