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Karlsruhe Umfrageergebnis: Karlsruhe geht mit neuem Slogan baden

Karlsruhe hat einen neuen Slogan. "Viel vor-viel dahinter" ist Geschichte, jetzt badet die Fächerstadt seit vergangenem Donnerstag, 5. Juli, in "ideen". Acht Monate hat es gedauert und 50.000 Euro gekostet, diesen Claim zu entwickeln. Deshalb wollten wir in unserer ka-news-Umfrage wissen, ob Ihnen der neue Slogan gefällt - oder die Stadt damit baden geht.

"Spätestens morgen sind wir die Lachnummer der Nation," findet unser Leser einfachso. Fächerstadt-Guerilla findet es eine "KA-tastrophale Leistung." So wie die beiden Leser sehen es weit mehr als die Hälfte der Teilnehmer an der n icht-repräsentativen Umfrage von ka-news . Der neue sei "kein Deut besser als der alte" sagen die 62,24 Prozent. Teilnehmer todie01 denkt, das hätte man auch einfacher und vor allem günstiger haben können: "50.000 Euro verbraten, für den Quatsch hätte auch eine Facebook-Umfrage gereicht." Etwas milder fällt das Urteil der Nutzerin Wilde 13 aus, wenn auch immernoch nicht positiv.: "Der Ansatz mit den "Ideen" ist gut. Der 'Slogan' als Ganzes klingt aber sehr nach Brechstange und Zeitmangel bei der Komposition der Wörter."

"Ein Claim muss Emotionen wecken"

Trotz der immensen Kritik findet jeder Fünfte, der neue Slogan "passt zu Karlsruhe und seinen Menschen doch ganz gut". Umfrageteilnehmer mico meint stellvertretend für 18,27 Prozent: "Der claim wirkt zwar vielleicht auf den ersten Blick im negativen sinne 'doppeldeutig', bietet aber zugleich eine menge Platz für Assoziationen, die die Kompetenzen und Qualitäten der Stadt Karlsruhe wiedergeben. Zudem weckt die 'Provokation' Interesse." Ebenso wie yokohama, die findet, der neue Slogan sei "etwas verkopft, auf originelle Weise doppeldeutig und eine schöne Metapher enthält er auch, mit der auf den Wissenschaftsstandort und die Heimat berühmter Erfinder angespielt wird."

"Karlsruhe ist auch ohne Werbung ein Renner" findet silberahorn und mit ihr 11,30 Prozent aller Teilnehmer an unserer Umfrage. 7,66 Prozent klickten auf "Kann ich noch nicht sagen. Ich muss ihn erst wirken lassen", während lediglich 0,53 Prozent gar keine Meinung zu diesem Thema haben.

Warnschussarrest kommt: Sinnvoll oder zu hart?

Die Regierung hat sich im Bundesrat durchgesetzt. Zukünftig können Richter gegen straffällige Jugendliche einen so genannten Warnschussarrest verhängen und die Höchststrafe wurde von 10 auf 15 Jahre herausgesetzt. In unserer aktuellen Umfrage wollen wir nun von Ihnen wissen: Warnschussarrest für Jugendliche kommt. Zu hart oder sinnvoll?

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