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Karlsruhe Umfrageergebnis: Jeder Zweite würde an der Kombilösung sparen

Der Ende April erarbeitete Doppelhaushalt für die Stadt Karlsruhe sieht Investitionen vor, mit denen die Verwaltung der Wirtschaftskrise begegnen wollte. Doch das viel diskutierte Karlsruher Konjunkturpaket schießt laut dem Regierungspräsidium über das Ziel hinaus. Jetzt soll eingespart werden.

Die Einsparungen müssen von der Verwaltung in Zusammenarbeit mit den städtischen Ämtern bis Ende des Jahres in einem Konsolidierungsplan bereit gestellt werden. Woran gespart werden soll, ist bislang nicht bekannt. Deshalb haben wir bei den ka-news-Lesern einmal vorgefühlt und gefragt, woran sie sparen würden, wenn sie in der Verantwortung wären.

Die Umfrage mit einer auffallend hohen Beteiligung ergab folgendes Bild: Über die Hälfte der Teilnehmer (52,21 Prozent) würden am Großprojekt Kombilösung sparen. Nicht noch mehr Geld ins Europabad zu stecken, dafür sprachen sich 17,82 Prozent der ka-news-Leser aus. An einem neuen Stadion für den KSC wollen dagegen 15,61 Prozent sparen.

Die Beliebtheit von "Das Fest" scheint indes ungebrochen: Nur drei Prozent der Umfrageteilnehmer würden an dem kostenlosen Open-Air sparen. Kulturausgaben aller Art würden 5,68 Prozent der ka-news-Leser kürzen, genauso viele sahen keinen der genannten Punkte als für Sparmaßnahmen geeignet an.

In der heutigen ka-news-Umfrage geht es sportlich zu. Wir wollen von Ihnen wissen: "Haben die Erfolge der deutschen Spieler wieder Ihr Interesse am Tennis geweckt?" Machen Sie mit, wie immer in der ka-news-Umfrage!

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Kommentare (12)
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  •   udoh
    (1681 Beiträge)

    Als Sargnagel sehe ich die KombiPleite auch
    Für ein neues, gutes Nahverkehrskonzept, für die Kaiserstraße, die zu veschandelnden Stellen wie Durlacher Alle oder Kaiserallee und die finanzielle Lage sowieso.
    Und dann immer "wieviel man doch geschenkt bekommen könnte".... Kopfschüttel!
    Alles Geld kommt letztendlich vom Steuerzahler und fehlt woanders.
    Wer wäre eigentlich so blöd auch nur 100 EUR in ein Loch zu werfen, blos weil jemand anderes dann auch Geld reinwirft bevor es für immer zugeschüttet und vernichtet wird???
    Oder ist das sich selbst in die Tasche lügen so toll:
    50% gespart beim Kauf von etwas was ich nicht brauche??
    Da würde ich eher sagen 50% rauschgeschmissen!
    Vorm Werbung lesen: einfach Gehirn einschalten zwinkern
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  •   mueck
    (8973 Beiträge)

    Sargnagel
    ... nicht nur für die Kaiserstraße und die Innenstadt insgesamt, sondern m.E. auch für den Nahverkehr.
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  •   mueck
    (8973 Beiträge)

    ... wo jemand "75% geschenkt" schrieb:
    gehörte noch zu der Titelzeile ...
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  •   mueck
    (8973 Beiträge)

    Der Goldesel KVVH
    ... produziert die Euros längst nicht mehr so gut angesichts der Liberalisierung der Energiemärkte. Denn der einzige Geldproduzent darin sind die Stadtwerke, deren stetig schrumpfender Gewinn praktisch komplett in die VBK fließt, um deren Verlust zu decken. Wie sich an diesen Tropf auch noch die KASIG hängen soll, ist mir ein Rätsel... Wenn noch mehr Kunden wechseln (vielleicht auch deswegen, weil sie nicht nur atom- und kohlefreien Strom und Gas, sondern auch u-strab-freien Strom und Gas wollen?! Was mit den Steuern gemacht wird, hat man nicht unter Kontrolle, was mit dem Energiegeld gemacht wird, schon...) ist womöglich plötzlich der Eigentümer der KVVH "dran", sprich: die Stadt höchstpersönlich...
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  •   mueck
    (8973 Beiträge)

    Schon mal bei einem Beitrag hinzukommentiert, wo...
    Die neueste Kostenschätzung von rund 588 Mio. spricht von 173 Mio Eigenanteil, das sind rund 30%, keine 25%, und da sind noch keine Planungskosten, Werbungskosten (der demnächst grundsteinverlegte Infopavillon, City2015 damals, ...) und "versteckten Kosten" (die anstehenden Leitungsverlegungen an Kronenplatz oder der nur wegen der U-Strab so sauteuer geordene Düker des neuen Kanals an der Baumeisterstraße etc., taucht alles niemals in der Kombilösungskostenrechnung auf) dabei. Bei Planungskosten schätzt man meistens 10% der Summe, dann wären es schon 35% Eigenanteil. Mit allen anderen Kosten werden Bund und Land eher 60% statt Deiner 75% zahlen. Zum Vergleich: Beim Bürgerentscheid sprach man noch von "geschenkten" 85% ...
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  • unbekannt
    (141 Beiträge)

    Hallo Ihr selbsternannten Schmalspurpolitiker
    ist Euch schon mal aufgefallen, dass die Kombi-Lösung den städt. Haushalt gar nicht tangiert?
    60 % zahlt der Bund 20 % das Land und den Rest zahlt die KVVH. Fazit: Hier ist im städt. Haushalt nichts einzusparen. Und Kombilösung heißt Kombilösung weil sie aus der Kombination von Tunnel in der Kaiserstraße und oberirdischer Linien in der Kriegstraße besteht und als solche wird sie auch gebaut. Basta!
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  •   udoh
    (1681 Beiträge)

    KombiPleite
    Schließlich ist das Projekt mit Abstand das teuerste, langwierigste, kostenmäßig abenteuerlichste und nebenbei ein Sargnagel für die ehemals atraktive Kaiserstraße.
    Und das Beste: die hausgemachten Probleme (dass die Bahnen sich selbst und anderen im Weg stehen) sind viel einfacher, schneller und billiger aus der Welt zu schaffen.
    Warum also nur noch einen weiteren Cent dafür ausgeben?
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  •   karlneu
    (199 Beiträge)

    sparen
    ich würde einfach mal überlegen, warum es früher auch mit weniger Bahnen in der Kaiserstrasse ging. Sooo lange ist das ja noch nicht her. Erst schließt man Heilbronn bis Achern an das Karlsruher Straßenbahnnetz an und dann wundert man sich, dass mehr Leute kommen. Hätte man ja auch früher drauf kommen können, dass das mal eng wird und den Schwachsinn gleich bleiben lassen können. Karlsruhe, ich wünsch mir früher zurück, wo es nur ´ne STRASSENBAHNEN gab--> hier gibt es und gab es noch nie TRAMS !!! Umländler wieder rein in richtige Züge, die am Bahnhof ankommen, umsteigen in die Strassenbahn in die Innenstadt. Was ist daran so schlimm ? Neggst Stäischen Karlsruhe Mein stäischen.
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  •   80er
    (5519 Beiträge)

    @eszet:
    Na, und? Ist doch gut so.
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  • unbekannt
    (23 Beiträge)

    80er
    Dass die Kriegsstraße nicht umgebaut wird, dafür hat ja schon Doris Baitinger (SPD)gesorgt indem Sie ihre Ortsvereine über den Tisch gezogen hat.
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