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Karlsruhe Verwechslung mit Folgen: Karlsruher Paintball-Spieler lösen Großeinsatz aus

Wie ein Leser in einer Mail an die ka-news-Redaktion berichtet, kam es am Sonntag zwischen 10 und 10.30 Uhr zu einem Großeinsatz der Polizei in der Karlsruher Südweststadt. Auslöser waren fünf Männer, die eigentlich nur Paintball spielen wollten.

Einfach einmal eine Runde Paintball spielen und sich gegenseitig mit bunten Farbkugeln abschießen - sicher war das der Plan fünf Männern, die am Sonntag ungewollt die Aufmerksamkeit der Karlsruher Polizei auf sich zogen. Es sollte anders kommen: Ein Zeuge meldete der Karlsruher Polizei, er habe fünf Männer mit Waffen beobachtet, so ein Pressesprecher der Karlsruher Polizei im Gespräch mit ka-news.

Die Folge des besorgten Anrufs schildert ein ka-Reporter in einer Mail: "Mehrere Autos und Polizisten hatten am Parkplatz beim ADAC in der Steinhäuserstraße mehrere parkende Autos umkreist." Wie der Polizeisprecher erklärt, waren 12 Streifen im Einsatz. Im Anschluss an den Einsatz stellten die Beamten die Waffen, die die fünf Männer bei sich hatten, zunächst sicher.

"Die Waffen wurden sicher gestellt, um zu vermeiden, dass noch weitere Leute in Unsicherheit geraten", so der Polizeisprecher, "die Waffen haben echt ausgesehen und so etwas weckt derzeit beim Betrachter Ängste." Die Beamten hätten die Waffen genauer unter die Lupe genommen - dabei habe sich dann herausgestellt, dass es sich um Spielzeuge gehandelt habe. "Mit den jungen Männern wurde dann ein sensibilisierendes Gespräch geführt", berichtet der Pressesprecher. Die Waffen wurden den Paintball-Spielern später wieder ausgehändigt.

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Kommentare (31)
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  •   bjwerb
    (53 Beiträge)

    06.01.2016 22:28
    es sollte doch jedem völlig klar sein
    das man nicht in der Öffentlichkeit mit Sachen rumballern kann vor denen man sich selbst mit Helmen und Visier schützen muss !
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  •   plokk
    (37 Beiträge)

    11.01.2016 11:31
    Wer lesen kann ist klar im Vorteil
    Rumgeballert hat da keiner.
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  •   NeoTiger
    (351 Beiträge)

    08.01.2016 09:59
    Genauso klar ...
    ... wie, dass man Feuerwerkskörper nur am 31.12. und 1.1. zünden darf?
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  •   plokk
    (37 Beiträge)

    06.01.2016 21:09
    Ohhhh! Terroristen! Hilfeee!
    Da hat sich wohl jemand von de Maiziere das Hirn weichlabern lassen, vor lauter unmittelbarer Terrorgefahr durch Gefährder kann man schonmal beim Anblick von Spielzeug in Terrorpanik verfallen...

    Die Terroristen in Frankreich haben übrigens durch Mitgliedschaft in Schützenvereinen das Schießen gelernt und auch darüber die Schusswaffenerlaubnis bekommen. Deutsche Neonazis besorgen sich über den Weg Schützenverein ebenfalls völlig legal Tötungswaffen.
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  •   KarlsruheDynamite
    (1 Beiträge)

    06.01.2016 10:46
    Wir
    als erster in Karlsruhe eingetragener Paintballsportverein wollen uns ganz klar von solchen Typen distanzieren. Es ist rechtswiedrig, dumm und unverantwortlich einen "Markierer" im Beitrag als "Waffe" bezeichnet in der Öffentlichkeit zu führen.
    Unser Teams und unsere Spieler haben sich durch unsere Satzung verpflichtet ausschliesslich den Paintballsport auszuüben und nichts zu tun was dem Sport ein schlechtes Bild zu wirft. Der Sport hat genug Schwierigkeiten von der breiten Öffentlichkeit anerkannt zu werden. Situationen wie sie im Artikel beschrieben sind werfen die Bemühungen der Vereine und der Verbände wieder um ein weites zurück.
    Gerne stehen wir für Fragen zur Verfügung, schreiben Sie uns über unsere Homepage oder unsere Facebook Fanpage an, stellen Sie fragen oder schauen Sie bei unseren Trainings zu.

    LG
    Jannik Prohaska 1. Vorstand
    www.karlsruhe-dynamite.de
    www.facebook.com/karlsruhedynamite
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  •   screeny30
    (425 Beiträge)

    05.01.2016 17:19
    wow... geballtes Halbwissen
    Hauptsache hier wird wieder dumm rumgebabbelt, obwohl kaum einer Ahnung hat...
    zunächst: eine "Paintball-Pistole", Fachbegriff Markierer, ist laut deutschen Gesetz eine Schusswaffe,m it einer maximalen Mündungsenergie von 7,5J (das macht grob bis zu 235km/h Mündugsgeschwinfigkeit)

    Der Erwerb und die Benutzung ist erst mit Vollendung des 18. Lebensjahres erlaubt.

    Der Umgang, das öffentliche Tragen / Präsentieren ist außerhalb von Spielstätten (oder privatem Grund mit Zustimmung der Grundbesitzers) verboten.

    Der Markierer muss beim Transport zugriffsicher gelagert sein; d.h. in einer (mit einem Schloss o.ä.) verschlossenen Tasche, Koffer, etc
    Zudem muss der Markierer komplett entladen sein (keine Paintballs im Behälter) und die "Gasflasche" darf nicht angeschlossen sein - also so, dass zu keiner Zeit Gefahr besteht, dass der Markierer irgendwie schießt.
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  •   Herbert-119
    (1164 Beiträge)

    05.01.2016 12:16
    Eine Paint Ball und eine Scharfe Waffe ....
    Sehen ja wirklich genau gleich aus...
    Oder vieleicht doch nicht !!!

    Abgesehen davon ... Gibt es in Karlsuhe eigentlich keine Halle zum Paint Ball Spielen ?
    Vieleicht hätte man sich ja auch nicht gerade die Steinhäuserstr. beim ADAC zum Spielen heraussuchen sollen.
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  •   suedoschtkarle
    (128 Beiträge)

    04.01.2016 17:13
    Habt ihr...
    ...ein Glück gehabt, daß ihr in Karlsruhe mit einer verantwortungsbewußten Polizei wart...
    Versucht das mal in Dallas!
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  •   Tech-Nick
    (37 Beiträge)

    04.01.2016 18:32
    In Dalles wären die mit den Knarren in die Kneipe gegangen,
    zumindest als Anhänger der "Carry Open" Fraktion. Um dort von der Polizei erschossen zu werden, musst du nicht unbedingt bewaffnet sein
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  •   Tech-Nick
    (37 Beiträge)

    04.01.2016 18:33
    Dallas
    nicht Dalles grinsen
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