Umfrageergebnis: Musikschule soll in die Gartenhalle ziehen
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Karlsruhe (mj) - Musik verbindet - heißt es. Im Gemeinderat ist jetzt jedoch ein heftiger Streit darüber ausgebrochen, ob das Badische Konservatorium in die Gartenhalle ziehen soll oder nicht. Wir wollten in einer nicht repräsentativen Umfrage wissen, wie Sie die Sache sehen.
Das Badische Konservatorium (Kons) ist seit vielen Jahren auf zwei Gebäude, in der Jahnstraße und in der Kaiserallee, aufgeteilt. Mittlerweile sind die beiden Standort nicht nur zu klein, sondern müssen dringend saniert werden, sind nicht barrierfrei und auch nicht nachrüstbar. Fazit: Ein neuer, einziger Standort muss her.
Gartenhalle ab 2013 nicht mehr genutzt
Ab 2013 wird die Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH (KMK) die Gartenhalle definitiv nicht mehr nutzen. Die Stadt zählte also eins und eins zusammen und ließ in einer Machbarkeitsstudie prüfen, inwiefern die Halle für die Musikschule umgebaut werden könnte. Diese schlug eine Haus-in-Haus-Lösung vor. Das hieße, dass die Gartenhalle stehen bliebe und sie entsprechend der Anforderungen des Kons ausgebaut werden würde.
In einem 300.000 Euro teuren Verfahren soll nun genau geprüft werden, welche Kosten mit der Übernahme und dem Umbau der Gartenhalle konkret auf die Stadt zukommen. Parallel dazu soll untersucht werden, ob sich auch der Abriss der Halle und ein Neubau an gleicher Stelle rechne."Ja! Die Halle kann man noch 25 Jahre nutzen und eine Haus-in-Haus-Lösung hört sich vernünftig an", sagen 21,95 Prozent unserer Leser. "Lieber 300.000 Euro ausgeben um festzustellen ob die Haus-in-Haus-Lösung geht - als gleich wieder von vorne abzulehnen!", meint deshalb unser Nutzer Schafrichter.
21,14 Prozent der Umfrageteilnehmer sind der Meinung, die Idee sei nicht schelcht. Wenn das Projekt die Stadt jedoch zuviel koste, solle sie weiter nach günstigeren Alternativen suchen. "Die sollen nicht so ein Theater machen. Gartenhalle und Musikhochschule geht irgendwie nicht zusammen - das sieht jeder Laie," sagt catflap und mit ihm 20,73 Prozent. 15,04 Prozent aller Umfrageteilnehmer haben dazu keine Meinung.
Neue Landesregeln gegen Spielsucht - geht das Gesetz weit genug?
Baden-Württemberg sagt den Casinos den Kampf an: Das neue Glückspielgesetz will einen Ausgleich von Suchtprävention und Gewerbefreiheit erreichen. Stadtrat und OB-Kandidat Jürgen Wenzel von den Freien Wählern meldet bereits leichte Kritik an. Für Johannes Honné, Karlsruher Stadtrat in der Grünen-Fraktion, steht hingegen fest, dass die Forderungen der Kommunen in das Gesetz übernommen wurden. In unserer ka-news-Umfrage wollen wir deshalb wissen: Neue Landesregeln gegen Spielsucht - geht das Gesetz weit genug? Stimmen Sie ab!





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