Von Elefanten und Papageien
[0]
Karlsruhe jfk -
|
In seinem Antrag für die Liberalen erzählte Høyem aus Sicht verschiedener Tierarten des Zoos, wie diese den derzeitigen Stand des verabschiedeten Zoo-Konzeptes kommentieren würden, könnten sie sich denn sprachlich mitteilen: "Die Elefanten würden mit den Ohren schlackern, wenn ich ihnen sagte, wann sie ihr neues Haus bekämen." Høyem übte damit auf ironische Art und Weise Kritik an der zeitlichen Umsetzung des vom Gemeinderat verabschiedeten Zoo-Konzepts, das nach einem noch weiter auszuarbeitenden Stufenplan bis 2015 verwirklicht sein soll (ka-news berichtete), bisher aber noch immer in der Planungsphase steckt.
Fenrich weist Kritik zurück
Der Oberbürgermeister dankte Høyem für dessen beinah anrührend vorgetragene "Tiergeschichte", verwies danach aber allen Ernstes auf ein wichtiges Detail, auf das dessen Geschichte seiner Meinung verzichtet habe. Die Tiere, so Fenrich, hätten ihm, Høyem, dann hinterher sicherlich auch folgendes nicht verschwiegen: "Hoffenlich bauen die den Zoo nicht auf einmal um, denn dann kommen auch keine Leute mehr, um uns zu sehen", vervollständigte der OB die Ausführungen Høyems. Die CDU-Fraktion gab der Verwaltung dennoch zu Bedenken, den einen oder anderen "Zwischenschritt" oder "schnelleren Schritt" bei der Umsetzung des Zoo-Konzeptes einzulegen.
"Wir tun alles was möglich ist, aber Planung, Finanzierung und Kostenkontrolle sowie Baugenehmigungen und Detailplanungen kosten Zeit." Deshalb bat der Oberbürgermeister in Sachen Umsetzung um etwas Geduld, gerade im Bezug auf den ersten Teil des Stufenplans, der den Umbau des Tullabads zum neuen Papageienhaus vorsieht. "Je gründlicher wir nun vorgehen, desto einfacher haben wir es später bei der Umsetzung." Da die Wettbewerbsergebnisse des Realisierungswettbewerbs erst seit kurzem vorliegen und die weiteren Planungen in Verbindung mit den in Frage kommenden Architektenbüros noch in diesem Monat vertieft werden sollen, wies der OB die Kritik aus dem Plenum damit zurück.
Umgestaltung "Lebensraum Wasser" verzögert sich
Im Zuge von Høyems Erläuterungen verdichtete sich die Kritik der SPD-Stadträtin Gisela Fischer zudem auf die dem Zoo-Konzept vorangestellte und einleitende, gegenwärtige Neugestaltung des "Lebensraum Wasser". Auf deren genauere Nachfrage, warum die derzeitige Umgestaltung wegen "verwaltungsinterner Verzögerungen" wieder ins Stocken geraten sei, klärte Bürgermeister Siegfried König das Plenum auf. Derzeit gebe es planungstechnische Probleme bezüglich der Wegeführung und damit verbundenen umzusetzenden Barrierefreiheit.
Trotz dieser außerplanmäßigen Verzögerungen konnte Margot Döring von der KAL die Aufregung im Plenum nicht verstehen. Die KAL sei mit dem zeitlichen Rahmen, in dem die Planungen zur Umsetzung des Zoo-Konzepts laufen, einverstanden. Jetzt müsse man eben noch die für diesen Monat erwartete Vergabe des Planungsauftrags für das Tullabad abwarten. Dann könne es los gehen.




twittern
facebook melden
StudiVZ melden
Google melden
Webnews melden
del.icio.us empfehlen
Mister Wong empfehlen
Linkarena melden
Windows live melden
Yahoo melden
Yigg melden
Kledy melden




























Social Bookmarks