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05.01.2012 12:07
 
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Umfrageergebnis: Mehrheit fordert Wulff-Rücktritt - Gauck soll Nachfolger werden [22]

Karlsruhe (kst) - Nach der Hauskredit-Affäre und dem Anruf bei Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, wird das Eis für den Bundespräsidenten immer dünner. Auch das Interview mit der ARD und dem ZDF war kein Befreiungsschlag. Deshalb wollten wir von Ihnen wissen: Soll Christian Wulff zurücktreten? Und wen könnten Sie sich als seinen Nachfolger vorstellen?
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Christian Wulff
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Bundespräsident Christian Wulff in seinem Arbeitszimmer im Schloss Bellevue.
Foto: Wolfgang Kumm/Archiv

Ist unser repräsentatives Staatsoberhaupt noch ertragbar? Nein, sagen 82,57 Prozent der ka-news-Umfrageteilnehmer und fordern seinen Rücktritt. ka-news-Userin kikki bringt es knallhart auf den Punkt: "Auf jeden Fall weg mit ihm." Auch tok fordert möglichst schnell zu handeln, denn "jeder Tag, den Wulff länger im Amt bleibt, wird für ihn selbst nur immer größeren Schaden bedeuten."

In einer weiteren ka-news-Umfrage sieht es für Gegenkandidat Joachim Gauck, welcher bei der Bundespräsidentenwahl 2010 Wulff unterlag, dagegen sehr gut aus. Er gewinnt zunehmend an Beliebtheit. 44,08 Prozent der ka-news-Umfrage wollen Gauck als Wulff-Nachfolger - sollte dieser abtreten.

Keine Sympathien mehr

Zusehens schwinden die Sympathien für das aktuelle Staatsoberhaupt. Noch vor dem Interview am Mittwochabend tat ka-news-Nutzer vonderVogelweide Wulff leid. Er habe wohl ein "sauschlechtes Krisenmanagement". Nach dem Fernsehinterview am Mittwochabend ist dieser für den ka-news-Leser "endgültig unten durch". Weiter erklärt er: "Was der von sich gegeben hat, war so jämmerlich und sich selbst am meisten bedauernd, dieser Mann ist einfach nur noch unerträglich, so einer darf niemals weiter Bundespräsident bleiben, der macht das Amt endgültig kaputt."

ka-news-Nutzer H.C.A. stellt dabei eine entscheidende Frage: "Wird es zukünftig überhaupt noch Bundespräsidenten geben? Wer erklärt sich schon freiwillig bereit, sich ständig der Öffentlichkeit ausgesetzt zu sehen?" Vielleicht sollte man überlegen einen Entertainer in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu stellen. 16,73 Prozent der Umfrageteilnehmer könnten sich Moderator Thomas Gottschalk als Nachfolger vorstellen.

Schwan, Schäuble, Lammert sind keine Wulff-Nachfolger

Mit 4,9 Prozent ist Gesine Schwan, Gegenkandidatin bei der Wahl des ehemaligen Bundespräsidenten Johannes Rau, wohl eher nicht als zukünftige Bundespräsidentin zu betrachten. Auch Wolfgang Schäuble und Norbert Lammert mit jeweils 2,45 Prozent und Ursula von der Leyen mit 1,63 Prozent scheinen nicht das Potential für das Amt des Bundespräsidenten zu haben.

19,19 Prozent wollen keinen der in der Umfrage aufgeführten Personen als Bundespräsidenten. Deshalb schlägt Klartext noch weitere Kandidaten für das höchste deutsche Amt vor: "Joseph Fischer, Christian Ströbele, Gregor Gysi oder gar Gazprom Gerhard. Bei all diesen Personen handelt es sich um integre, honorige Persönlichkeiten."

10,09 Prozent der Befragten waren dafür, dass Wulff im Amt bleiben solle. Er sei ein guter Politiker. 5,59 Prozent der Umfrageteilnehmer waren sich unschlüssig, ob er das Amt weiter ausüben sollte und lediglich 1,75 Prozent interessiert das Thema nicht.

In unserer aktuellen ka-news-Umfrage geht es um die rot, grün, gelben Plaketten im Auto. Wir wollen von Ihnen wissen: Verbessert die neue Umweltzone die Luft?

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Kommentare [22]
Hinweis: Kommentare geben nicht unbedingt die Meinung von ka-news wieder.
  • (1717 Beiträge) | 05.01.2012 12:42
    Wenn sich jeder Deutsche über 45 zur Wahl stellen dürfte
    wer würde dann bei direkter Wahl der Nachfolger von AWD-Wulff werden?

    Jauch , Gottschalk und Beckenbauer stünden wohl nicht zur Verfügung.

    Fände ich echt spannend solche eine Wahl.
  • (13 Beiträge) | 07.01.2012 17:15
    warum nicht Boris Becker oder Dieter Bohlen ?
    diese Republik ist nicht nur laecherlich sondern total beschraenkt,
    deshalb kann WULFF auch gerne bleiben !
  • (1717 Beiträge) | 05.01.2012 13:13
    axo
    ich würde Deutschland mal wieder einen intellektuellen Präsidenten wünschen, der vor allem mit Sprachmacht und Geist die Spesenritter im Parlament und den Lobbyisten von Arbeitgeber-Verband, Pharma und Energie und die anderen Lohndumper so richtig herausfordern kann und dem Volk aus der Seele spricht.

    Ich glaube nicht, daß Joachim Gauck das bringt, aber schlechter als Wulff wäre nicht mal Dieter Bohlen
  • (3231 Beiträge) | 05.01.2012 13:54
    einen sprachbegabten suchst du
    wie wäre es mit Dieter Hildebrand (ok, bisserl alt) oder Jochen Malmsheimer, der ist noch jung und verfügt über eine mächtig geschliffene Zunge.
  • (223 Beiträge) | 06.01.2012 00:33
    Da hast du recht!
    So einer ist schon lange überfällig! Und auch mal einer der Gesetze nicht unterschreibt bevor die ganze Regierung mal wieder durchblas Bundesverfassungsgericht blamiert wird!
  • (1869 Beiträge) | 05.01.2012 13:17
    Doch,
    Dieter Bohlen wäre noch schlechter, denn der würde seine Castingshows ins Präsidialamt verlegen und seine Reden singen. grinsen

    Das würde selbst Ängie aus den Schlappen hauen, die ja bis jetzt bei Wulff geduldig aussitzt, da war Herr Kohl ja ein nervöser Dicker dagegen.
  • (2030 Beiträge) | 05.01.2012 13:30
    Man sollte rhetorisch veranlagten Arbeitslosen eine Chance geben.
    10 Arbeitsuchende könnte man mit dem Jahresgehalt + Aufwandsentschädigung eines BP, glücklich machen.
    Ich bin der König von Deutschland.
    Ich bin der Türsteher im Politikportal
    Ich hab zwar kein Doktortitel und korrupt total.
    doch das ist mir Scheiss egal.
    (So scheiss Egal)
  • (3231 Beiträge) | 05.01.2012 13:50
    Ganz zu schweigen wenn der Bohlen
    wieder mit Modern Talking in Bellevue anfängt zu heulen - dann geht die Republik unter...
  • (3231 Beiträge) | 05.01.2012 13:51
    Mist
  • (7399 Beiträge) | 05.01.2012 15:06
    Jauch
    wäre nicht der schlechteste.
  • (130 Beiträge) | 05.01.2012 15:27
    Ich bin für
    Ralf Möller

    Aaaaaaaah! Uuuuuuuuh! Jaaaaaaaaaaaaaaaaa...
  • (9602 Beiträge) | 05.01.2012 23:17
    pschschd....nanana!
  • (4042 Beiträge) | 05.01.2012 15:31
    Tja
    Ob überhaupt noch jemand diesen Posten übernehmen will,wenn dann einem ständig und überall jemand hinterherschnüffelt,ob man eventuell noch eine Leiche im Keller haben könnte.
    Und egal wer es macht,der BP ist in erster Linie zum repräsentieren da.Politische Macht hat der sowieso (fast) keine.
  • (56 Beiträge) | 05.01.2012 16:15
    Es hat nur dann einer was
    zu verbergen, wenn er auch noch den Wortlaut seines Gesprächs auf der Mailbox vom BILD-Chef verbietet. Um mich rein zu waschen hätte ich nichts dagegen. Aber vielleicht kommt noch viel mehr ans Licht, was diesem Lügner schaden könnte. Im übrigen brauche ich für solche Angaben keinen Anwalt, wenn ich die Wahrheit sage. Den Bürger interessiert doch überhaupt nicht mehr die Zinsen oder Wohnen bei Freunden, sondern das verwerfliche Gebaren gegen die Journalisten und der Pressefreiheit.
  • (2583 Beiträge) | 05.01.2012 17:01
    ja Wulffi,
    wenn man im konservativen Lager plötzlich denkt man hat eine eigene Meinung dann wird man sehr schnell eines Besseren belehrt.
    Hat der etwa mit seinem Kommentar zu "der Islam gehört zu Deutschland," schlafende Hunde geweckt?
    Irgend etwas Furchtbares muß der losgetreten haben, dann kam das Kommando aus dem schwarzen Hinterhalt: BILD übernehmen Sie, und die lasssen nicht mehr locker.
  • (4507 Beiträge) | 05.01.2012 17:16
    Er hat nicht damit gerechnet, dass ein vertrauliches Wort auf eine Mailbox gesprochen gar nicht geht. SÜÜÜSSS grinsen

    Ich hätte erwartet, dass jetzt kommt: man versuchte ihn zu beeinflussen oder ansonsten etwas zu veröffentlichen.
    Aber nix als weiterhin Schaumschlägerei über etwas, das man sowieso schon wochenlang kannte.
    "Jötzt sag endlich mol was geschaits" Antwort: "Ich muss noch üben." grinsen grinsen
  • (56 Beiträge) | 05.01.2012 17:54
    die feststellung
    wullf solle im amt bleiben, weil er ein guter politiker sei, offenbart doch genau das problem.
    das amt des bundespräsidenten ist meines erachtens kein eindeutig politisches amt mehr, da er ja ALLE deutschen vertritt.
    in der position als buprä sollte man moralisch einwandfrei sein, nicht auf seinen vorteil bedacht, güte und respekt ausstrahlen.
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 05.01.2012 18:18
    Das ist vollkommen richtig.
    Aber das hat er schon bei seiner "Inthronisierung" verbockt. Ich bin mir sicher, er hat schon damals erkannt, dass er für dieses Amt nicht geeignet ist, hatte aber zu wenig Rückgrat um es abzulehnen.
  • (56 Beiträge) | 05.01.2012 19:37
    oder
    er war/ist einfach zu machtversessen...
  • unbekannt
    (4000 Beiträge) | 05.01.2012 19:58
    Das glaub ich eigentlich nicht,
    weil er ja (hoffentlich) weiß, dass die Macht des Bundespräsidenten in dessen Intellektualität liegt.
    Vielleicht hat er aber auch nur übersehen, dass das Amt des Bundespräsidenten am Ende einer politischen Karriere steht und nicht eine vorübergehende "Karrierestufe" ist.

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