Umfrageergebnis: Wehrpflicht spiegelt nicht Gesellschaft wider
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Karlsruhe (mil) - Seit Montag ist die Wehrpflicht Geschichte - zukünftig wird es nur noch eine Freiwilligenarmee in Deutschland geben. Nun befürchtet das Kreiswehrsatzamt Karlsruhe, dass in der Folge die Armee womöglich nicht mehr die ganze Bevölkerung repräsentieren könnte. Vielmehr könnten sich überwiegend solche Personen zum Dienst melden, die nicht gerne bei den Streitkräften gesehen werden. Die Mehrheit unserer Umfrageteilnehmer teilt diese Sorge nicht.
53,66 Prozent sind der Meinung, dass die Wehrpflicht schon lange kein Spiegelbild der Gesellschaft mehr darstellt. Anderer Ansicht sind hingegen 26,63 Prozent - sie finden, dass durch das bisherige Wehrpflichtmodell eine gesunde Mischung gewährleistet war. Ihrer Ansicht nach werden zukünftig nicht mehr alle Bevölkerungsschichten gleichmäßig in der Bundeswehr vertreten sein.
Tschüss Guido?
Ebenso wie das neue Wehrpflichtmodell steht derzeit auch FDP-Chef Guido Westerwelle in der Kritik. Der Vizekanzler wird von vielen Liberalen für die schlechten Umfragewerte der FDP verantwortlich gemacht. Morgen findet das alljährliche Dreikönigstreffen der FDP statt. Sägen die Parteikollegen des amtierenden Außenministers diesen womöglich ab? Sagen Sie uns Ihre Meinung!
Mehr zu: Umfrageergebnis Wehrpflicht Bundeswehr
- (476 Beiträge) | 06.01.2011 12:18Wie viele Beispiele zeigensammeln sich in einer Berufsarmee (wie in der Politik) überwiegend leistungsschwache, psychisch geschädigte oder verkrachte Existenzen, welche im bürgerlichen Leben nur geringe Chancen haben.
Aus Minderwertigkeitskomplexen der Zivilgesellschaft gegenüber, kann sich in einer Berufsarmee ein gefährlicher militaristischer und undemokratischer Geist entwickeln.
Ein Berufsheer lässt sich von verbrecherischen Regierungen leichter missbrauchen als Wehrpflichtige und zu Angriffskriegen aber auch gegen das eigene Volk einsetzen. - (255 Beiträge) | 08.01.2011 12:05Es werden alle die nicht mehr zum Bund gehendie eine Alternative haben: Ausbildung, Studium, Job - eben eine gesicherte Existenz. Der Rest wird eben zur Armee gehen. Wie die Struktur einer solchen Armee aussehen wird, kennt man aus den USA: eine Offizierselite die Lichtjahre von oftmals unterprivilegierten Mannschaftsdienstgraden entfernt ist.




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