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Karlsruhe Unfallserie: Auto überschlägt sich - A5 voll gesperrt

Am Montagmittag gegen 12.40 Uhr ereigneten sich auf der A5 bei der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd mehrere schwere Unfälle. Wie die Polizei berichtet, überschlug sich zunächst ein Pkw. Kurz darauf passierten zwei Folgeunfälle. Hierbei war wohl auch ein Lkw beteiligt. Insgesamt wurden vermutlich fünf Personen verletzt. Über die schwere der Verletzungen sowie die Höhe des Schadens kann die Polizei Karlsruhe derzeit noch keine Angaben machen.

Auch die Unfallursache ist bislang völlig unklar. Die A5 ist laut Polizei derzeit in Fahrtrichtung Norden voll gesperrt. Es ist ein Rückstau von zwölf Kilometern entstanden.

Die Aufräumarbeiten können noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Polizei bittet Autofahrer, die Strecke weiträumig zu umfahren. Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Aktualisierung 17.28 Uhr:

Fünf Verletzte, ein Sachschaden von rund 150.000 Euro sowie ein Rückstau von über zwölf Kilometern waren am Montagmittag die Folgen einer Serie von drei Unfällen auf der nordwärts führenden A5 bei Ettlingen. Auslöser war ein Unfall gegen 12.35 Uhr, als eine 19 Jahre alte Pkw-Fahrerin im Bereich des Verzögerungsstreifens der Anschlussstelle Karlsruhe-Süd wohl infolge nicht angepasster Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern und nach rechts von der Fahrbahn geriet.

Der Wagen überschlug sich schließlich und blieb an der Böschung auf dem Dach liegen. Sowohl die junge Fahrerin als auch ihr mitfahrender neun Jahre alter Bruder hatten großes Glück. Sie erlitten außer einem Schock lediglich leichte Verletzungen. Als sich der Verkehr durch den Unfall staute, kam es Augenblicke später und nur etwa 50 Meter hinter dem ursprünglichen Geschehen zum Folgeunfall.

Nach Polizeiangaben hatte ein Lkw-Fahrer offenbar rechtzeitig abgebremst, als ein Pkw seitlich versetzt auf das schwere Fahrzeug auffuhr. In der Folge kam es zur Kollision mit einem weiteren Pkw wie auch einem Wohnmobil. Hier erlitt der auffahrende Pkw-Lenker schwere, der andere leichte Verletzungen. Der dritte Unfall ereignete sich schließlich gegen 12.38 Uhr am etwa einen Kilometer vom ersten Unfallort entfernt gelegenen Stauende. Nachdem der Fahrer eines Lastzuges rechtzeitig gestoppt hatte, fuhr hier ein Sattelzuglenker mit großer Wucht auf. Dabei wurde durch umher fliegende Fahrzeugteile auch noch ein Pkw in Mitleidenschaft gezogen.

Der 51-jährige Verursacher dieses Unfalles kam mit offenbar mittelschweren Verletzungen in eine Karlsruher Klinik. Die Rettungsdienste waren mit einem Hubschrauber, einem Notarzt und vier Rettungswagen an die Unfallstellen geeilt. Zudem waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Ettlingen und Malsch mit starken Kräften im Einsatz. Wegen der Unfälle war die Nordfahrbahn der A5 zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd rund eine Stunde voll gesperrt. Ab 13.40 Uhr konnte zunächst eine Fahrspur freigegeben werden. Die Freigabe der beiden anderen Spuren erfolgte nach Abschluss der Aufräumungsarbeiten und der an zwei Unfallstellen notwendigen Spezialreinigung der Fahrbahn gegen 14.10 Uhr. Nachdem sich der Verkehr auch auf den Umleitungsstrecken erheblich gestaut hatte, lösten sich die Behinderungen in der Folge nur zögerlich auf.

 

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